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Alf Neuhaus
Alf Neuhaus, Dr. Med.
Kategorie: Orthopädie
Zufriedene Kunden: 127
Erfahrung:  Orthopädie, Orthopädische Chirurgie, Gelenkchirurgie, Handchirurgie, Unfallchirurgie, Chiropraxis
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Alf Neuhaus ist jetzt online.

berwiegen die Vorteile der Entfernung von Plattenosteosynthesen

Kundenfrage

Überwiegen die Vorteile der Entfernung von Plattenosteosynthesen am MHK (3-5, Aptus) nach erfolgter Ausheilung die Risiken von Komplikationen, die bei der Entfernung bestehen?
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Orthopädie
Experte:  weborthopaede hat geantwortet vor 7 Jahren.
Guten Morgen,
ein Hauptrisiko gibt es bei solchen Eingriffen. Das ist die Infektion, da die Haut durchtrennt wird. Jedoch ist das Entfernen von Osteoynthesematerial sinnvoll, da es als Fremdmaterial zu betrachten ist und nach knöcherner Durchbauung sollte es, wenn die Umstände es hergeben, entfernt werden.
Gute Besserung,
wenn diese allgemeine Information hilfreich war, bitte mit " akzeptieren" honorieren. Diese ersetzt nicht die Untersuchung vor Ort
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Erneut posten: Qualität der Antwort:.
Die konkrete Frage war so allgemein beantwortet, dass sie m.E. nicht als Expertenantwort einzustufen ist, sondern algemein verbreitetem Wissensstand entspricht.
Meine Frage bezog sich auf ein ganz konkretes Nutzen-Risiko-Problem. Zur weiteren Info: Es verlief alles problemlos und ohne individuelle Besonderheiten. Es gibt keine Bewegungs- oder Gefühlseinschränkungen, jedoch entspricht die erzeugbare Kraft nicht mehr ganz dem früheren Wert, da sich zuvor ein Schmerz im Implantatbereich bemerkbar macht. Gleiches tritt übrigens bei bspw. zu starkem Händedruck auf. Hier führen die Osteosynthesen offenbar zu kurzzeitigen Reizungen der Sehnen/Bänder/Nervenbahnen, wie auch immer.
Also: geben die Umstände im fraglichen Bereich (MHK 3-5)es im Regelfall her, das Material zu entfernen?
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Vielen Dank. Nun haben Sie mir allerdings sehr allgemein geantwortet. Meine Frage bezog sich aberauf ein ganz konkretes Nutzen-Risiko-Problem. Zur weiteren Info: Es verlief alles problemlos und ohne individuelle Besonderheiten. Es gibt keine Bewegungs- oder Gefühlseinschränkungen, jedoch entspricht die erzeugbare Kraft nicht mehr ganz dem früheren Wert, da sich zuvor ein Schmerz im Implantatbereich bemerkbar macht. Gleiches tritt übrigens bei bspw. zu starkem Händedruck auf. Hier führen die Osteosynthesen offenbar zu kurzzeitigen Reizungen der Sehnen/Bänder/Nervenbahnen, wie auch immer.
Also: geben die Umstände im fraglichen Bereich (MHK 3-5)es im Regelfall her, das Material zu entfernen?
Experte:  weborthopaede hat geantwortet vor 7 Jahren.
Das kann auch nur allgemein benatwortet werden:
Bei jüngeren Patienten und wenn das eingebrachte Material stört, wird dasselbe entfernt.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Erneut posten: Qualität der Antwort:.
Ich habe ja bereits geschrieben, dass die Antwort zu allgemein ist. Es ist ja von vornherein klar, dass es am besten ist, das Osteosynthesematerial wieder zu entfernen. Was kann denn aber im Falle der MHK dagegen sprechen? Das ist meine Frage. Ich suche Rat, ob ich mich mit der Entscheidung des Operateurs es an Ort und Stelle zu belassen, abfinden soll.
Experte:  Alf Neuhaus hat geantwortet vor 7 Jahren.

Gute Tag,

Studien in Amerika haben kürzlich ergeben, daß leider nach Osteosynthesematerialentfernung im Bereich der Füße und Hände die Symptome, für das Material verantwortlich gemacht wurden, bei bis zu 50% der fälle (je nach Studie) nicht oder nur kurzfristig verschwanden. es gillt daher in der Unfallchirurgie der ´golden standart´das man versuchen sollte, mit dem Material zu leben, es sei denn es zeigen sich eindeutige Hinweise auf eine Lockerung, was zur lokalen Reizung und entspr. Symptomen führen kann. Als Therapie kann lokale Weichteilmobilisierung durch in handtherapy ausgebildeten Physiother. versucht werden, macnhmal sind narbige Verwachsungen schuld an den Beschwerden, andere versuche mit laokeln entzündungshemm. Salben/Gels, Wärme/Kälte oder auch kurzzeitig sog. nichtsteroidale Anti-Phlogistika. Wenn alle Versuche scheitern und das Material eindeutig stört, dann entfernen lassen. Viel glück und gute Besserung

Alf Neuhaus, Dr. Med.
Kategorie: Orthopädie
Zufriedene Kunden: 127
Erfahrung: Orthopädie, Orthopädische Chirurgie, Gelenkchirurgie, Handchirurgie, Unfallchirurgie, Chiropraxis
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