So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an web4health.
web4health
web4health,
Kategorie: Orthopädie
Zufriedene Kunden: 1990
28345046
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Orthopädie hier ein
web4health ist jetzt online.

Meine Frau hat folgenden Befund erhalten, nun wissen wir nicht

Kundenfrage

Meine Frau hat folgenden Befund erhalten, nun wissen wir nicht soll sie sich Operieren lassen oder nicht. Vielleich kann uns ja jemand helfen, sin aber nur Kassen Patienten.

" Es zeigt sich eine deutliche Streckfehlhaltung der LWS. Die Wirbelkörper sind normal groß und regelrecht konfiguriert. Die Bandscheibe in Höhe von LWK5/S1 ist leicht höhengemindert und zeigt einen deutlichen Wasserverlust. In diesem Segment befindet sich eine links laterale, subiigamentäre Vorbuckelung der Bandscheibe mit deutlicher Verdrängung der austretender L5- Wurzel und der absteigenden S1- Wurzel. Ein Sequester ist nicht erkennbar. Der Spinalkanal wird knöchern nicht eingeengt. Der Conus-Cauda- Übergang stellt sich homogen strukturiert dar. Die Neuroforamina sind frei einsehbar. Die kleinen Wirbelgelenke in Höhe von LWK5/S1 weisen leichtedegenerative Veränderungen.
Links lateraler, subligamentärer Bandscheibenprolaps in Höhe von LWK5/S1 auf dem Boden einer Osteochondrose. Kein Anhalt für einen Sequster.
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Orthopädie
Experte:  web4health hat geantwortet vor 7 Jahren.
Guten Tag !

Übersetzt beschreibt der Befund, dass es sich um mehr oder weniger altersgemässe Veränderungen im Bereich der unteren Lendenwirbelsäule handelt, aber eben einem Bandscheibenvorfall bzw. auch einen Abnutzungsprozess der Bandscheibe in Höhe zwischen dem 5. Lendewirbelkörper und 1. Sakralwirbel. Der Radiologe spricht hier von einem deutlichen Befund.
Es wäre klinisch wichtig zu wissen, ob ihre Frau auch in diesem zugeordneten Bereich Beschwerden hat, was ich so einmal annehme. Dann wäre auf jeden Fall zu überlegen, ob eine Operation in Frage kommt.

Das Für und Wider eines operativen Vorgehens hängt u.a davon ab, ob Lähmungen, Gefühlseinschränkungen bzw speziell Proleme bei der Miktion und beim Stuhlgang aufgetreten sind. Daneben von der Frage, ob andere Therapiemaßnahmen wie Krankenkgymanstik, physikalische Therapie und / oder Medikamente ausprobiert wurden. Einige Ärzte empfehlen hier zunächst 6-8 Wochen abzuwarten, bei akuten neurologischen Ausfällen wird aber auch früher operiert.

Für eine Operation spricht aus meiner Sicht, dass die sonstige Gegebenheiten im Bereich der Wirbelsäule prima aussehen und "nur" die Bandscheibe isoliert betroffen ist. Hier könnte rekonstruktiv, d.h. mit einer minimal-invasiven Bandscheiben-Operation vermutlich gut geholfen werden. Mehr zu diesem Therapieansatz

Dagegen spricht, dass leider viele Operationen sich als unnötig erweisen bzw. die Beschwerden wiederkehren, weil das eigentliche Problem allgemeine Haltungsprobleme sind bzw. sich der Schaden dann bei der Fehlstatik auf eine andere Höhe ausweiteten könnte. Natürlich hat jede Op auch ein Risiko, was aber bei den heutigen Methoden eher gering ist.

Ich hoffe, dass die verlinkten Webseiten ein wenig Informationen liefern. Eine Entscheidung mag und kann ich so nicht abnehmen, weil dies immer von den individuellen Untersuchungsbefunden, der Vorgeschichte und dem aktuellen Leidensdruck mit abhängt.