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Alf Neuhaus
Alf Neuhaus, Dr. Med.
Kategorie: Orthopädie
Zufriedene Kunden: 127
Erfahrung:  Orthopädie, Orthopädische Chirurgie, Gelenkchirurgie, Handchirurgie, Unfallchirurgie, Chiropraxis
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Alf Neuhaus ist jetzt online.

Ich habe schon seit mehreren Jahren Beschwerden in den H ftgelenksbereich-beschwerden

Kundenfrage

Ich habe schon seit mehreren Jahren Beschwerden in den Hüftgelenksbereich-beschwerden -linksseitig.
da ich u.a. eine Verkürzung des Beines am Hüftgelenksansatz v. etwa 1,5cm habe, besitze ich z.Zt. bereites eine Erhöhung der losen Einlage von 0,5cm.
Laut letztem Kurbericht leide ich an einem Vorstadium einer Gelenkarthrose, Typ1-4 überwiegend -links.
die Schmerzen strahlen tlw. bis in den linken Oberschenkel aus.
Gerade bei Wetterumschwüngen und Tiefdruckgebieten sind die Schmerzen z.T. erheblich....

Daher wäre die Frage zu stellen, welche ambulanten Bewegungstherapie(n) sind dazu besonders geeignet,.......... diesem Beschwerdebild entgegenzuwirken ?
Sollten man sich vielleicht einer besonderen Form der Orthopädie....- der Orthokin -wie auch der Molekular-orthopädie anvertrauen.
dazu haben wir bereits eine damit vertraute Gemeinschaftspraxis ausmachen können.....?!
darüberhinaus wäre ich für eine richtungsweisende Antwort dankbar.....-
und verbleibe



mfG, Matthias Kremer
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Orthopädie
Experte:  Orthopäde_Ddorf hat geantwortet vor 7 Jahren.
Lieber Herr Kremer,
entscheidend für die Therapie einer Hüftarthrose ist immer das Beschwerdebild des Patienten und nicht der Röntgenbefund.
Wenn der Befund eindeutig ist und Ihre Beschwerden Ihnen die Lebensqualität nimmt, dann empfehle ich Ihnen sich mit einem Hüftgelenksersatz anzufreunden. Sind die Beschwerden aber deutlich geringer, dann führe ich bei Patienten eine intensive konservative Therapie durch:
1. Manuelle Therapie
2. Verschreibung von Pufferabsätzen
3. ggf. Gelenkinfiltrationen mit Hyaluron und nicht Orthokin, welches auf allen Kongresse sehr kontrovers diskutiert wird. Auf Grund der gleichen Erfolgsrate und geringern kosten, sowied der überlegenen Sterilität setze ich auf Hyaluronsäure.
Sind der Beschwerden nicht zu stark und das Gelenk noch nicht endgültig zerstört kann eine Umstellungsosteotomie helfen, dei Beschwerden deutlich zu lindern und Ihr eigenes Gelenk noch Jahre zu erhalten.
Sprechen Sie mit Ihrem Orthopäden
VG und Gute Besserung,
wenn diese Info hilfreich war, bitte mit " akzeptieren" honorieren. Diese allgemein Info ersetzt nicht die Untersuchung vor Ort oder in meiner Praxis
Experte:  Alf Neuhaus hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Herr Kremer,

leider muß ich Sie fragen wie alt Sie sind, denn wenn die (Hüft)Schmerzen so stark sind das diese Ihre Lebensqualität deutlich einschränkt und die Beschwerden nicht durch andere nicht-operative Maßnahmen ´beherrschbar´ sind, dann wäre ein Op wohl die nächste Wahl, und da es verschiedene Op-Möglichkeiten gibt ist besonders Ihr Alter richtungsweisend. Ist es denn wirklich die Hüfte -Schmerzen in der Leiste, eingeschränkte Innenrotation (Schuh anziehen), Schmerzen Innenseite Oberschenkel bei Belastung/ Bewegung u.a. (eine Schleimbeutelentzündung an der Außenseite des Oberschenkels (im Ultraschallbild erkennbar) / eine Nervenwurzelentzündung an der LWS (genaue Untersuchung durch Orthopäden) macht ähnliche Probleme). Die radiologische Einteilung einer Arthsose umfaßt eigentlich nur 3 Schweregrade, die Enteilung nach Kernspin für die sog. Knorpelerweichung 8Chondromalazie) umfaßt 4, aber üblicherweise wird eine Arthrose im Gelenk nicht als Grad 1-4 beschrieben. Die Hyaluronsäurebehandlung des Gelenkes ist absolut dem Orthokin vorzuziehen, letzteres wurde (wie auf internationalen Orthopädenkongressen bestätigt) schon seit geraumer Zeit als Behandlung verlassen. Was die Molekularmedizin der Gelenkbehandlung betrifft (z.B. körpereigene Korpelzelleneinpflanzungen) wird seit vielen Jahren auch an der Hüfte erfolgreich angewendet, jedoch nur in sehr speziell ausgewählten Patienten. Vierl Glück und gute Besserung.