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Ortho-Doc Nowi
Ortho-Doc Nowi, Dr. Med.
Kategorie: Orthopädie
Zufriedene Kunden: 2115
Erfahrung:  Facharzt für Orthopädie; Sportmedizin, SG-Gutachten, 30 J. Praxis, Unfallchir., Reha, Chiroth. Akup.
48582017
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Guten Tag ! Ich hatte am 26.08.2010 eine Arhrtroskopische

Kundenfrage

Guten Tag !

Ich hatte am 26.08.2010 eine Arhrtroskopische Knie Spiegelung,Knie rechts

Intraoperativer Befund     Diagnose:
                                   Scheibenmeniskus rechtes Kniegelenk mit vorderhornläsion.
                                   Retropatellararthrose 3. bis 4. Grades
                                   Arthrose mediales Kompartiment 2. bis 3. Grades.



Meine frage ! Ich bin 55 Jahre und habe dauernd Schmerzen.
Was kann ich mit so einem befund machen?

Ich würde mich über eine Antwort sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

           Petra Paradies
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Orthopädie
Experte:  Orthopäde_Ddorf hat geantwortet vor 6 Jahren.
Liebe Frau Paradies,
was ist denn bei der Arthroskopie gemacht worden? Ich muss mich schon sehr wundern, dass Sie 4x in 4 Jahren arthroskopiert wurden. Immer vom gleichen Operateur? Der Meniskus hatte wohl einen Riss im Vorderhorn. Aber hinter der Kniescheibe haben sie einen richtige Arthrose. Daher würde ich meinen Patienten empfehlen, das Knie nicht oft zu beugen und keine Bergwanderungen. Zumindest auch nicht mehr so schnell eine weitere Arthroskopie. Ferner führe ich bei Patienten mit Arthrose eine Hyaluronsäureinfiltration durch. Diese überzieht den Knorpel und kann ihn schützen. Jedoch kann niemand den Knorpelabbau stoppen.
Schmerztherapeutisch ist auch an die Akupunktur zu denken. Sprechen Sie mit Ihrem Orthopäden
VG und Gute Besserung,
wenn diese Info hilfreich war, bitte mit " akzeptieren" honorieren. Diese allgemein Info ersetzt nicht die Untersuchung vor Ort oder in meiner Praxis


Verändert von Orthopäde_Ddorf am 28.08.2010 um 19:38 Uhr EST
Experte:  Ortho-Doc Nowi hat geantwortet vor 6 Jahren.
Lieber Patient,
bei einer so schweren Arthrose fürchte ich, dass Ihnen nur noch die Implantation eines Oberflächenersatzes (=Knietotalendoprothese) helfen wird. Dabei werden die degenerativ veränderten Gelenkflächen durch solche aus poliertem Metall und Kunststoff ersetzt. Die Kniescheibe muss meistens nicht ersetzt werden. Danach besteht eine große Chanse, dass Sie schmerzfrei sind. In ca. 2% gibt es Entzündungen und andere Komplikationen (Thrombose, Embolie, Blutergüsse u.s.w.).
Suchen Sie mit den Röntgenbildern einen chirurgisch tätigen Orthopäden in einer Klinik auf, der Ihnen weiterhelfen kann.
Viele Grüße und gute Besserung.
Ortho-Doc Nowi, Dr. Med.
Kategorie: Orthopädie
Zufriedene Kunden: 2115
Erfahrung: Facharzt für Orthopädie; Sportmedizin, SG-Gutachten, 30 J. Praxis, Unfallchir., Reha, Chiroth. Akup.
Ortho-Doc Nowi und weitere Experten für Orthopädie sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  Alf Neuhaus hat geantwortet vor 6 Jahren.

Guten Morgen,

Sie haben kene schwere Arthrose, eine Arthrose hinter der Kniescheibe (retropallelar) Grad 3-4 ist, nach Studien in Amerika und England, ein Normalbefund, genauso wie eine mäßige Arthrose Grad 2-3 auf der Innenhälfte des kniegelenkes. International wird immer wieder betont das vor dem Einsetzen eine Gelenkprothese alles Mögliche versucht werden sollte, um die Beschwerden zu behandeln. Am Ende operieren wir das Gelenk und nicht ein Röntgenbild o.ä. Die angesprochene Hyaluronsäure ( eine Art Gelenköl) wirkt häufig sehr gut, für mehrere Monate und hat keine Nebenwirkungen. Besprechen Sie bitte alle andere Therapiemöglichkeiten, bevor Sie sich zu einer Op entscheiden, es geht um Ihr Knie. Viel Glück und gute Besserung.

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