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Dr. Gehring
Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Neurologie
Zufriedene Kunden: 464
Erfahrung:  Ausbildung spezielle Schmerztherapie, 21 Jahre Betreuung neurol. erkrankter Patienten
61885400
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Dr. Gehring ist jetzt online.

Bei meiner Tochter (39 Jahre)wurde eine TM lt. MRT am 7.

Kundenfrage

Bei meiner Tochter (39 Jahre)wurde eine TM lt. MRT am 7. Halswirbel diagnostiziert. Cortisonbehandlung 5 Tage lang im KH, dann Cortisontabletten eine Woche zu Hause, was zu ganz schrecklichen Nebenwirkungen führte. Anschliessend 3 Wochen Reha. Da sie im Kopf eine kleine verkapselte Stelle hat, wurden bisher mehrere verschiedene Aussagen getroffen von nur TM oder beginnende MS oder schon MS! Hinzu treten nach der Reha, wo sich die Beschwerden (Gefühlsstörungen rechtes Bein, Zucken der Hände, Rückenschmerzen, etc. rechts wieder verstärkt haben und sie sich körperlich absolut schwach fühlt. Hirnwasseruntersuchung war im übrigen negativ. Meine Frage an Sie wäre, ob diese körperlichen Zustände nach einer Cortisonbehandlung (war vor 4 Wochen beendet)normal sind oder hätten die Beschwerden verschwinden müssen bzw. was soll sie tun. An Tabletten hat sie lediglich Antidepressiva bekommen sonst nichts. Bin sehr in Sorge, vielleicht können Sie mir einen Rat für meine Tochter geben.
MfG
Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Neurologie
Experte:  docexpert1 hat geantwortet vor 1 Jahr.

Guten Tag,

ich bin Internist mit neurologischer Spezialisierung und langjähriger Erfahrung auf diesem Gebiet. Gerne werde ich Ihnen helfen und danke zunächst für eine zusätzliche Information.

Was ist eine TM ? Diese Abkürzung ist mir nicht geläufig.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Transfere Myelitis Entzündung am Rückenmark
Experte:  docexpert1 hat geantwortet vor 1 Jahr.

Ah ja, die transverse Myelitis! Vielen Dank!

Eine äusserst seltene Krankheit, die gelegentlich mit einer MS vergesellschaftet ist. Daher auch der Therapieversuch mit Kortison.

Ich würde den jetzigen schlechten Zustand Ihrer Tochter eher auf den Wegfall einer zunächst positiven Wirkung der Substanz zurückführen, denn typische Nebenwirkungen nach Absetzen einer Cortisonbehandlung liegen mit Ausnahme der allgemeinen Schwäche nicht vor.

Tendenziell würde ich einen erneuten Therapieversuch mit Kortison erwägen, wobei natürlich die zum Abbruch der vorigen Therapie führenden Nebenwirkungen genau evaluiert werden müssen.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Warum ist es so schwer eine eindeutige Diagnose zu stellen, ob MS oder nicht. Stößt da die Medizin noch an ihre Grenzen? Von insgesamt 6 Neurologen KH+Reha+Neurologe vor Ort kommt keine eindeutige Diagnose, dies führt natürlich zu einer absoluten, psychischen Belastung. Wäre es ratsam meine Tochter nach Köln/Merheim zu bringen, dort soll eine sehr anerkannte Neurologie sein?
MfG
Experte:  docexpert1 hat geantwortet vor 1 Jahr.

Die Diagnose einer MS ist generell schwierig und setzt sich aus verschiedenen Bausteinen zusammen: Beschwerdebild, MRT-Befund (Läsionen KM-aufnehmend?, Verteilungsmuster?),Nachweis oligoklonaler Banden im Liquor…).

Weiterhin ist zur Diagnosestellung auch der Verlauf der Symptome wichtig, mit anderen Worten: die Diagnose kann oft erst aus dem Zeitverlauf heraus gestellt werden.

Bei bestehender hochgradiger Verunsicherung ist es sicher sinnvoll den erwähnten Neurologen in Köln/Merheim um eine zweite Meinung zu bitten.