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weborthopaede, Dr. Med.
Kategorie: Orthopädie
Zufriedene Kunden: 551
Erfahrung:  Orthopädie und Unfallchirurgie, Akupunktur, Sportmedizin, Osteopathie
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Ich bin 51 Jahre alt, Bankkauffrau, seit 35 Jahren berufst tig-

Kundenfrage

Ich bin 51 Jahre alt, Bankkauffrau, seit 35 Jahren berufstätig- Bislang überwiegend gesund, mache viel Sport, Radfahren, Skygymnastik, Rehasport wg. Schulter,(zu lange gewartet), Golfspielen, Walking. Habe Bandscheibenvorfall- untere letzte Bandscheibe. Neurologe rät von OP ab. 1 Woche Schmerzinfusionen - ohne Ergebnis. KG seit einer Woche angefangen -ebenfalls ohne Ergebnis. Dikofenac als Schmerzmittel danach - ohne erkennbare Schmerzverbesserung.

Frage: Rät man heute eher von OP ab oder ist die Krankengymnastik auf vorerst längere Sicht die länger bessere Option?

Gruß,
[email protected]
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Orthopädie
Experte:  weborthopaede hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Abend,
ich habe in 5 Jahren nahezu alles an Wirbelsäulenoperationen gesehen und kann nur von einer OP abraten, solange nicht alles ausprobiert wurde oder Sie keine neurologischen Ausfälle haben.
Folgendes würde ich mit dem Orthopäden besprechen:
1- PRT (das sind Spritzen, die unter CT-Kontrolle an den eingeklemmten Nerven): diese helfen sehr oft und reduzieren in grossen Ausmaß die Schmerzen
2. intensive KG und Extension, damit der Druck von der Bandschiebe genommen wird
3. Optimierung der Schmerztherapie: z. B. Tilidin, das lindert in der adäquaten Dosis die Schmerzen ebenfalls.
Das kann helfen, damit Sie bald wieder Golfen.
VG und gute Besserung,
wenn diese info hilfreich war, bitte mit " akzeptieren" honorieren. Diese allgemeine Information ersetzt nicht die Untersuchung beim behandelnden Arzt vor Ort
weborthopaede, Dr. Med.
Kategorie: Orthopädie
Zufriedene Kunden: 551
Erfahrung: Orthopädie und Unfallchirurgie, Akupunktur, Sportmedizin, Osteopathie
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Experte:  Alf Neuhaus hat geantwortet vor 6 Jahren.

Guten Abend,

ich stimme dem Kollegen zu, eine Op-Indikation besteht nur bei therapieresistenten Schmerzen (also erst wenn alles ausprobiert wurde) oder bei neurologischen Ausfällen. Ein erfahrener Orthopäde kann sog. paravertebrale Infiltrationen setzen (Spritzen direkt neben die Wirbelsäule an den vermeintl. entzündeten Nerv), dann gibt es noch die angesprochenen CT-gesteuerten Infiltrationen oder auch eine Epidurale (wie es die Anästhesisten bei Op anwenden). Und bitte bedenken, ein Bandscheibenvorfall muß nicht unbedingt der Grund für die Schmerzen sein (mehr als 50% der über 50 Jährigen haben einen ohne Symptome), falls Schmerzen nicht auf Therapie reagieren weitere Untersuchungen (Blutuntersuchungen, Knochenszintigraphie) machen lassen um andere Hintergründe auszuschließen. Viel Glück und gute Besserung.

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