So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an web4health.
web4health
web4health,
Kategorie: Orthopädie
Zufriedene Kunden: 1990
28345046
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Orthopädie hier ein
web4health ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe folgende Frage. Ich

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe folgende Frage.
Ich hatte vor 13 Wochen einen Motorrollerunfall und war jetzt erst in der MRT wegen meinem linken Knie. Dabei hat der Röntgenarzt festgestellt, dass ich einen Haarriss im Innenmeniskus habe und Wassereinlagerung. Die Bänder sind nicht betroffen. Jetzt habe ich das Problem, dass ich bereits mit dem rechten Knie schon Probleme habe und dort bereits einmal eine Arthroskopie durchgeführt wurde. Dabei wurde festgestellt, dass mein Knorpel ziemlich weich ist. Ich kann mich zur Zeit weder in die Hocke begeben, noch mich hinknieen, ohne Schmerzen zu haben. Auch wenn ich lange sitze tun mir meine Knie weh. Außerdem mache ich Kampfsport, den ich ungern aufgeben möchte. Daher meine Frage, was man da machen kann. Muss operiert werden? Wenn nicht, kann man es auf andere Weise wieder hinbekommen, oder muss ich jetzt damit leben, dass ich mit 33 Jahren kaputte Knie habe?
Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.
Herzlichen Gruß
S. Kreutz
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Orthopädie
Experte:  web4health hat geantwortet vor 7 Jahren.

HalloCustomer!

 

Der MRT-Befund ist ja zunächst recht "harmlos", d.h. ein Haariss an sich und ein Erguss sind angesichts des Unfalls ja "gute" Befunde. Die Bänder sind nicht angerissen, dennoch stellt sich die Frage nach der Stabilität des Knies. Das kann der Arzt (Orthopäde) letztlich ja nur anhand des körperlichen Untersuchungsbefundes feststellen und dann eine Aussage darüber machen, ob die muskuläre Führung bzw. auch die Bänder (Seiten- und Kreuzbänder) genügend Stabilität geben. Zudem wäre es wichtig zu wissen, wie die Rückseite der Kniescheibe aussieht. Die von ihnen geschilderten Beschwerden deuten ein wenig auf eine Chondropathia patellae bzw. eben Verschleiss im Bereich der Kniescheibe hin. Das kann man häufig tatsächlich erst in der Arthroskopie sehen.

 

Danach richtet sich auch die Behandlung. Häufig ist eine Glättung der Gelenkflächen mit relativ kleinem Aufwand möglich. Eventuell hilft auch eine Bandage zur Stabilisierung bzw. gezielte Krankengymnastik zum Aufbau von Muskelgruppen, die das Knie stabilisieren. Die werden jetzt (vermutlich auch bedingt durch Inaktivität nach dem Unfall) eher geschwächt sein. Was für Sie jetzt der richtige Ansatz ist, wird man allein aus dem MRT-Befund so nicht sagen können. Da ist die Untersuchung des Knies bzw. ggf. Arthroskopie erforderlich.

Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Hallo web4health,

vielen Dank für die ausführliche und prompte Antwort.
Das hört sich alles plausibel an.

Also komme ich, um genaueres zu erfahren, um eine Arhroskopie wohl nicht rum.
Ich habe nur keine Lust, dass sie wieder reinschauen, sagen, abschaben bringt nichts, weil der Knorpel eh zu weich ist und mich wieder zumachen, wie sie es beim rechten schon gemacht haben.

Ohne Ihnen zu nahe treten zu wollen, da ich nicht annehme, dass Sie geantwortet hätten, wenn Sie auf diesem Gebiet nichts zu sagen hätten, aber ich hatte gehofft, dass mir ein Sportmediziner, bzw. ein Arzt mit Fachrichtung Orthopädie antwortet.

Was machen wir nun?

Grüße
S. Kreutz

Ähnliche Fragen in der Kategorie Orthopädie