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Kategorie: Orthopädie
Zufriedene Kunden: 1990
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Hallo, ) hoffe Sie k nnen mich schlauer machen.Ich habe R ntgenbilder

Kundenfrage

Hallo,:) hoffe Sie können mich schlauer machen.Ich habe Röntgenbilder mit Befund Arzt keine Auskunft, die ich verstehe.HWS in 2 Ebenen, Rechtskonvexe Fehlhaltung die aus einer linkskonvexen Fehlhaltung der BWS hervorgeht. Starke Abflachung der Lordose. Spondylosis hyperostotica bei C4 bis TH1 mit massivster Verknöcherung ventral der genannten Wirbelkörper,auch Verknöcherung vor dem Bandscheibenraum C3/C4. Osteochondrose mit Höhenminderung der Bandscheibenräume C6/C7 und C7/Th1. Spondarthrose multisegmental u Uncarthrose.Dens-Massa-Abstand symmetrisch.LWS in 2 Eb.Noch ausreichende Geradstellung b.Ablfachung d.Lordose.Ausgepägte Spondylose mit spornartigen Kantenanbauten d.Wirbelkörper ventral. Banscheibenräume noch normal weit.Baastrup-Phänomen d.Dornfortsätze.Beckenübersicht:symmetrisch konfiguriertes Beckenskelett. Stark deg.bedingte Randsklerosierung der SI-Gelenke.Starke Arthrose bd.Hüften spornart.Ausformung d.knöchernen Pfannenerker.Starke Sehnen-
ansatztendinose a.d.Sitzbeinhöck
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Orthopädie
Experte:  web4health hat geantwortet vor 7 Jahren.

Guten Morgen : Ich versuche mal eine Übersetzung : Bei ihnen wurde die gesammte Wirbelsäule geröntgt. Dabei stellte man eine Fehlhaltung oder "Verbiegung" fest (das ist das rechts- bzw. linkskonvex). Zusätzlich bestehen Anzeichen einer über das Altersmaß hinausgehenden Verknöcherung der Wirbel bzw. der Wirbelzwischenräume (Bandscheibenbereich) als Hinweis für Verschleiss (das ist die Osteochondrose). Die Wirbelkörper sehen halt nicht mehr ganz frisch aus und haben Auszackungen bzw. Umbauten an den Kanten. Besonders im Bereich der unteren Wirbelsäule am Sakralgelenk gibt es HInweise für Verschleiss und Verkalkungen der Sehnen. Im Bereich der Halswirbelsäule sind speziell der 7. Halswirbelbereich betroffen und die Bandscheibenregion schmaler, so dass hier ggf. verstärkte Beschwerden zu erwarten wären. Nur kurz geht der Radiologe auf die Hüftregion ein. Hier deutet er einen Verschleiss der Hüfte an, die ggf. sogar in Richtung einer operationsbedüftigen Hüft-Schädigung geht.

 

Insgesamt sieht man da Verschleiss , aber "eigentlich" ist es auch kein besorgniserregender oder erklärender Befund für direkte Beschwerden. Damit kann man Beschwerden haben, muss man aber nicht.

Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.

Vielen Dank XXXXX XXXXX schnelle Antwort. Trotzdem frage ich mich, warum habe ich so enorme Schmerzen, bin in der Früh 1-3 Std. so steif, dass ich nicht alleine aus dem Bett kann und nehme Unmengen an Schmerzmittel, sogar Morfinpflaster (Durogesic 125). Sie schreiben, "eigentlich" nicht besorgniserregend. Manchmal glaube ich, ich träume nur von Schmerzen, so interpretiere ich das. Meine Gelenke (Finger, Knie, Ellbogen sind extrem angeschwollen und schmerzen sehr.
Warum gibt man mir, wenn es "eigentlich" keine Beschwerden sein müssen, dann diese Medikamente??

Bin ein bisschen verstört, über den letzten Satz.
Experte:  web4health hat geantwortet vor 7 Jahren.

Entschuldigung, dass es so angekommen ist. Ein Röntgenbild sagt in aller Regel NICHTS darüber aus, wie sehr ihre Beschwerden sind. Bei der Schilderung ihrer Beschwerden muss man beispielsweise an eine primär chronische Polyarthritis denken, d.h. eine Erkrankung aus dem rheumatischen Formenkreis. Ich wollte damit nur zum Ausdruck bringen, dass nun das Ausmaß der radiologisch fassbaren Veränderungen nicht wesentlich über das Altersmaß hinausgehen. Die Hüfte würde ich mir aber noch genauer anschauen lassen.

