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Dr. Gehring
Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Neurologie
Zufriedene Kunden: 441
Erfahrung:  Ausbildung spezielle Schmerztherapie, 21 Jahre Betreuung neurol. erkrankter Patienten
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Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Neurologie hier ein
Dr. Gehring ist jetzt online.

Guten Tag, meine Mutter war letztes Jahr bei einem

Kundenfrage

Guten Tag, meine Mutter war letztes Jahr im Dezember bei einem Neurologen. Ihre seit ca. 10 Jahren bestehende Gehbehinderung, lt. früherer Orthopädendiagnose verursacht durch Wirbelsäulenprobleme, hatte sich stark verschlimmert.
Der Neurologe ordnete ein CT an, bei dem Ergebnis vermerkte der Radiologe " Verdacht auf SAE , MRT wird empfohlen" . Ich informierte mich im Internet über diese Erkrankung, habe gelesen, daß eines der Symptome gesteigerte Muskeleigenreflexe sind. Da bei meiner Mutter ein Patellarsehnenreflex gar nicht auslösbar , der andere nur schwach auslösbar ist, habe ich den behandelnden Neurologen beim nächsten Termin darauf nicht angesprochen, ich wollte meine anwesende Mutter ja auch nicht beunruhigen. Er erwähnte die Empfehlung des Radiologen überhaupt nicht, sondern nach Messung der Nervenleitgeschwindigkeit stellte er Neuropathie fest.
Krankengymnastik wurde verordnet, die aber nur sehr bedingt half. Nun hat meine Mutter seit einiger Zeit Gedächtnisprobleme und mir fiel die SAE wieder ein. Sie hat eine Hüftprothese und eine Knieprothese, außerdem 2 ältere Bandscheibenvorfälle. Könnte dies für die fehlenden Reflexe verantwortlich sein und tatsächlich doch die Gehirnkrankheit SAE vorliegen?
Gepostet: vor 29 Tagen.
Kategorie: Neurologie
Experte:  docexpert1 hat geantwortet vor 29 Tagen.

Vielen Dank für Ihre Frage.

Ich bin Dr.Schürmann und werde Ihnen helfen.
Bitte haben Sie etwas Geduld, bis ich Ihre Frage überprüft habe.

Experte:  docexpert1 hat geantwortet vor 29 Tagen.

Gangunsicherheit und kognitive Beeinträchtigung könnten ohne weiteres mit einer SAE zusammenhängen.

Die nicht oder nur eingeschränkt auflösbaren MER können Folge der früheren Bandscheibenvorfälle oder einer gleichzeitig vorliegenden Polyneuropathie sein.

Experte:  docexpert1 hat geantwortet vor 26 Tagen.

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Ich antworte gerne!

Kunde: hat geantwortet vor 24 Tagen.
Ich verstehe das jetzt so, daß bei SAE normalerweise gesteigerte Muskeleigenreflexe vorhanden sind. Diese können aber bei Nervenschädigungen trotz SAE auch gänzlich ausbleiben, ist das so richtig?
Außerdem habe ich gelesen, daß bei einem Status Lacunaris ein ähnliches Bild im CT entsteht wie bei SAE. Meine Mutter leidet schon seit etlichen Jahren an Vorhofflimmern, eine recht starke Verkalkung eines Teils der Gehirngefäße wurde schon vor Jahren im Krankenhaus festgestellt. Wie unterscheiden sich denn die Symptome von SAE? Und ist es korrekt, daß nur ein MRT eindeutige Ergebnisse bringen würde?
Experte:  docexpert1 hat geantwortet vor 24 Tagen.

Danke für Ihre Rückmeldung,

Sie haben meine Ausführungen bzgl. MER und SAE vollkommen richtig verstanden.

Die Unterscheidung eines Status lacunaris von einer SAE ist klinisch nicht sicher möglich. Hier hilft nur ein MRT.

Dies wird allerdings nicht immer gemacht, da sich meist keine therapeutischen Konsequenzen ergeben. Eine Ermessensentscheidung!