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weborthopaede
weborthopaede, Dr. Med.
Kategorie: Orthopädie
Zufriedene Kunden: 551
Erfahrung:  Orthopädie und Unfallchirurgie, Akupunktur, Sportmedizin, Osteopathie
44518151
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Bei mir wurde durch R ntgen, bzw MRT festgestellt, da eine

Kundenfrage

Bei mir wurde durch Röntgen, bzw MRT festgestellt, daß eine Kalkablagerungen, Flüssigkeisansammlungt, sowie eine Kapselentzündung besteht.
Schmerz seit mehr als drei Monate eigentlich nur in der Mitte des Oberarms permanent, bei Belastung steigernd, seit zwei Wochen auch in der Schulter.
Therapieempfehlung lediglich drei mal Stosswellentherapie, Arm nicht über Kopf heben.
Ist das alles???
Beruf, Altenpflege

E-mail Adresse funktioniert irgendwie nicht
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Orthopädie
Experte:  henzec hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag,

gegen die Schmerzen sollte man eine entsprechende Analgesie sowohl systemisch, als auch mittels Lokaltherapie vornehmen (Voltaren, Ibuprofen). Zusätzlich kann man mit Cortisonspritzen und Lokalanästhesie im Bereich des Gelenkes injizieren (nur durch erfahrenen Orthopäden!). Der Arm kann auch kurzzeitig mit einer Schulterorthese (Bandage) entlastet werden.
Bei Nachlassen der Schmerzen, sollte eine Krankengymnastik durch eine Physiotherapie zur Entlastung der Schultersehnen und zum Erhalt der Schultergelenksbeweglichkeit begonnen werden.
Sind die Schmerzen nicht dauerhaft zu beherrschen, kann eine Stosswellentherapie helfen, kleiner Verkalkungen zu desintegrieren (zerkleinern) und biologische Prozesse (Durchblutung) zu aktivieren. Wenn der Kalkherd größer 1cm ist, kann eine Operation diskutiert werden. Häufig heilt die "Kalkschulter" jedoch von selbst ab.

Freundliche Grüße und gute Besserung!

H. Zecha
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Diese Frage wurde nur unter der Voraussetzung beantwortet, dass
Sie die AGB gelesen haben und bereit sind, meine Antwort entsprechend
den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren.


Diese Informationen können den Besuch beim Arzt nicht ersetzen,
sondern können Ihnen helfen, sich auf das Gespräch mit dem Arzt
vorzubereiten. Eine Diagnose und die individuell richtige Behandlung
kann nur im persönlichen Gespräch zwischen Arzt und Patient festgelegt
werden.
Experte:  Alf Neuhaus hat geantwortet vor 6 Jahren.

Guten Morgen,

eine Kalkablagerung und flüssigkeitsansamlung ist nicht unbedingt schmerzhaft, und eine Kapselentzündung ist kaum auf MRT/Röntgen zu erkennen. Ich gehe davon aus das Sie ein Schulterproblem haben, lassen Sie diese bitte von einem erfahrenen Orthopäden mittels Ultraschall im Seitenvergleich untersuchen, die häufilgste Ursache für die von Ihnen beschriebenen Symptome wäre eine Schleimbeutelentzündung (subakromiale Bursitis). Ein Orthopäde kann diese leicht klinisch und durch Ultaschall darstellen und sie läßt sich relativ leicht mit Anwendung von lokalen Salben, Eis, manchmal auch direkte Infiltration mit lokaler betäubung und etwas Kortison behandeln. Besprechen Sie die Behandlungsmöglichkeiten mit Ihrem Orthopäden. Viel Glück und gute Besserung.