 

Natürlich haben Sie Schmerzen. Natürlich müssen die angemessen behandelt werden ! Im Röntgen hat man jetzt eigentlich nur ausgeschlossen, dass ein Bruch vorliegt bzw. welches Ausmaß von Verschleiss vorliegt.

Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.

Ja Sie haben es richtig eingeschätzt, es kam sehr negativ herüber.
Sie haben weil ich es auch nicht erwähnte, keine Ahnung wie alt ich bin, möchte nur so viel sagen, knapp über 40. Ich habe in der Hüfte fast keine Probleme, viel mehr in der HWS und den Schultern, weil ich den ganzen Tag im Büro vor dem Computer sitze.
Wozu macht man Röntgenbilder, Computertomographie, wenn man dann nicht wirklich eine Aussage machen kann, warum der Patient so enorme Schmerzen hat. Man schickt mich von einem Arzt zum Anderen, sogar Neurologische Abtlg im Bundeswehrkrankenhaus, KH in Eilbeck, KH in Harburg jeweils Orthopädie. Meist lag ich bis zu 14 Tage, bekam sogar eine Rückenmarkpunktion. Ergebnis nach 4maligen Versuch negativ, weil man nicht durch die Verknöcherungen durchkam, aber man wurde gequält. Verstehen Sie warum ich so sauer bin, - wenn möglich - Rat erbeten, was ich tun kann. (Feststellung einer chron. Borreliose seit 2000, chron.Fibromyalgie festgestellt 2008 mit 11 Tenderpunkten, seit 7.4. mit 18 Tenderpunkten)
Experte:  web4health hat geantwortet vor 7 Jahren.

Bei Vorliegen einer Fibromyalgie bezw. der Borreliose UND ihren zahlreichen Beschwerden liegt ja eine Chronische Schmerzstörung vor. Sie können rauf und runter röntgen und Diagnostik machen lassen, diese "objektiven" Befunde erklären ihre Schmerzen nicht. Sie benötigen eine multimodale Schmerzbehandlung, die u.a. auch ihren verständlichen Frust gegen Ärzte bzw. diese unfreundliche Behandlung mit einbezieht. Nur würde dies eben eine "psychosomatische" Schiene bedeuten, beispielsweise in der Medizinisch-psychosomatischen Klinik Bad Bramstedt.

 

Ihrem Schmerz ist es weitgehend "egal", welche objektiven Befunde vorliegen. Schmerzen werden im Kopf gemacht bzw. gelöscht. Schmerzen über 6 Monate Dauer sind in einem Schmerzgedächtnis gefangen. Speziell eine Fibromyalgie kann man nicht durch Röntgen messen. Hier müssen Schmerztherapeuten und ein multimodales Behandlungsteam ran.

Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.

Das ist mir schon klar und wurde mir auch schon mehrmals gesagt, dass ich am besten bei einem Schmerztherapeut aufgehoben bin. Nur wenn man bis zu 6 Monate (mit besonderer Empfehlung!!! von einem namhaften und bekannten Arzt) trotzdem warten muss, dann ist das doch unglaubwürdig, dass man so einen Arzt wirklich braucht. Könnten Sie mir einen in HH empfehlen, der eine kürzere Wartezeit hat??
Mein jetziger Hausarzt meinte, ich bin psychisch so stabil, dass mich eine psychosomatische Klinik wie Bad Bramstedt oder Bad Pyrmont nur noch kaputter macht und das ist nicht Sinn der Übung. Ich war zwei Wochen jetzt in der m&i Klinik in Bad Pyrmont auf eigene Kosten und habe Moorbäder, Massagen und Unterwasserwarmbäder mit Gymnastik bekommen, ein Antrag auf Kur wurde von der Rentenversicherung abgelehnt, weil noch keine 4 Jahre vergangen sind. Obwohl in Bad Säckingen vor 3,5 Jahren eine kürzere Intervallzeit im Abschlussbefund mitbekommen habe und auch weitergeleitet habe.Man denkt dort so, was vorgeschrieben ist wird gemacht, nicht was dem Patienten bekommt.
Außerdem erhält man max. 6 Massagebehandlungen im Quartal oder 6 Moorpackungen - leider zu wenig und ich kann es mir im Moment noch nicht leisten, immer selbst zu bezahlen, ich habe Drillinge, die alle studieren und fast fertig sind und leider keinen Bafög erhalten, und alle drei in einer anderen Stadt studieren - sehr kostspielig und trotzdem bereue ich es nicht.
Was ist ein multimodales Behandlungsteam? Wo finde ich so was?

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