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Dr. Gehring
Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Onkologie
Zufriedene Kunden: 24236
Erfahrung:  Innere- und Allgemeinmedizin, seit 25 Jahren Behandlung von Krebspatienten
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Lymphadenitis colli

Kundenfrage

Bei meinem Sohn (4 Jahre) besteht seit Mitte Dezember eine Lymphadenitis colli. Die Lymphknoten schwollen vor allem links innerhalb von 48 Stunden auf 4 cm Größe an. Zusätzlich hatte er hohes Fieber und war insgesamt sehr schlapp. Nachdem zwei verschiedene Antibiotika nicht anschlugen wurden wir stationär in der Kinderklinik aufgenommen. Dort wurde zusätzlich eine Vergrößerung der Leber und Milz festgestellt. Er bekam eine intravenöse Antibiotikatherapie und es ging ihm nach wenigen Tagen besser. Nach einer Woche konnten wir die Kinderklinik verlassen. Leider konnten viele Viren als Erreger ausgeschlossen werden, wie zum Beispiel EBV, Toxoplasmose und Bartonella. Bei den Verlaufskontrollen hatten sich die Blutwerte normalisiert, nur der CRP Wert war noch leicht erhöht. Allerdings schwollen die Lymphknoten nicht ab. Daher hatten wir am 8. Februar ein Kontrolltermin in der Radiologie. Ein Lymphknoten hatte sich verändert und er wurde vorgestern sicherheitshalber entnommen. Heute sind wir aus dem Krankenhaus entlassen worden und ich habe im Arztbrief gelesen, dass die Lymphknoten links verbacken sind und aus dem zu entfernen Lymphknoten während der Operation sich ein gräulich weißes Sekret entleerte. Das histologische und mikrobiologische Ergebnis steht natürlich noch aus. Ich rechne aber inzwischen mit dem Schlimmsten. Es wurde auch von ärztlicher Seite schon angedeutet, dass alles für einen malignen Tumor spräche. Ist denn ein gräulich weißes Sekret typisch für Tumorerkrankung wie zum Beispiel den Morbus Hodgkin? Oder besteht noch Hoffnung, das ist doch eine Infektionskrankheit ist obwohl sehr viele virale Erkrankungen ausgeschlossen wurden? Ich weiß, dass man ohne das histologische und mikrobiologische Ergebnis keine wirkliche Aussage treffen kann, aber ich würde gerne trotzdem Ihre ehrliche Meinung dazu hören. Vielen Dank ***** ***** ***
Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Onkologie
Experte:  Dr. Gehring hat geantwortet vor 1 Jahr.
Guten Abend,Ich verstehe Ihre Sorge. Gegen eine Virusinfektion sprach auch die Tatsache, dass die Lymphknoten nicht wieder abgeschwollen sind. Dennoch beweisen das und das Sekret noch keine Tumorerkrankung. So ein Sekret kann auch entstehen, wenn im Inneren eines stark entzündlich veränderten Lymphknotens Gewebe zu Grunde geht. Das kann bösartige Gründe haben, muss aber nicht. Spontan denke ich da auch an Tuberkulose, eine fast vergessene Krankheit, die aber angesichts infizierter Migranten auch bei uns wieder mehr Bedeutung gewonnen hat (und gut zu behandeln ist). Insofern halten Sie sich an der Hoffnung fest, dass es durchaus noch gutartig sein kann!ich drücke alle Daumen.
Experte:  Dr. Gehring hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sie haben meine Antwort gelesen, aber meine schnelle Unterstützung noch nicht mit einer freundlichen Bewertung honoriert. Haben Sie noch eine Frage dazu? Dann fragen Sie gern!
Experte:  Dr. Gehring hat geantwortet vor 1 Jahr.
Guten Tag,Gerne war ich für Ihre Sorgen da. Ich hoffe, meine wirklich schnelle Antwort war für Sie hilfreich. Dann bitte ich nun um ein Feedback in Form einer positiven Bewertung, die Sie sehr schnell und einfach über die Bewertungssterne (3-5 Sterne) abgeben können. Sollten Sie noch weitere Informationen benötigen, zögern Sie bitte nicht, weitere kostenlose Nachfragen zu stellen. Schreiben Sie sie einfach und die Textbox und drücken Sie den "Antworten"- Button. Mit vielem Dank für Ihre Nutzung von JustAnswer und Ihr freundliches Feedback,Ihre Dr. Höllering

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