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Dr.Scheufele
Dr.Scheufele, Arzt
Kategorie: Onkologie
Zufriedene Kunden: 19850
Erfahrung:  Allgemeinmedizin, Gynäkologie u. Geburtshilfe, über 20-jährige Praxiserfahrung
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Dr.Scheufele ist jetzt online.

meine mutti hatte vor 10 jahren eine darmkrebsop (heute 80

Kundenfrage

meine mutti hatte vor 10 jahren eine darmkrebsop (heute 80 J.) chemo und strahlen.seitdem von jahr zu jahr immer stärkere schmerzen im ausgang ( offen u. wund)
morgens noch einigermaßen o.k. von toilttengang zu toilettengang immer stärker werdene schmerzen, bis zum abend unerträglich !!!!! mal durchfall mal verstopfung. sehr schwer für mich als ihre tochter dies anzusehen und ihr nicht helfen zu können. einen künstlichen ausgang möchte sie in ihrem alter nicht mehr. vielleicht können sie uns einen rat geben.
liebe grüße
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Onkologie
Experte:  Dr.Scheufele hat geantwortet vor 4 Jahren.

Hallo,

 

in dem von Ihnen geschilderten Fall ist zu vermuten, dass das Gewebe im Bereich des Enddarms durch die Bestrahlung Schaden genommen hat, und dadurch jetzt diese Beschwerden verursacht werden. Abhilfe kann dabei eine lokale Behandlung mit einem cortisonhaltigen Präparat schaffen.

Eine weitere Alternative wäre die sog. hyperbare Sauerstofftherapie, die in solchen Fällen oft ein gutes Ergebis zeigt, siehe dazu auch hier:

 

http://www.uniklinik-duesseldorf.de/index.php?id=3704

 

Bringt das keinen ausreichenden Erfolg, bliebe nur ein operatives Vorgehen, je nach Ausmass des Schadens muss dies nicht zwangsläufig einen künstlichen Darmausgang zur Folge haben. Raten würde ich Ihrer Mutter, sich zur Beurteilung und Behandlung an einen Gastroenterologen, oder die Ambulanz einer Uniklinik zu wenden, dort hat man die meisste Erfahrung mit diesem Problem.

 

Mit freundlichen Grüssen,

Dr. N. Scheufele

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