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Alf Neuhaus
Alf Neuhaus, Dr. Med.
Kategorie: Orthopädie
Zufriedene Kunden: 127
Erfahrung:  Orthopädie, Orthopädische Chirurgie, Gelenkchirurgie, Handchirurgie, Unfallchirurgie, Chiropraxis
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Alf Neuhaus ist jetzt online.

Kann eine Chondromalazie III als Ursache f r einen kompletten

Kundenfrage

Kann eine Chondromalazie III als Ursache für einen kompletten Kreuzbandriss in Frage kommen?
Hintergrund:
Nach einem Kreuzbandriss durch einen Unfall (Sturz auf einer Naturtreppe im Gelände auf einer Klassenfahrt) hatte ich die Erwartung, dass der Unfall als Arbeitsunfall anerkannt werden würde.
Die Ablehnung wird mit einem Vorschaden begründet, der als Chondromalazie III angegeben wird (ich war zur Zeit des Unfalls 49 Jahre alt).
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Orthopädie
Experte:  weborthopaede hat geantwortet vor 7 Jahren.
Guten morgen,
eine Chondromalazie ist ein Knorpelschaden. Es gibt 4 Grade. I° bedeutet, dass der Gelenkknorpel erweicht ist, II°= die Oberfläche wird unruhig mit Fransen, III° Reduzierung der Knorpelhöhe und IV° der Knorpel ist komplett verschwunden und es liegt eine komplette Arthrose vor. Jedoch kann ein Knorpelschaden (condromalazie) nicht zu einem Kreubandriss führen. Jedoch kann ein Kreuzbandriss, der nicht operiert wurde zu einem Knorpelschaden führen. Das ist kein Beweis, sonder nur die Kann "Regel"
VG und gute Besserung,
wenn diese info hilfreich war, bitte mit " akzeptieren" honorieren. Diese allgemeine Information ersetzt nicht die Untersuchung beim behandelnden Arzt vor Ort.


Verändert von weborthopaede am 31.07.2010 um 05:53 Uhr EST
Experte:  Alf Neuhaus hat geantwortet vor 7 Jahren.

Guten Abend,

eine Knorpelerweichung III. Grades ist bei einem 49-jährigen/er nicht so ungewöhnlich und hat definitiv keinen Einfluß auf die Stabilität des vorderen (oder hinteren) Kreuzbandes. D.h. das die bestehende Erweichung des Knorpels auf keinen Fall zu dem Riß des Kreuzbandes beigetragen haben könnte (ich schreibe seit Jahren entsprechende Gutachten für deutsche, spanische und englische Gerichte), sondern ausschließlich das Unfallereignis selber verantwortlcih für die Verletzung ist (sofern es keinen anderen Unfall des selben Kniegelenkes in der Vergangenheit gab). Sie sollten auf jeden Fall Widerspruch einlegen gegen dieses Urteil und ggbf. ein Gegengutachten beantragen. Viel Glück.