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weborthopaede
weborthopaede, Dr. Med.
Kategorie: Orthopädie
Zufriedene Kunden: 551
Erfahrung:  Orthopädie und Unfallchirurgie, Akupunktur, Sportmedizin, Osteopathie
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Guten Tag!Seit dem 2. April 2010 habe ich einen Bandscheibenvorfall.

Kundenfrage

Guten Tag!
Seit dem 2. April 2010 habe ich einen Bandscheibenvorfall. Bis heute sind die Schmerzen unerträglich, die Gangstrecke beträgt knapp 200 m und stehen geht gar nicht. Ansonsten ist die Mobilisation durchaus gut. Die Nervenschmerzen steigern sich allerdings bis zum starken Kribbeln auch in Ruhe im Sitzen. Ich bin mit 3x tagl. Diclo. zusammen mit Cortison, 24 x Physiotherapie anscheinend austherapiert. Bleibt jetzt eine OP der letzte Ausweg oder gibt es noch eine andere Möglichkeit. Die Schmerzen zermürben mich (ich bin 62 Jahre alt und ansonsten gesund)Ich habe MRT Bilder machen lassen, auf denen man sieht, dass der Spinalkanal ohnehin nur noch zw. 10 u. 12 mm frei ist und die Bandscheibe noch zusätzlich den Kanal verengt.
Danke XXXXX XXXXX Antwort U, Stolzenbach
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Orthopädie
Experte:  henzec hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag,

sie sollten dies mit Ihrem Neurochirurg/ Orthopäden besprechen, da man in Abhängigkeit von den Beschwerden, Ausfallsymptomen und der zuvor erfolgten (frustranen) Therapie, wie zum Beispiel Physiotherapie, Rückenschule operiert.
Wenn sie tatsächlich 24 Einheiten Physiotherapie, eine ausreichende Schmerztherapie hatten und trotzdem noch Schmerzen und Ausfallerscheinungen haben, muß eine Operation diskutiert werden. Osteopathen oder Homöopahtie wird in diesem Schweregrad nicht mehr helfen.

Freundliche Grüße und gute Besserung!

H. Zecha
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Verändert von henzec am 10.08.2010 um 11:12 Uhr EST
Experte:  Alf Neuhaus hat geantwortet vor 6 Jahren.

Guten Morgen,

wieso haben Sie seit dem 02. April einen Bandscheibenvorfall, gab es dann einen Unfall, oder wurde das MRT am 2. Aprile gemacht (was heißen könnte, das Sie den Vorfall schon lange haben ohne ihn zu merken). Kribbeln im Bein sind keine Nervenausfallerscheinungen und reichen zur Op-Indikation nicht und Ihre Therapie ist noch lange nicht ausgereizt: Es gibt die Möglichkeit etwas Kortison mit lokaler Betäubung entweder neben die Wirbelsäule (ein erfahrener Orthopäde kann dieses ohne Röntgen/CT) an die entz. Nervenwurzel, Infiltrationen der Wirbelgelenke unter CT-Kontrolle und/oder die epidurale Infiltration der Nerven. Auch hochdosiertes Kortison für wenige Tage als Tablette (dann absteigend ausschleichen) kann, manchmal in Verbindung mit Spritzen, helfen. Und ein 10-12mm weiter Spinalkanal wird noch icht als zu eng eingestuft. Viel Glück und gute Besserung.

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Guten Tag, Herr Dr. Neuhaus!

Ja, am 2. April war der Bandscheibenvorfall - durch Heben meines Enkelkindes - das MRT ist erst am 5.8.10 gemacht worden - entlang der LWS sind die Zwischenwirbelscheiben an 3 Stellen vorgewölbt, an einer Stelle zw L4 u. L5 drückt sie auf den Nerv. Das Kribbeln würde mich nicht so stören, macht nur Angst, weil es so sehr zugenommen hat, aber die Schmerzen sind neuralgisch und deshalb nicht einzudämmen - kein Schmerzmittel hilft. (Opiate sind ausgeschlossen). mit Kortison tut sich nichts! Danke für Ihre schnelle Antwort aus Spanien!

Experte:  Alf Neuhaus hat geantwortet vor 6 Jahren.

Guten Morgen,

¡mit Kortison tut sich nichts¡ heißt das die angesprochenen Sprityen (paravertebral, Fazettengelenk und/oder epirural) bereits angewendet wurden? Da Sie von Enkelkind reden gehe ich davon aus das Sie bereits über 60 sind, in diesem Alter haben bis zu 80% der Bevölkerung Bandscheibenvorfälle -aber ohne Symptome. Sind normale Röntgenbilder gemacht worden? Evtl. hilft vorsichtige chirotherapeutische oder osteopathische Mobilisierung 8bitte zuerst Röntgen). Viel Glück.

Experte:  weborthopaede hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag,
wenn Sie nach 200 m sich setzten oder Vorneigen müssen damit es besser wird, dann ist das schon ein erhebliche Einschränkung der Lebensqualität. Die Frage ist, sprechen die Radiologen beim MRT von eine absoluten oder relativen Spinalkanalstenose?
ich schliesse mich teilweise Herrn Neuhaus an. Wir haben in unserer Wirbelsäulenklinik viele spinalkanalstenose-Patienten wieder deutlich mobilisierter bekommen mit INfiltrationen in den Wirbelkanal, unter Zusatz von Kortion, MIt entlordorsierenden Übungen und Schmerztherapie. Meistens hielten die Therapieerfolge bis zu 1 Jahr und es wurde wiederholt. Ist jedoch eine schwere absolute Spinalkanalstenose vorhanden und die Wirbelkanalspritzen waren ohne Erfolg, sollte eine minimal invasive OP angedacht werden
VG und gute Besserung,
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weborthopaede, Dr. Med.
Kategorie: Orthopädie
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