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Ortho-Doc Nowi
Ortho-Doc Nowi, Dr. Med.
Kategorie: Orthopädie
Zufriedene Kunden: 2087
Erfahrung:  Facharzt für Orthopädie; Sportmedizin, SG-Gutachten, 30 J. Praxis, Unfallchir., Reha, Chiroth. Akup.
48582017
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Ortho-Doc Nowi ist jetzt online.

ich habe 2003 eine spondylodiszitis gehabt und auf L5/S1 versteift

Kundenfrage

ich habe 2003 eine spondylodiszitis gehabt und auf L5/S1 versteift worden. jetzt ist
auf dem segment L3/L4 und L4/L5 ein bandscheibenvorfall und der L4 ist ein gleitwirbel
geworden. das rechte bein hat große taubheit im inneren kniebereich und auf der innenseite des schienbeins, großen kraftverlust im bein und fußsenker und -heberschwäche.
die MHH Hannover, das INI und mein orthopäde raten zu einer weiteren versteifung.
eine klinik in HH lehnte ab. ich bin sehr verunsichert. bitte raten Sie mir.
Danke
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Orthopädie
Experte:  Orthopäde_Ddorf hat geantwortet vor 6 Jahren.
Lieber Patient,
dies ist leider keine Seltenheit. Ich denke mal L5/S1 ist kein Problem mehr. In unserer Klinik waren nahezu wirklich alle versteiften Spondylodiszitiden nach dem Eingriff für Jahre gut. Wie auch immer, oft kommt es zu Anschlussproblemen über einem versteiften Wirbelsäulensegment. Dies ist in jeder Klinik zu sehen. Wenn ein Patient eine Fußheberparese hat, dann ist das Segment L4/5 betroffen. Warum aber Fußsenkerparese? Vielleicht durch einen Spinalkanalstenose bei L4/5? Was sagt der MRT Befund?
Ich rate meinen Patienten bei neurologischen Ausfällen, diese operativ zu behandeln, wenn konservative Therapiemöglichkeiten (PRT und intensive KG) keinen raschen Erfolg brachten. Denn bei Paresen des Fusses ist das Gangbild erheblich beeinträchtigt.
Sprechen Sie mit Ihrem Orthopäden darüber.
VG und gute Besserung,
wenn diese info hilfreich war, bitte mit " akzeptieren" honorieren. Diese allgemein Info ersetzt nicht die Untersuchung vor Ort oder in meiner Praxis
Experte:  Ortho-Doc Nowi hat geantwortet vor 6 Jahren.
Lieber Patient,
eine frisch aufgetretene Lähmung ist eine absolute Indikation für einen chirurgischen Eingriff. Es muss die betroffene Nervenwurzel von der Kompression (durch Bandscheibengewebe oder knöcherne Vorsprünge) beseitigt werden. Wenn ein Wirbelgleiten vorliegt, muss entschieden werden, ob der Wirbel zurückgezogen und fixiert werden muss (mit fixateur interne). Es kommt darauf an, ob ein weiteres Abgleiten droht und wie weit der Wirbel abgeglitten ist. Bei weiterem Abgleiten des Wirbels kann auch eine Querschnittslähmung entstehen (sehr selten!). Suchen Sie einen Orthopäden oder Neurochirurgen auf, der Erfahrung mit der Versteifungsop. hat.
Viel Glück und gute Besserung, Dr. Nowi
Experte:  Alf Neuhaus hat geantwortet vor 6 Jahren.

Guten Morgen,

ein instabiles Wirbelgleiten ohne entsprechenden Unfall ist extrem selten (habe ich noch nie erlebt), und die meisten Gleitwirbel (Spondylolisthesis) werden ´zufällig´ bei Untersuchungen der Wirbelsäule entdeckt. Sind die entsprechenden Aufnahmen die dieses Wirbelgleiten zeigen mit anderen vorherigen Aufnahmen (sicher vorhanden vor/ nach der Op in 2003) verglichen worden. Und der Kollege hat Recht, eine Fußheber - und Fußsenker - Schwäche (ohne entsprechenden Unfall) ist auch extrem selten. Gemäß internationalen Orthopädiekongressen gilt die Empfehlung das vor jeder Op an der LWS, auch bei Sensibilitätsstörungen und Muskelschwäche, andere Ursachen wie z.B. chronische Nervenwurzelentzündungen/ arthrotische (Gelenkverschleiß) Veränderungen/ Entzündungen (z.B. Gürtelrose) u.a. ausgeschlossen werden. Lassen Sie sich von einem in Wirbelsäulenerkrankungen erfahrenen Orthopäden und ggbf. Neurologen untersuchen um die Ursache für Ihre Beschwerden zu finden. Bevor an der Wirbelsäule operiert wird, sollte festgestellt werden wo, was und warum. Viel Glück und gute Besserung.

nde

Experte:  Ortho-Doc Nowi hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo, haben Sie noch Fragen, die ich beantworten kann? Wenn nicht und wenn die Antwort eine Hilfe für Sie war, bitte auf "Akzeptieren" drücken! Vielen Dank.

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