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Orthopäde
Orthopäde, Dr. Med.
Kategorie: Orthopädie
Zufriedene Kunden: 1827
Erfahrung:  Orthopädie, Unfallchirurgie, Füsse, Knie, Hüfte, Prothetik
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Orthopäde ist jetzt online.

Hallo, seit 2 Monaten leide ich an einem lumbalen Bandscheibenvorfall

Kundenfrage

Hallo, seit 2 Monaten leide ich an einem lumbalen Bandscheibenvorfall mit Ausstrahlung ins linke Bein. MRT-Diagnose L5-S1 hochgradige Osteochondrose mit ausgeprägter Aktivierung in Form eines breitflächigen Knochenmarködems. Degenerative Diskopathie mit Entwicklung eines großen Diskusprolapses nach mdeiolinkslateral unter erheblicher Raumforderung zum linken lateralen Rezessus. Habe starke Schmerzen, möchte aber keine OP, da mein Bruder seitdem noch schlimmere Schmerzen hat. Was kann ich tun???

Ulrike Zeunig
Pinneberg
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Orthopädie
Experte:  Guests hat geantwortet vor 7 Jahren.
Guten Abend Freu Zeunig,

neben einer Operation gibt es noch z.B. die Möglichkeit durch Krankengymnastik und ausreichende Schmerzmedikation die Erkrankungen zu behandeln. Die Krankengymnastik soll hierbei die Rückenmuskulatur stärken und Ihnen zeigen welche Bewegungen günstig sind.
Aber: Der Befund scheint bei Ihnen sehr ausgedehnt zu sein. Auch besteht bei Bandscheibenvorfällen als Komplikation die Gefahr, dass die Ausläufer des Rückenmarkes im L5-S1 Bereich eingeklemmt werden, was dann zu einem sogennanten "Cauda-Equina-Syndrom" führen kann.
Aus der Distanz kann man nicht klar beurteilen, ob eine Operation angebracht ist.
Wenn Ihnen eine Operation jedoch dringlich angeraten wird, dann sollten Sie wirklich mal drüber nachdenken. Vor allem wenn Sie schon in physiotherapeutischer Behandlung sind und diese nicht geholfen hat. Sie haben auch die Möglichkeit, sich bei einem anderen Arzt eine 2. Meinung einzuholen.
Von einer OP zu oder abraten kann ich aber aus der Distanz nicht. Das können nur die Ärzte vor Ort beurteilen, die Sie untersuchen können.

Dr. Gani