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Dr. Schaaf
Dr. Schaaf, Privatpraxis, Online-Beratung
Kategorie: Neurologie
Zufriedene Kunden: 2012
Erfahrung:  Spezialisiert auf fachübergreifende Zweite Meinung
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Dr. Schaaf ist jetzt online.

Streifenförmigen (gitarrensaite großen) Schmerz medial am rechten Knie

Kundenfrage

Ich hatte am 17.4. einen streifenförmigen (gitarrensaite großen) Schmerz medial am rechten Kniegelenk verspürt, als ich im Bett liegend eine falsche Bewegung gemacht habe. Das Bein war nach außenrotiert u. leicht gebeugt, dabei habe ich das Knie nach außenrotiert u. dabei gestreckt , dabei diesen Schmerz wie oben beschrieben gespürt.
Bin 2 Tagen danach zum Hausarzt gegangen u. wollte das abchecken. Als er die Knietests gemacht hat, fand ein positiver Provokationstest, der auf ein Meniskusschaden hindeutet. Ich sollte nochmal den punkt zeigen, wo der Schmerz sich befindet. Er hat dann stark draufgedrückt, obwohl ich glaube eher distal ,frontaler davon. Jedenfalls ging es mir danach schlechter u. ich hatte im gesamten Mediales Kniegelenk überall schmerzen. Mir schien es so als ob eine Sehen,vene oder Nerv gereizt wurde. Seit dem Arztbesuch ging es immer kontuierlicher schlechter. In der Woche habe ich das Knie geröntgt. Verdacht Arthrose. Am 29.4. beim Orthopäden in die Schmerzstunde gegangen. Fand nur einen kleine Erguß im Knie. Sonst nichts. Am 11.5 war ich Krankenhaus im Notfallambulanz, Diclofenac u. ein Verband bekommen. Am 24.5. endlich MRT ,der kein richtigen Befund erzeugte. Nur einen kleine Osteophyt medial/dorsal und anfänglicher Arthrose. Dies rechtfertigt aber nicht meine Schmerzen, die teilweise Stufe 8 erreichen. Anfang Juni hatte ich öfters am hinteren Oberschenkel einen streifenförmigen Schmerz zum Herzen verlaufen gespürt. Ende Juni im Verlauf der Oberschenkelvene u. starke Druckschmerzen kurz oberhalb des knies Außenseite des Oberschenkels Höhe M. Tensor fascie latae. Besonders beim längeren Sitzen. Was mich so sicher macht das eine Nervenverletzung sein kann, das ersten kein Schmerzmittel hilft u. mein Knie während des Sitzen, also wenn das Knie ca. 90 Grad gebeugt ist anfang zu kribbeln. Während meiner Recherche bin ich zu den Engpass-Syndrome untere Extremität gekommen. Sodaß es möglich ist das der Nervus Saphenus gereizt oder eingedrückt wurden ist. Könnte das möglich sein? Eventuell durch die Knietests u. das rumgedrücke der Ärzte am medialen Kniegelenkspalt bzw. in der Nähe davon.
Mein Hausarzt denkt das ich mir die Schmerzen einbilde. War oder bin sportlich sehr aktiv. Im Moment kann nicht einmal schmerzfrei Fahrradfahren. Laufen geht bedingt mit schonhaltung. Langen Stehen ist unmöglich, weil irgend der Druck so groß wird an der Innenseite, das ich das Bein anwinkeln muss u. komplett mein Gewicht auf linke Bein verlagern muß.
Am 24.6. habe ich ein kompletten Blutbild gemacht, dort wurden Borreliose Erreger gefunden. Aber der Arzt meint ich hätte genügend Antikörper gebildet. So richtig erklärt es auch nicht die Schmerzen u. Bewegungseinschränkungen im Knie.
in meiner engeren Verwandtschaft hat jemand Polyneuropathie.....
Nachts verspüre ich auch den Schmerz, da wirkt es eher wie ein Fremdkörper.
Ich habe im Juli 2 Facharzttermine (Rheuma, Innere). Am 9.8 einen beim Neurologen. Macht es Sinn noch ein Termin beim Neurochirurgen zu machen? Oder denken Sie eher eine Gefäßerkrankung? Manchmal ziehe ich abends zur Sicherheit meinen Thrombosestrumpf an. Am linken Bein trage ich schon immer einen.
Zur Zeit nehme ich keltican, Enzyme, Vitamin B12, Zink
Gepostet: vor 5 Monaten.
Kategorie: Neurologie
Experte:  Djimikaja hat geantwortet vor 5 Monaten.
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Experte:  Dr. Schaaf hat geantwortet vor 5 Monaten.

