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docexpert1
docexpert1, approbierter Arzt, Facharzt für Innere Medizin
Kategorie: Neurologie
Zufriedene Kunden: 981
Erfahrung:  22 Jahre Erfahrung in eigener allgemeinmedizinisch/internistischer Praxis mit entsprechendem Schwerpunkt
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docexpert1 ist jetzt online.

Bin im 70. Jahre, weiblich & leide seit ca. 25 Jahren an häufig

Kundenfrage

bin im 70. Jahre, weiblich & leide seit ca. 25 Jahren an häufig nächtlichen Krämpfen. Fast immer
geht diesen ein Nervenzucken in den Waden voraus. Die Krämpfe treten erst nach ein
paar Stunden Ruhe auf & kommen attackenweise mal rechts, mal links. Empfinden blitz-schnell & wie mit einem starken Geschoss. Die Krämpfe konzentrieren sich nur bis hin zu den Knien, d.h., mal ist der Fuss, inkl. Zehen, mal das Rist, die Schienbeine, Beinaussenseiten, Schnienbeine, seltener aber die Waden betroffen. Hab mein Leiden schon bei div.Aerzten angebracht, wurde aber wohl nie ganz ernst genommen & man hat mit lediglich zu mehr
Flüssigkeit & Magnesium geraten. Konnte ja kaum daran liegen, denn ich war eine sehr
passionierte Tennisspielerin & hatte während all meiner Spiele nie einen Krampf. Immer nur nachts & während der Ruhephase. Mit zunehmendem Alter leide ich auch unter einem Druckgefühl in den Knien & diese werden stetig etwas runder. Dies wiederum stört mich enorm. Zu sagen wäre noch, dass ich, wenn ich "Krampfnächte" habe, unter
x-ig schmerzlichen Attacken leide & durch das ständige Aufstehen mein Schlaf x-ig mal
unterbrochen wird. Gottlob leide ich dennoch tagsüber nur ganz, ganz selten an Müdigkeit & bin nebenbei noch voller Tatendrang. Abschliessend sei erwähnt, dass ich ab
& zu, mit viel, viel Glück, für ca. 10 Tage völlige Ruhe habe. Auesserst auffallend ist, dass nach Rotweinkonsum nachfolgende Krämpfe so sicher sind, wie das Amen in der
Kirche. Halte mich aber in dieser Beziehung schon lange sehr zurück & genehmige mit
nur noch ab & zu ein paar Tropfen.
Bin nun mal sehr gespannt auf Ihre allfällige Rückantwort & danke ***** ***** Ihre Bemühungen!
Mit freundlichen Grüssen
von Burg Ursula
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Neurologie
Experte:  docexpert1 hat geantwortet vor 2 Jahren.
Willkommen auf just answer.
Wenn man das "Nervenzucken" und die "Krämpfe" im weiteren Sinne auch als unwillkürlichen Bewegungsdrang klassifizieren könnte, würde ich am ehesten an ein restless legs Syndrom denken.
Zur Erhärtung des Verdachtes ist es in der Regel ausreichend über einige Tage abends L-Dopa zu nehmen. Stellt sich eine Besserung ein, so ist die Verdachtsdiagnose bewiesen. Bitte besprechen Sie dieses Vorgehen mit Ihrem Hausarzt oder Neurologen.
Experte:  docexpert1 hat geantwortet vor 2 Jahren.
Haben Sie noch Fragen an mich? Ich antworte gerne!
Experte:  docexpert1 hat geantwortet vor 2 Jahren.
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