So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Dr. Höllering.
Dr. Höllering
Dr. Höllering, Fachärztin
Kategorie: Neurologie
Zufriedene Kunden: 23775
Erfahrung:  Ausbildung spezielle Schmerztherapie, 21 Jahre Betreuung neurol. erkrankter Patienten
61885400
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Neurologie hier ein
Dr. Höllering ist jetzt online.

Tinnitus nach Lumbalpunktion

Kundenfrage

Hallo Frau Dr. Hamann, mein Freund hatte vor 3 Jahren eine Lumbalpunktion und leidet seitdem unter extremem Tinnitus (er beschreibt es eher als schrillen Ton im Gehirn, weniger als Geräusch direkt in den Ohren). Vorher hatte er nie Tinnitus. Ein MRT vor 2 Jahren brachte kein Ergebnis. Kann er jetzt noch irgendwas tun, was ihm helfen könnte? Mein Freund ist am Ende, redet oft davon, sich das Leben zu nehmen, weil ihn der Tinnitus so sehr belastet. Beste Grüße

Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Neurologie
Experte:  Dr. Höllering hat geantwortet vor 2 Jahren.
Guten Tag,
Da Dr. Hammann hier lange nicht mehr tätig war, erlauben Sie mir bitte zu antworten.
Was hat er bisher versucht?
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Er war im Tinnitus-Zentrum der Charité, dort kannte man sich aber mit Tinnitus nach Lumbalpunktion nicht aus und empfahl lediglich eine Musik-Therapie.

Desweiteren wurde ein MRT des Kopfes gemacht, allerdings soll auf den Aufnahmen kein Austritt von Liquor erkennbar sein.

Ansonsten versucht er, wenig Salz zu essen, wenig Kaffee zu trinken, da es dadurch immer noch schlimmer wird.

Kann es sein, dass das Loch im Rückenmark doch noch nicht verschlossen ist?

Experte:  Dr. Höllering hat geantwortet vor 2 Jahren.
Nein,das kann zum Glück nicht sein, denn das hätte man gesehen. Auch würde eine Leckage keinen Tinnitus, aber chronische, schwere Kopfschmerzen hervorrufen.
Vielleicht sollte man nun einen neuen Behandlungsansatz finden und davon ausgehen, dass der Tinnitus nicht durch die Punktion, sondern durch den mit allem einhergehenden Stress verursacht wurde (die Punktion wurde ja nicht aus Spaß gemacht, sondern weil es ihm damals nicht gut ging).
Hier wäre auch der Behnadlungsansatz. Wenn er so verzweifelt ist, sollte Ihr Freund unbedingt antidepressiv behandelt werden. Das entspannt, und dadurch wird der Tinnitus a) weniger, und b) wird er nicht mehr als so schwer wiegend empfunden, dass man nicht mehr leben will.
Auch würde ich noch abklären, ob ihm vielleicht eine hyperbare Sauerstofftherapie oder ein Retraining (http://www.tinnitus-mag.de/behandlung-und-therapie-bei-tinnitus/tinnitus-retraining-therapie/) hilft. DArüber könnte er mit den Leuten in der Charité noch einmal sprechen; wenn er aber das Gefühl hatte, die schieben eh alles auf die Punktion und kümmern sich dann nicht weiter um ihn, sollte er ein anderes Zentrum aufsuchen.
Ich wünsche ihm das Allerbeste!
Experte:  Dr. Höllering hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sie haben meine ausführliche Antwort gelesen; was denken Sie darüber?
Experte:  Dr. Höllering hat geantwortet vor 2 Jahren.
Guten Abend,
Gern habe ich mich Ihres Problems angenommen und Ihre Frage fachgerecht beantwortet. Sie haben meine Antwort und meine Nachfrage gelesen. Haben Sie noch eine Frage dazu? Dann stellen Sie sie mir bitte, denn natürlich schreibe ich auch gern mehr dazu. Falls nicht, wäre es nett, wenn Sie meinen Rat mit einer freundlichen Bewertung danken würden, denn nur dann erhalte ich eine anteilige Vergütung aus Ihrem Gutscheinguthaben für meine Hilfe.
Herzlichen Dank und alles Gute!

Ähnliche Fragen in der Kategorie Neurologie