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Dr. Gehring
Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Neurologie
Zufriedene Kunden: 24404
Erfahrung:  Ausbildung spezielle Schmerztherapie, 21 Jahre Betreuung neurol. erkrankter Patienten
61885400
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Dr. Gehring ist jetzt online.

Ich bin männlich und 32 Jahre. Mein Leben ist seit einigen

Kundenfrage

Ich bin männlich und 32 Jahre. Mein Leben ist seit einigen Monaten extrem eingeschränkt, dies zerrt an meiner persönlichen Lebensqualität. Ich habe täglich Benommenheit, manchmal so extrem das ich denke ich werde gleich Ohnmächtig. Diese Benommenheit ist kein Schwindel (Schwankschwindel, Drehschwindel). es bildet sich ein schatten über meinen Blickfeld, ein dumpfes Gefühl im Kopf, alles scheint sich von mir zu entfernen. Dies ist besonders so wenn ich Auto fahre oder in einem Geschäft/Stadt bin wo viele Bewegungen vor meinen Augen ablaufen. Bin ich daheim und liege im Bett (was ich oft und gern mache), habe ich kaum bis keine Beschwerden. Ich fühle mich zudem oft schlapp, sehr oft unkonzentriert, leide an Schulter-, Nacken- und BWS Beschwerden/Verspannungen. Nachts trage ich eine Knierschschiene aufgrund einer CMD (Kieferorthopäde). Der Kieferorthopäde hat mir insgesamt bisher 20 Physiotherapiebehandlungen verschrieben aufgrund der CMD (Massage, Fango, Manuelle Therapie). Schmerzen im Kiefer habe ich allerdings kaum bis garnicht. Seit der Physio sind meine regelmäßigen Kopfschmerzen (immer nur im Hinterkopf) fast weg, ich hatte seit der Schienentherapie und der Physio nur einmal starke Kopfschmerzen bisher. Meist sind die Kopfschmerzen begleitet von Übelkeit bis zum Erbrechen. Die täglichen Benommenheitszustände haben allerdings zugenommen.

Bisher unternommen:

2009: Neurologe: EEG, MRT (Aufgrund Kopfschmerzen und Hirnblutung Vater), OHNE BEFUND;
2011: Endokrinologe, Hausarzt (Blutuntersuchung), OHNE BEFUND;
2011: Stationäre Behandlung aufgrund Unterzucker (32 mg/dl) mit MRT (Kontrastmittel), Bauchorgane, Schilddrüse etc., OHNE BEFUND;
2012: 6-wöchige Teilstationäre Behandlung aufgrund Depression mit Citalopram (Einnahme 6 Monate);
2014: Augenarzt und HNO Arzt (Schwindeltest), OHNE BEFUND;
2014: Kieferorthopäde, CMD (Schienentherapie, Pyhsiotherapie).

Zu meinem Leben: Ich habe einen sehr guten und "ruhigen" Job mit einem sehr guten Einkommen. Ich treibe dreimal in der Woche Sport im Fitness Studio (Kraft und Ausdauer). Mich beschäftigen eigentlich bewusst keine Probleme oder Sorgen. Ich habe auch keine Panik- oder Angstattacken (wie meine Mutter in früheren Jahren und meine Bruder = beide keine Beschwerden mehr). Am meisten beschäftigt mich diese Benommenheit, dass ist die einzigste Sorge die mich umtreibt. Ich messe auch täglich meinen RR und BZ: 110-120/80 und BZ immer 70-90. Daran kann es also auch nicht liegen. Ich nehme keine Medikamente ein, außer Magnesium und grüne Tee Kapsel (die bringen auch nix).

Was kann ich tun? Sind die Beschwerden doch Psychosomatisch? Ich finde aber keinen Ansatzpunkt an dem ich arbeiten kann. Ich fühle mich eigentlich psychisch stabil.
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Neurologie
Experte:  Dr. Gehring hat geantwortet vor 3 Jahren.
Guten Tag,

Die Verspannungen, die CMD und die Depression in der Vorgeschichte könnten natürlich auf eine psychosomatische Ursache hinweisen.

Vorher würde ich aber noch eine endokrinologische Ursache ausschließen wollen, insbesondere wegen des Unterzuckers: Cortisol, Testosteron, Schilddrüsenwerte bestimmen. Endokrinologen finden Sie unter www.jameda.de.

Auch eine Langzeit- Blutdruckmessung wäre sinnvoll, um zu sehen, ob der Blutdruck phasenweise unschön absinkt.

Findet man nichts, wäre ein Versuch mit niedrig dosiertem Citalopram bei Verdacht auf eine larvierte (versteckte) Depression sinnvoll. Depressionen aller Ausprägungen gibt es sehr häufig endogen, d.h. ohne äußeren Anlass.

Alles Gute wünsche ich Ihnen!
Experte:  Dr. Gehring hat geantwortet vor 3 Jahren.
Für Ihre Rücfkrage ist der Antwort- Button da, ich bitte Sie, mir diese auch zu stellen.
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.
Erneut posten: Qualität der Antwort.
Experte:  Dr. Gehring hat geantwortet vor 3 Jahren.
Es wäre sowohl für die Kolleg(inn)en als auch für mich hilfreich, wenn Sie sich äußern würden,was an meiner fachlich korrekten Antwort Ihnen nicht ausreichend schien.

Vielen Dank!

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