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Orthopäde_Ddorf
Orthopäde_Ddorf, Dr. Med.
Kategorie: Orthopädie
Zufriedene Kunden: 864
Erfahrung:  Orthopädie, Osteopathie, Akupunktur, Sportmedizin, Chirotherapie, spezielle Schmerztherapie
32137018
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Orthopäde_Ddorf ist jetzt online.

Hallo, guten Tag. ich habe 2 diagnostizierte Bandscheibenvorf lle

Kundenfrage

Hallo, guten Tag.
ich habe 2 diagnostizierte Bandscheibenvorfälle L5/S1 und L5/L4. Seit nunmehr 6 Monaten in Physiotherapeuthischer Behandlung, PRT ohne Erfolg. 8 Tage Klinikaufenhalt und 4 Wochen Reha dann habe ich auch noch eine Facettdenervierung im Juli machen lassen und eine Behandlung der Muskeln (OP, auskämmen der verklebten Muskeln) mit Zuzahlung von 450,- €. Immer noch habe ich ein brennen im Gesäß, Oberschenkel und Fuß. Am 03.09. habe ich in HH einen Orthopäden aufgesucht, ich soll nun noch eine PRT pro Einspritzung 100 € machen lassen, erst dann wenn dies nicht hilft wir die Bandscheibe gelasert. Ich kann eine nochmalige PRT nicht einsehen, da es mir nach der 1. viel, viel schlechter ging und danach der Klinikaufenthalt und Reha folgte. Ich möchte nur wissen, ob eine erneute PRT Sinn macht? Doppelte Anwendung? Wo doch das ganze schon beim 1. mal meine Schmerzen verschlimmert hat.

Vielen Dank XXXXX XXXXX Antwort
Marita.S
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Orthopädie
Experte:  isag01 hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Abend,
leider ist es wahr, dass nur bei einem Teil der Patienten die Behandlungen wie Facettendenervierung oder auch OP zum Erfolg führen. Wer davon profitiert und wer nicht, kann man meist nicht vorhersagen. Es ist aber gut möglich, dass, selbst wenn eine erste PRT keinen Erfolgt hatte, eine zweite Sitzung eine Linderung der Beschwerden erzielt. Verprechen kann Ihnen das aber keiner und wenn Sie aufgrund Ihrer negativen Vorerfahrung schon mit großer Skepsis gegenüber der Behandlung eingestellt sind, sollten Sie wirklich überlegen, ob Sie diese Therapie noch einmal ausprobieren möchten, auch wenn der Erfolg nicht garantiert werden kann.

Studien haben ergeben, dass eigentlich mit die wirksamste Therapie von Rückenbeschwerden (ob durch die Bandscheibe bedingt oder nicht) die Bewegungstherapie / Kranken- ode Physiotherapie ist. Diese Therapie ist natürlich nur möglich, wenn die Schmerzen in dem Maße erträglich sind, dass man sich überhaupt bewegen kann. Dies ist z.B. beim akuten Bandscheibenvorfall häufig erst einmal nicht der Fall und man muss dann diesen Schmerzteufelksreis (Schmerzen - dadurch Verspannung - dadurch noch mehr Schmerzen) mit Medikamenten durchbrechen, damit die Bewegungstherapie überhaupt eine Chance hat, zu greifen.

Wenn bei Ihnen die Schmerzen jetzt schon über 6 Monate andauern, kann man davon ausgehen, dass sich der Schmerz zu chronifizieren beginnt und es leider auch immer schwieriger wird, diesen vollständig in den Griff zu bekommen. Aber auch bei chronischen Schmerzen gilt, dass die beste Art, diese Beschwerden anzugehen, ist, gezielt die Rückenmuskulatur zu stärken und sich viel zu Bewegen - die Bandscheiben haben nämlich keine eigene Blutversorgung und werden nur über die Gelenkschmiere versorgt. Diese kann das Bandscheibengewebe wiederum um so besser versorgen, je besser sie sich um die Bandscheibe verteilen kann - und dies geschieht durch die Bewegung des Gelenks (gilt für alle Gelenke des Körpers) - je mehr man also nur sitzt/liegt/steht, desto eher degenerieren die Knorpelstrukturen. Natürlich ist das falsche Maß an Bewegung auch nicht gut (z.B. bekommen Marathonläufer eher einen Kniegelenksverschleiß als Menschen, die nur Spazierengehen), aber mit Sportarten wie Schwimmen und Fahrradfahren kann man eigentlich nichts falsch machen - und natürlich gezielte Anleitung von Rückenübungen in einer Rückenschule (wird z.B. in Fitnessstudios oder Physiotherpiepraxen und z.T. auch von Krankenkassen angeboten). Leider dauert es sicherlich einige Wochen, bis man einen Erfolg verspürt - aber chronische Schmerzen, die über lange Zeit bestehen, gehen auch nicht innerhalb von ein paar Tagen wieder weg. Oft hat sich nämlich schon ein "Schmerzgedächtnis" ausgebildet, so dass erst einmal auf Ebene des zentralen Nervensystem die Verbindungen umstrukturiert werden müssen - und das dauert auch seine Zeit.