Hallo,
der erste Schmezr klingt typisch nach einer isolierten peripheren Nervenreizung, ausgelöst durch eine bestimmte Bewegung.
Der Druck auf das benachbarte Gewebe hat die Irritation des Nerven verstärkt und deswegen den Schmerz vergrößert. Die eigentliche Ursache dafür, dass der Nerv überhaupt gereizt werden konnte, bestand fort und hat sich verschlechtert, so dass die Schmerzen immer mehr wurden.
Möglicherweise ein Kniebinnenschaden wie der angesprochene Meniskus, zu dem auch ein kleiner Erguss passen würde.
Der Meniskusschaden fällt aber aus, nachdem er im MRT nicht verifiziert werden konnte. Der Osteophyt hingegen, gerade wenn er klein ist, kommt in Frage, wenn er sich an einer Stelle befindet, wo auch der Schmerz ausgelöst werden kann. Das kann ich Ihrer Schilderung leider nicht entnehmen. Sie schreiben "Das rechtfertigt nicht meine Schmerzen". So weit Sie mit "das" die Arthrose meinen, kann ich zustimmen. Was den Osteophyt betrifft sehe ich den Zusammenhang durchaus als möglich.
Ihre Überlegungen, dass es sich um eine Nervenreizung oder -kompression handeln muss, teile ich. Allerdings muss der Auslöser immer herzwärts gesucht werden. Das Rumgedrücke am medialen Kniegelenksspalt kommt für Schmerzen am Oberschenkel als Auslöser nicht in Betracht.
Ihre weitere Planung - Neurologe, Rheuma und Innere - ist ausreichend. Zusätzlich Neurochirurgie würde ich vorerst nicht in Erwägung ziehen. Mich wundert allerdings, dass die Borreliose so rasch abgetan wird. Sie kann nämlich alle Beschwerden durchaus machen / erklären. Und ein Therapieversuch mit 14 -28 Tage Doxycyclin wäre eine rasche Möglichkeit, herauszufinden, ob hier Borrellien ursächlich am Werk sind. Wohl gemerkt, Sie müssten einem solchen Therapieversuch nach Rücksprache und Aufklärung durch Ihren Hausarzt erst zustimmen, ich würde es Ihnen aber empfehlen.
Für eine Gefäßerkrankung sehe ich keinen Ansatz, auch nicht für das Tragen eines Kompressionsstrumpfes.
Hilft Ihnen das weiter?

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Schaaf

Kunde: hat geantwortet vor 5 Monaten.
Der Osteophyt liegt am medialen Femurkondylus dorsal. Diskrete /Initiale Gonarthrose. Verläuft dort der Nervus Saphenus? Wenn ich permanente Schmerzen habe, kann es auch eine Gefäßerkrankung bzw. Venenblockierung sein, weil die dann mein schlechten Allgemeinzustand erklärt u. die Schmerzen im Oberschenkel. Manchmal verspüre ich schon kleinere Schmerzen wenn ich die Zehen hin-her bewege. Da ich vor einigen Jahren im linken Bein eine Thrombose hatte, mache ich das immer mal instinktiv, Wadenpumpe.Der Hausarzt hat mir nur ein Antidepressivum verschrieben. Er denkt das ich die Schmerzen einbilde. Es heißt: Mirtazapin.Gibt es kein Mittel gegen Nervenschmerzen oder darf das nur ein Neurologe verschreiben? Hausarzt also nicht?!Falls es eine Nervenreizung ist, kann das ein Neurologe in seiner Praxis genau erkennen?Ich wollte nochmal zur Physiotherapie.Mit freundlichen Grüßen
T.Effenberger
Experte:  Dr. Schaaf hat geantwortet vor 5 Monaten.

Hallo,
vielen Dank für die weiteren Infos.
Was den Verlauf des Saphenus betrifft, siehe hier:
http://www.med-library.com/wp-content/uploads/2013/01/Vena-saphena-magna.jpg
Dorsal am medialsn Femurkondlus könnte also hinkommen. Dann sollte man allerdings einen punktförmigen Auslöser tasten können. Als würde man auf einen Schalter drücken, wobei die Schmerzintensität mit steigendem Druck zunimmt. Wenn das so ist, dann könnte man die Schmerzen mittels Injektion von Schmerzmittel evtl in Kombination mit Kortison auf relativ einfache Weise ausschalten und würde dabei die Diagnose sichern.

Gefäße scheiden aus, sie können auch keinen schlechten AZ erklären.
Schlechter AZ würde wiederum zur Borreliose passen.
Es gibt Mittel gegen Neuropathie und auch gegen periphere Neuropathie, mit denen sich ein Neurologe auf jeden Fall auskennen sollte, der Hausarzt kann, muss sich aber nicht damit auskennen.
Ob Mirtazapin Ihnen helfen wird, wird man sehen, es ist halt ein Antidepressivum.
Hilft Ihnen das weiter?
Dr. Schaaf

Kunde: hat geantwortet vor 5 Monaten.
Finde den Schmerzpunkt / Schalter für den Nervus Saphenus nicht. Möchte da auch nicht weiter drücken, erstmal beruhigen. Wollte was anders fragen, hatte heute beim Physiotherapeuten Provokationstests machen müssen. Sie sind zwar kein Orthopäde ich frage trotzdem mal: Kann durch ein Meniskustest dieser anreißen oder selber verletzt werden? Es fühlt sich irgendwie anders an, wie typische Meniskusschmerzen. Eigentlich wollte ich diese Tests nicht machen, da die immer negativ waren, aber der hat nicht auf mich hören wollen. Vielleicht ist es auch geschuldet weil der Nerv so viel u. oft gestreßt wurde.Heute habe ich diese Doxycyclin verschrieben bekommen.Als ich noch Psychiatrische Behandlung war hat mir immer Lyrica gut getan. Zoloft eher nicht. Ich weiß das einige Psychopharmika auch gegen Nervenschmerzen helfen sollen.
Experte:  Dr. Schaaf hat geantwortet vor 5 Monaten.

Bei einem vorgeschädigten Meniskus ist eine Verschledhterung durch einen Provokationstest denkbar.

Lyrica kann Ihnen natürlich schon helfen bei Nervenschmerzen.. Das sollten Sie mit Ihrem Hausarzt besprechen.

mit freundlichen Grüßen

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