Experte:  henzec hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Herr Dr. Neuhaus,

ich bin mit Ihrer Antwort nicht zufrieden, denn sie ist nicht so eindeutig, wie zu erwarten wäre. Was bedeutet also "Kalkablagerungen und Flüssigkeitsansammlungen sind nicht unbedingt schmerzhaft"? Können Sie es also doch sein? So können diese eben zu einer Entzündung, wie Sie dann richtig beschreiben führen, auch eine Flüssigkeitsansammlung, abhängig vom Volumen kann zu Schmerzsymptomen hervorrufen. Wie kann ich "eine Kapselentzündung ist kaum auf MRT/Röntgen zu erkennen" verstehen, wenn Sie es im MRT/ Rö des Patienten offensichtlich doch ist? Auch wenn das MRT dem Ultraschall beim Nachweis degenerativer Erkrankungen der Schulter nicht überlegen ist, wird sie als Diagnostikum eingesetzt. Ich ging davon aus, dass der Patient schon beim Orthopäden vorstellig war und dort das MRT arrangiert wurde. Das müßte unser Kunde noch einmal verifizieren. Wenn er das nicht war, ist dies natürlich eine richtige Idee und Aussage dazu. Ansonsten wurde die Schmerztherapie genauso von mir erwähnt, vielleicht ein wenig ausführlicher. Was mir allerdings in Ihrem Bericht fehlt, ist die Einbindung der Physiotherapie, die Sie selbst in der Klinik, in der Sie angestellt sind, propagieren. Ich würde es vorziehen, meinen Gegenüber zuvor über Ausbildung und Erfahrung zu befragen, dies zeugt ansonsten von schlechtem Stil.
Für einen kollegialen Austausch über eMail oder PN bin ich jeder Zeit bereit.

Mit freundlichen Grüßen


H. Zecha
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Experte:  Alf Neuhaus hat geantwortet vor 6 Jahren.

Guten Morgen,

Kalkablagerungen werdn in der Schulter relativ húfig als Nebenbefund gefunden, sind aber meistens nicht die Ursache für Beschwerden. Auch Flüssigkeitsansammlung im Gelenk (Gelenkerguß) ist keine Erkrankung sonder allenfalls ein Symptom für einen möglichen beginnen Verschleiß des Gelenkes. Damit ein Ergu´des Gelenkes schmerzhaft wird müßte dieser riesig sein. Die seitenvergleichendee Ultraschalluntersuchung der Schulter ist einfach und schnell durchzuführen, erlaubt Darstellung aller Weichteile der Schulter auch in Bewegung und ist deutlich kostengünstiger als ein MRT (dieses wird besonders vor geplanter Op angewendet). Die häufigste Ursache für Schulterbeschwerden ist die subakromiale Buritis (Schleimbeutelentzündung), auch bei den oben nachgewiesenen Befunden, und kann bei MRT übersehen werden. Zu den Behandlungsmöglichkeiten gehören lokaler Anwendung von entzündungshemmenden Salben mit Eisanwendungen, ggbf. entzündungshemmende Medikamente als Tablette oder auch direkte Infiltration mit Kortison/ lokaler Betäubung. Bei Bedarf (meistens nicht notwendig, da nach Verschwinden der Schmerzen die Patienten automatisch die Schulter wieder vollständig bewegen) auch kombiniert mit vorsichtiger Bewegungstherapie innerhalb der Schmerzgrenzen durch geschulten Physiotherapeuten, Ruhigstellung wird eher selten in solchen Fällen angewendet. Die Kalkablagerungen verkleinern sich/ verschwinden manchmal durch die Bewegungstherapie und die Flüssigkeitsansammlung als Reaktion auf eine lokale Entzüdnung verschwindet meistens ebenfalls komplett. Viel Glück.

Experte:  weborthopaede hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag,
das ist ja wieder Geldschneiderei. Also, Stosswelle als erste Therapie ist schon wirklich frech. Die Kalkablagerungen würde ich wie folgt behandeln
1: Spritzen mit Kortison (max. 3x) unter das Schulterdach
2. intensive Krankengymnastik
3. Einnahme von Ibuprofen 600 2x1
4. ggf. Ultraschalltherapie

UNter diesen Therapien sind bei nahezu allen Patienten die Kalkablagerungen nach 1,5-2 Jahren verschwunden. Das zeigt die medizinische Literatur und sehe ich an meinen Patienten. Die Beschwerden verschwinden jedoch schon deutlich eher unter 1-4.
VG und gute Besserung,
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