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Neuro0902
Neuro0902, Sonstiges
Kategorie: Neurologie
Zufriedene Kunden: 545
Erfahrung:  operative Therapie neurologischer Erkrankungen
78081595
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Ich habe seit ca. 10 Jahren Parkinson. Nehme seit dieser Zeit

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich habe seit ca. 10 Jahren Parkinson. Nehme seit dieser Zeit L-Dopa 100mg/25mg.die Tabl. sind nicht mehr wirksam genug. wollte mir deshalb einen Hirnschrittmacher einsetzen lassen . Hab mir die Schilddrüse entfernen lassen, weil dort kalte Knoten festgestellt wurden.Jetzt habe ich erfahren, daß Subclavian-Steal-Syndrom festgestellt wurde.Das stellt ein erhöhtes Risiko dar. ich weiß nicht mehr ob ich den Hirnschrittmacher trotzdem einsetzen lassen soll oder es erst mit derAmorphin - Pumpe versuchen soll und wie wirksam ist diese Pumpe. Was können Sie mir raten?
Guten Tag,
ich bin Neurochirurg und helfe Ihnen gerne weiter.
Eine Apomorphin-Pumpe zur subkutanen Verabreichung ermöglicht mit relativ guten Ergebnissen (Antwort Rate 85%) eine Verminderung der krankheitsbedingten Überbewegungen. Die Gesamtdosis kann meist reduziert werden, ist jedoch weiterhin in Kombination mit herkömmlichen Parkinson-Medikamenten notwendig. Eine alleinige Medikation mit o.g. Pumpe zu erreichen ist eher unwahrscheinlich.
Diese Möglichkeit der Pumpe steht Ihnen immer offen. Ob Ihnen auch die Implantation von Hirnelektroden Besprungen erbringen würde, muss in einem hierfür spezialisierten Zentrum untersucht werden. Nicht alle Parkinson-Patienten sind hierfür geeignet. Sollten Sie zur möglichen Zielgruppe gehören, ist diese Art d. Therapie sicher am meisten zu empfehlen. Hier ist die Abwägung Risiko/Nutzen sicher allein durch Sie möglich.
Mit freundlichen Grüßen ***** ***** Gute
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Wegen der Hirnschrittmacher-OP hatte ich bereits am 9.4.015 einen Termin in der Charite´ trotzdem das Subclavian-Steal-Syndrom schon bekannt war.Die Untersuchungen wurden im vergangenen Jahr gemacht als ich zur Medikamenteneinstellung dort war. Jetzt waren die Schilddrüsentabl. zu hoch dosiert deshalb wurde die OP wieder abgesetzt und ich nach hause geschickt. Einen neuen Termin will man mir telefonisch mitteilen das ist jetzt einen Monat her und ich sitze wie auf Kohlen.werde immer depressiever und vertraue den Ärzten dort immer weniger.

Vermutlich hat der zuständige Koordinator, wie es in so großen Krankenhäusern üblich ist, einfach vergessen Sie anzurufen. Melden Sie sich einfach dort und erfragen Sie Ihren stationären Aufnahmetermin. Das Vertrauen mit den direkt behandelnden Ärzten ist die Grundvoraussetzung für Ihre Behandlung, die auch nach der OP mit der medikamentösen Einstellung zeitlich etwas dauern kann.
Mit freundlichen Grüßen ***** ***** Gute
Neuro0902 und weitere Experten für Neurologie sind bereit, Ihnen zu helfen.