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Alf Neuhaus
Alf Neuhaus, Dr. Med.
Kategorie: Orthopädie
Zufriedene Kunden: 127
Erfahrung:  Orthopädie, Orthopädische Chirurgie, Gelenkchirurgie, Handchirurgie, Unfallchirurgie, Chiropraxis
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Alf Neuhaus ist jetzt online.

Ich habe ein neues linkes Knie bekommen und bin recht mobil

Kundenfrage

Ich habe ein neues linkes Knie bekommen und bin recht mobil und zufrieden .Seit 3 Wochen habe ich aber schmerzen im rechten Brust und Rückenbereich. Nach meinem Gefühl ist das linke Bein etwas länger geworden durch die Op. Wir haben vor 3 Wochen eine Schiffsreise begonnen.Auf dem Weg dorthin bekam ich nach ca 4 stündiger Autofahrt einen stechenden Schmerz in der mitte der Brust der sich nach rechts verlagerte.Durch einnahme von Voltaren Dispers verschwand der Schmerz.Am abend war er stärker wieder da und zwar nur im rechten Brustbereich.Der sofort von mir sofort aufgesuchte Schiffsarzt ( pensionierter Chiurg ) schrieb ein EKG um einen Herzinfark auszuschließen und behandelte mich nach ausführlichem befragen der Symtone auf verdacht Lungenembolie.Ich bekam Schmerztabletten und täglich eine Heparinspritze.
Ich hielt 14 Tage die Schmerzen aus und begab mich Daheim sofort zu einem Kardiologen.Der schloß nach eingehender Untersuchung mit allen möglichkeiten einen Herzfehler aus.Ich begab mich dann in eine Lungenfachklinik dort wurde jegliche Art von Embolie ausgeschlossen. Nun ist nur noch ein Ortopädfe gefragt.
Kann es sein das mein Bein zu lang geworden ist und das dies die Schmerzen auslöst oder gibt es noch andere Möglichkeiten.Tagsüber bin ich jetzt schmerzfrei abends im Bett so gegen 2 Uhr fängt der Schmerz wieder an und nur Wärme und Schmerztabletten helfen mir weiter.Morgens nach demn Aufstehen geht es besser.
Ulrich
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Orthopädie
Experte:  Alf Neuhaus hat geantwortet vor 7 Jahren.

Guten Morgen,

ich glaube nicht das Ihre Op mit den Schmerzen zu tun hat, und eine Knieprothese verlängert das Bein nur sehr geringfügig (wenn überhaupt). Es hört sich nach einer sog. Kostotransversalneuralgie an, eine Entzündung eines Nerven der mit den Rippen entlang des Brustkorbes nach vorne zieht (´verrengte Rippe´). Ein Orthopäde kann die Diagnose bestätigen, Röntgen der BWS schließen andere Möglichkeiten aus und sanfte Chirotherapie/ manuelle Therapie hilft. Dieses Problem tritt klassisch nach langem Sitzen auf. Viel Glück und gute Besserung.

Experte:  Ortho-Doc Nowi hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Herr/Dame,

wenn, wie Sie sagen, Herz- und Lungenkrankheiten als Ursache ausgeschlossen sind, ist es sehr wahrscheinlich, dass es sich um Beschwerden von Seiten der Brustwirbelsäule handelt. Die Beinlänge muß im Stehen überprüft werden, falls notwendig die Länge durch eine Schuhsolenerhöhung ausgeglichen werden. Das Becken sollte horizontal stehen (am besten an den "Grübchen" über dem Kreuzbein zu sehen). Es kann sich auch um degenerative Bandscheibenschäden i.B. der Brustwirbelsäule handeln, dann hilft eine Kernspintomografie der Brustwirbelsäule weiter. (Private Kosten: ca. 400 Euro beim Radiologen)
Vorgeschlagene Therapiemöglichkeit: Rückenmassagen, Chirotherapie der Brustwirbelsäule, jedoch erst nach Röntgenkontrolle der BWS!

Gute Besserung und viele Grüße
Experte:  Alf Neuhaus hat geantwortet vor 7 Jahren.

Guten Abend,

nur eine extreme Beilängendifferenz von mehr als 1,5cm könnte evtl. Symptome an der BWS machen, jedoch meistens nicht ohne vorher bereits Symptome an beiden Knieen, Hüften und der LWS zu verursachen. Ein Bandscheibenvorfall/Degeneration an der BWS sind sehr selten und verursachen kaum Probleme. Lassen Sie sich von einem in Chirotherapie/ osteopathie erfahrenen Orthopäden gründlich untersuchen, und nach Ausschluß einer knöcherner Ursache durch Röntgen entsprechend behandeln. Viel Glück und gute Besserung.

Alf Neuhaus, Dr. Med.
Kategorie: Orthopädie
Zufriedene Kunden: 127
Erfahrung: Orthopädie, Orthopädische Chirurgie, Gelenkchirurgie, Handchirurgie, Unfallchirurgie, Chiropraxis
Alf Neuhaus und weitere Experten für Orthopädie sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  weborthopaede hat geantwortet vor 7 Jahren.
Guten Tag,
in der Tat kann eine Beinlängendifferenz zu Beschwerden in der gesamten Wirbelsäule führen kann. Jedoch schliesse ich mich dem Kollegen an, dass durch eine Knie-TEP das Bein nur sehr selten länger wird. Öfter ist es kürzer, wenn der Patient nicht die volle Streckung erreicht. Denkbar ist jedoch, dass Sie auf der anderen Seite, dass Knie nicht voll strecken können und das operierte Bein durchgestreckt werden kann und somit wäre das operierte Bein länger. Das kann und sollte der Orthopäde in Ihrem Ort untersuchen.
VG und gute Besserung,
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