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Dr. Höllering
Dr. Höllering, Fachärztin
Kategorie: Neurologie
Zufriedene Kunden: 23977
Erfahrung:  Ausbildung spezielle Schmerztherapie, 21 Jahre Betreuung neurol. erkrankter Patienten
61885400
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Neurologie hier ein
Dr. Höllering ist jetzt online.

Guten Morgen,ich hatte letztes Jahr einen Grand Mal Anfall,und

Kundenfrage

Guten Morgen,ich hatte letztes Jahr einen Grand Mal Anfall,und bin seit dem Anfallsfrei.Mein Neurologe hat mir aufgrund des Anfalles Valproat verschrieben,Morgens 600mg Abends 600mg.Seit ca.3 Monaten zittere ich zB.beim SMS schreiben und mit der Maus am PC arbeiten extrem,habe Konzentrationspropleme mir ist oft Schwindelig und ich bin ständig Müde.Die letzte Blutkontrolle am 28.8.brachte das Ergebniss das der Valproatwert bei 24 lag,was nach Aussage vom Algemeinarzt viel zu gering ist. Da ich aufgrund des Anfalles als Maler Berufsverbot bekommen habe mache ich eine Umschulung als Baumarktfachberater,und muß im Unterricht sehr Konzentriert mittarbeiten was mir immer schwerer fällt.Ich hatte daraufhin meinen Neurologen angerufen,die Sprechstundenhilfe hat mich lapidar abgewimmelt ich soll meine FRagen per Fax stellen.Das hab ich gemacht und bis heute keine Antwort erhalten,und bitte Sie daher um Ihren Raht.Vielen Dank.
Mit freundlichen Grüßen XXXXX XXXXX
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Neurologie
Experte:  Dr. Höllering hat geantwortet vor 3 Jahren.
Guten Morgen,

Tatsächlich ist der Valproatspiegel eigentlich zu niedrig, aber dennoch haben Sie Symptome, die an das Nebenwirkungsprofil von Valporat erinnern: Es löst bei fast der Hälfte der Patienten zentralnervöse Störwirkungen wie Tremor oder Müdigkeit aus. Magen-Darm-Effekte wie Übelkeit (bis 42%), Erbrechen (bis 14%) und Durchfall (bis 35%) kommen häufig vor. Bei Langzeiteinnahme treten vermehrt Gewichtszunahme (bei über 20%), Haarausfall (bis 16%) und Tinnitus (bis 6%) auf.

Insofern kann ich Ihnen nicht aus der Ferne raten, das Medikament einfach höher zu dosieren. Da der neurologische Kollege Ihre Behandlung übernommen hat, ist er verpflichtet, sich weiter um Sie zu kümmern.

Zwei Möglichkeiten sehe ich: 1.) Ihr Hausarzt ruft in der Praxis an und besteht darauf, seinen Kolegn zu sprechen. Das darf man ihm nicht verweigern. 2. Sie schalten die kassenärztliche Vereinigung ein und teilen ihr mit, dass Ihr behandelnder Arzt abgeblockt wird.

Aber: Er hat das Recht, Sie für ein Gespräch zu sehen. Eine Fernbehandlung muss auch er nicht zustimmen (und sollte es auch nicht). Ihr Arbeitgeber muss Sie für den Arztbesuch freistellen. Eine Umstellung oder gar ein Absetzen der Medikation muss Aug in Auge diskutiert werden.

Alles Gute!
Experte:  Dr. Höllering hat geantwortet vor 3 Jahren.
Guten Morgen,

Gern habe ich Ihre Frage fachgerecht beantwortet, und Sie haben meine Antwort gelesen. Möchten Sie mich noch etwas fragen? Dann tun Sie das gern! Sonst wäre es nett, wenn Sie nun mit einer freundlichen Bewertung dafür sorgen würden, dass Ihr angezahltes Honorar mich auch erreicht und wir diese Beratungsseite aufrecht erhalten können.
Herzlichen Dank und alles Gute!

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