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weborthopaede
weborthopaede, Dr. Med.
Kategorie: Orthopädie
Zufriedene Kunden: 551
Erfahrung:  Orthopädie und Unfallchirurgie, Akupunktur, Sportmedizin, Osteopathie
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Ich habe eine 8cm grosse Bakkerzyste im Knie und m sste Knorpelspritzen

Kundenfrage

Ich habe eine 8cm grosse Bakkerzyste im Knie und müsste Knorpelspritzen bekommen. Die sind aber sehr teuer, gibt es in Wien einen Kaasenarzt der diese Spritzen mit Wgkk verrechnet?
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Orthopädie
Experte:  Alf Neuhaus hat geantwortet vor 7 Jahren.

Guten Tag,

sog. Knorpelspritzen -üblicherweise Hyaluronsäure- helfen bei Bakerzyste nicht, und auch nicht dem Knorpel, ´schmieren´ aber die Gelenkoberfläche und das Laufen fällt leichter. Eine Bakerzyste ist ein Symptom bei Gelenkschwellung die sich hinten aus dem Knie heruasdrückt. Lassen Sie den Gelenkerguß per Spritze abziehen und gleichzeitig Kortison in das Gelenk geben, wenn die Zyste trotzdem wiederkommt dann Ursachenforschung -häufig ein geschädigter Innenmeniskus. Viel Glück und gute Besserung

Experte:  weborthopaede hat geantwortet vor 7 Jahren.
GUten Abend,
Mit Knorpelspritzen meinen Sie sicherlich das Hyaluron. In der Arthrosetherapie hat sich dieses Mittel etabliert. Generell dient es als Gleitmittel und soll den Knorpel überziehen um Ihn zu schützen. Aber es baut KEINEN Knorpel auf. Ich würde Ihnen empfehlen, vor diesen Spritzen ein MRT des Kniegelenkes durchführen zu lassen. Vielleicht finden sich Ursachen- z. B. ein Meniskusschaden, der für diese Baker Cyste verantwortlich sein kann. Dann sollte dieser, wenn das Knie schmerzhaft ist, mittel Arthroskopie behoben werden und einige wochen nach dem Eingriff könnten die Hyaluronsäureinfiltration erfolgen. Zuviele Kortisonspritzen schädigen langfristig den Knorpel.
Gute Besserung,
wenn diese allgemeine Information hilfreich war, bitte mit " akzeptieren" honorieren. Diese ersetzt nicht die Untersuchung vor Ort.

Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Ich hab schon ein MRT gemacht woraufhin festgestellt wurde dass der Meniskus angegriffen aber nicht eingerissen ist. Nun sagt der eine man soll den Gelenkserguss abziehen und der andere das bringt nichts weil der Gelenkserguss immer wieder kommt. Soll ich nun eine Arthroskopie machen lassen? Kann ich denn auf eine Arthroskopie bestehen? Ich arbeite in der Hauskrankenpflege und dementsprechent ist natürlich die Belastung des Knies ( teilweise 10 Std. Dienst). Mittlerweile sind die Schmerzen enorm und das Knie lässt einfach aus. Sagen sie mir nun was ich tun soll und wo wirklich konkret was gemacht wird, denn ich muss endlich was machen. An wenn soll ich mich wenden?
Experte:  weborthopaede hat geantwortet vor 7 Jahren.
Guten Tag,
Arthroskopie ist dann gerechtfertigt, wenn Sie Schmerzen haben, die Sie in Ihren täglichen Leben beeinträchtigen. Wenn es nur ein "Zwicken" ist und Sie damit klar kommen, kann man davon absehen. Wenn es Sie aber deutlich einschränkt, ist eine Arthroskopie durchaus indiziert. Ein MRT kann keine 100%ige Diagnosen stellen, ist also hinweisend und nicht immer beweisend. Aber vergessen Sie nicht, auch die Arthroskopie ist eine Operation. Sind Die Schmerzen so stark, würde ich Ihnen raten sich in einem KH zur Op vorzustellen.
Gute Besserung,
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Verändert von weborthopaede am 22.07.2010 um 07:53 Uhr EST
Experte:  Alf Neuhaus hat geantwortet vor 7 Jahren.

Guten Tag,

leider ist die Aussagegenauigkeit eines MRT nur etwa 80%, die Grundregel bei Knieschmerzen mit Gelenkerguß ist: 1x Versuch mit Kortisonspritze in das Gelenk bei gleichzeitig Absaugen des Ergusses, manchmal erfolgreich, wenn nicht dann Arthroskopie, eine Tages-Op, d.h. Sie sind abends wieder zu Hause, bei dieser Op kann nicht nur der exakte Zustand des Gelenkes bestimmt werden (ich mache Fotos/Film der Op für den Pat.) sondern auch kleine Unebenheiten oder lsoe Teile entfernt werden. Bei Nachgeben des Gelenkes ist fast immer eine Op notwendig, da írgentetwas´ im Wege liegt. Alles Gute und viel Glück.

Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Leider hör ich hier immer wieder das gleiche aber niemand kann mir sagen was ich tun soll. So viele verschiedene Aussagen und meine Schmerzen gehen dadurch nicht weg bin ein wenig enttäuscht dass niemand eine konkrete Ansage macht nur vage Vermutungen.
Experte:  weborthopaede hat geantwortet vor 7 Jahren.
Guten Tag,
dann kann es doch nicht so schlecht sein! Daher abschliessend. Wenn Beschwerden so stark sind, dass die Lebensführung wesentlich gemindert ist, dann ist eine Arthroskopie sinnvoll. Dort kann dann der Schaden im Knie genau beurteilt und auch behandelt werden.
Gute Besserung,
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