Also noch einmal - PRT gibt es leider keinen eindeutigen Ratschlag zu. Es ist gut möglich, dass Sie von einer weiteren Sitzung profitieren, versprechen kann es aber leider keiner. Generell gilt, dass Schmerzen, die bereits über mehrer Monate bestehen, leider auch länger dauern, bis Sie wieder weg gehen (siehe Punkt Schmerzgedächtnis) - hier muss man leider Ausdauer beweisen. Die beste Therapie ist die Bewegung. Falls dies aufgrund von Schmerzen in der Anfangsphase nicht möglich sein sollte, sind ggf. auch für eine gewisse Zeit Schmerzmittel nötig, um den Schmerzteufelskreis (siehe oben) zu durchbrechen. Bei Nervenschmerzen hat sich u.a. das Medikament Lyrica bewährt (kein klassisches Schmerzmittel, sondern eigentlich aus der Gruppe der Antiepileptika, hat aber eher seinen Einsatz bei Nervenschmerzen).

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen. Gute Besserung.
Experte:  Alf Neuhaus hat geantwortet vor 6 Jahren.

Guten Abend,

prinzipiell gilt für die Indikation einer LWS-Op das erst alles versucht werden sollte bevor man sich zur Op entschließt, da leider diese bei bis zu 20% der Fälle nicht den gewünschten Erfolg zeigt. Zu den Therapien gehören auch sog. epidurale Spritzen (in den Wirbelkanal) mit etwas lokaler Betäubung und Kortison, als auch Kortisontherapie mit Tabletten, für kurze Zeit (1 Woche) mit hoher Dosis einsteigen und langsam ausschleichend. Gezielte Bewegungstherapie innerhalb der Schmerzgrenzen ist zwar durchaus sinnvoll, oft aber aufgrund der Schnerzen nicht machbar. Die Bandscheibe, die nicht zwischen Gelenken sitzt sondern zwischen Wirbelkörpern, ist nicht regenerationsfähig, aber Bandscheibenvorfälle wurden in großen Studien in über 80% der über 40-jährigen Bevölkerung festgestellt, ohne überhaupt Beschwerden zu machen. Und wie immer wieder in amerikanischen und eglischen orthopädischen Studien zu lesen haben Extremsportler wie Marathonläufer die gleiche Wahrscheinlichkeit einen Kniegelenkschaden zu erleiden wie Nicht-Sportler. Aber Ihr Problem ist offentsichtlich nicht das Knie sondern der Rücken. Sprecchen Sie bitte mit einem in Wirbelsäulenerkrankungen erfahrenen Orthopäden über die angesprochenen Behandlungsmöglichkeiten. Ggbf. sollte auch eine Blutuntersuchung und eine Knochenszintigraphie durchgeführt werden, um andere mögliche Ursachen auszuschließen (manchmal versteifen wir Ärzte uns auf eine Diagnose ohne an andere Möglichkeiten zu denken). Auch sollten Sie von einem Neurologen untersucht werden um bei der Diagnosefindung zu helfen. Viel Glück und gute Besserung.

Experte:  Ortho-Doc Nowi hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Abend,
leider haben Sie schon viel Geld für unnötige Therapien ausgegeben. Bei einer sog. Facettendeneravierung habe ich nur in den seltensten Fällen einen dauerhaften Erfolg gesehen und was soll eigenlich "operatives Auskämmen verklebter Muskeln sein"? Ich fürchte, sie haben sich zu etwas überreden lassen, das keinen Erfolg bringen konnte. Lassen Sie jetzt nach 6 Monaten noch einmal eine Kernspintomografie durchführen, um zu sehen, wie groß die Bandscheibenvorfälle sind und ob diese die Nervenwurzeln komprimieren. Ist dies der Fall, dann würde ich Ihnen empfehlen, sich von einem Neurochirurgen die Bandscheibenvorfälle operativ entfernen zu lassen und nach frühestens 2 Wochen nach der OP eine Reha-Behandlung in einer renommierten Rehaklinik durchführen zu lassen. 2 bis 3 Monate nach der Operation können Sie damit rechnen, dass die Beschwerden weitgehend verschwunden sind. Eine Lasertherapie der Bandscheiben würde ich Ihnen nicht empfehlen, denn nach meiner Erfahrung sind die Erfolge nicht so gut und die Riesiken zu hoch: Das Problem beim Laserstrahl ist die Kühlung, es kann zu Verbrennungen kommen.
Sind auf der Kernspintomografie keine großen Bandscheibenvorfälle mit Kompression der Nervenwurzeln mehr zu sehen, lohnt sich eine koservative Behandlung mit Schmerzmitteln und Physiotherapie sowie Muskelrelaxantien und Körperakupunktur.
Gute Besserung, Dr.med.Nowi
Experte:  Orthopäde_Ddorf hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallllooo??
das klingt aber wirklich nur nach ....
Liebe Patientin, zuerst muss ich Ihnen mitteilen, dass die PRT beim Radiologen kostenlos und bei GKV komplett übernommen wird. OP mit auskämmen der verklebten Muskeln?? was ist das für eine Therapie??
Ich denke, Sie sollten Sich auf jeden Fall bei einem anderen Orthopäden eine 2te Meinung einholen.
Wann ist das letzte MRT gelaufen? wären Sie bereit nach Bremen zu fahren?
Sprechen Sie mit Ihrem Orthopäden
VG und gute Besserung,
wenn diese info hilfreich war, bitte mit " akzeptieren" honorieren. Diese allgemein Info ersetzt nicht die Untersuchung vor Ort oder in meiner Praxis

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