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Alf Neuhaus
Alf Neuhaus, Dr. Med.
Kategorie: Orthopädie
Zufriedene Kunden: 127
Erfahrung:  Orthopädie, Orthopädische Chirurgie, Gelenkchirurgie, Handchirurgie, Unfallchirurgie, Chiropraxis
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Alf Neuhaus ist jetzt online.

Habe alles ausprobiert,immer noch Neigung nach vorne im gehen.Schmerzen

Kundenfrage

Habe alles ausprobiert,immer noch Neigung nach vorne im gehen.Schmerzen zwischen dem 5.und 6.Wirbel,ständig müde,nicht so stark belastbar,nehme wegen dem Antideppresiva,ab und zu bekomme ich Spritzen vom Hausartzt.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Orthopädie
Experte:  Peter Neefe hat geantwortet vor 6 Jahren.

Antidepressiva gehören in das Behandlungskonzept des chronischen Schmerzes,aber möglicherweise sollte ein Schmerzmittel zusätzlich kombiniert werden.Die gebeugte Haltung nach vorn ist Folge verkürzter Muskeln,die wiederum innen,vorn an der Lendenwirbelsäule ziehen.Beispielsweise Muskulus iliopsoas und M.piriformis.Ein Krankengymnast sollte Ihnen ein Dehnungsprogramm ,zur täglichen!!Ausführung erstellen.Bei einem Schmerz,wie Sie ihn beschreiben,also ein bereits chronifizierter Schmerz sollten wegen der Nebenwirkungen(ca.7000 Verblutete und 2000 Infarkte)

keine sog.NSAR sondern schwache Opiate genommen werden.Eine Abhängigkeit ist bei retardierten Med.nicht möglich.Bei den Spritzen größte Vorsicht!Es werden immernoch ca.7 Millionen Ampullen NSAR im Jahr verspritzt,obwohl selbst der Hersteller schreibt:Wegen erheblicher Nebenwirkungen sollte der Patient zwei Stunden unter ärztlicher Beobachtung bleiben!Gehen Sie in eine entsprechende Schmerzklinik

(Enzensbergklinik oder andere,die auf solche Fälle spezialisiert sind.Es geht um Ihre Lebensqualität und man kann sich nicht an Schmerzen gewöhnen!Ihr Doc

Experte:  Alf Neuhaus hat geantwortet vor 6 Jahren.

Guten Tag,

meinen Sie mit 5+6 Wirbel den entsprechenden Wirbel der HWS? Die häufigste Ursache für Schmerzen in diesem Bereich und die nach vorne gebeugte Haltung sind sog. Haltungsanomalien, meistens verursacht durch falsche Sitzhaltung während meherer Stunden z.B am Komputer oder im Auto, und mangelndem Ausgleichsport (z.B. Schwimmen, bes. Rückenschwimmen). Eine Verkürzung der Muskulatur an der Vorderseite der wirbelsäule ist praktisch nie die Ursache, und der Psoasmuskel zieht von der LWS zum Oberschenkel und würde, wenn überhaupt, bei ´Verkürzung eine verminderte Streckfähigkeit der Hüfte verursachen, der Piroformismuskel hat mit der Wirbelsäule keinen Kontakt, er zieht vom Beckenknochen zur Innenseite des oberen Anteils des Oberschenkelknochens und kann gelegentlich Schmerzen in der Leiste machen und ggbf. zu einer verminderten Außenrotationsfähigkeit des Beines führen. Als Orthopäde würde ich nicht tägliche KG veranlassen, um eine Überbelastung der entspr. Muskulatur/ Weichteile zu vermeiden, und die sog. nicht-steroidalen - antirheumatika (Medikamente ohne Kortison) werden bei gezielte Anwendung seit vielen Jahren mit viel Erfolg vom Orthopäden zur Behandlung von Entzündungen verwendet. Opiate verwenden wir eigentlich nur bei chronischen Schmerzzuständen, wenn andere Medikamente/ Therapien nicht helfen und wenn keine Entzündung vorliegt. Besprechen Sie mit Ihrem Orthopäden die Physiortherapie (nach Auschluß einer anderen zugrundeliegenden Erkrankung durch genaue Untersuchung inkl. Röntgen. Viel Glück und gute Besserung.

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