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Dr. Höllering
Dr. Höllering, Fachärztin
Kategorie: Neurologie
Zufriedene Kunden: 358
Erfahrung:  Ausbildung spezielle Schmerztherapie, 21 Jahre Betreuung neurol. erkrankter Patienten
61885400
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Dr. Höllering ist jetzt online.

Hallo, ich habe seit ca. 30 Jahren Migräne. Früher sehr starke

Kundenfrage

Hallo, ich habe seit ca. 30 Jahren Migräne. Früher sehr starke Anfälle mit Aura, übergeben und nachfolgenden Herzproblemen (stationäre Aufnahme). In den letzten Jahren habe ich Phasen von Wochen bis Monaten gehabt in denen sehr häufige leichte Anfälle auftraten, abgewechselt von besseren Phasen. Seit ca. einem Jahr habe ich täglich ein bis drei leichte Anfälle (kurz Sehstörungen, dann typische Schmerzen und Übelkeit). Am 23. Januar d.J. ein starker Anfall, danach ca. 1 Woche Dauermigräne. Seitdem mehrere leichte Anfälle täglich und seit ca. einer Woche kann ich die Anfälle nicht mehr voneinander abgrenzen. Dazu gibt es keine Stunde ohne Sehstörungen/Lichtblitze. Das Problem ist das ich schwerwiegende Grunderkrankungen habe (Pflegestufe 2) und aufgrund von Sensibilitätserkrankungen (MCS) nicht in ein Krankenhaus kann. Auch kann ich keine konventionelle Therapie erhalten. Ein befragter Neurologe vor Ort hält natürlich ausschließlich eine stationäre Abklärung für absolut notwendig. Dies geht aber nicht (Schockreaktion sicher). Die Frage ist nun, ob es sich hierbei höchstwahrscheinlich um einen Status Migränosus handelt, wie lange man schon von diesem ausgehen muss und wie man dies mit für mich möglichen Mitteln durchbrechen kann (Cortison für 2-3 Tage würde ich eventuell probieren, aber auch hier Gefahr des anaphylaktischen Schocks). Ich bin stark immunsuprimiert und darf Cortison aus diesem Grund eigentlich nicht nehmen. Welche neurologischen Störungen kommen noch infrage ? Durchblutungsstörungen ? Hirnentzündung ? Wie hoch ist das Risiko von Hirnschäden und das Schlaganfallrisiko einzuschätzen ? Wir bekommen auf der Suche nach einer neurologischen Abklärung immer nur Absagen oder den Hinweis, dass eine Notfallaufnahme das einzig Richtige ist. Das wäre es normalerweise natürlich auch.

Ich wäre sehr dankbar für eine Einschätzung. Eine nochmalige Empfehlung, dass die Problematik dringend neurologisch/stationär abgeklärt werden muss ist nicht hilfreich.

Danke
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Neurologie
Experte:  Djimikaja hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,

aufgrund einer routinemäßigen Überprüfung haben wir festgestellt, dass Ihre o.a. Frage bisher leider noch nicht beantwortet wurde.

Wir haben Ihre Frage kostenlos unter einer erhöhten Priorität eingestuft, und unsere Experten erneut informiert, sich mit Ihrem Problem zu beschäftigen.

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Experte:  Dr. Höllering hat geantwortet vor 4 Jahren.
Guten Tag,

da Sie das einzig vernünftige Vorgehen als "nicht hilfreich" ablehnen, ist leider eine weitere Beratung nicht sinnvoll.

Mit den besten Wünschen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Guten Tag,


wir würden uns nichts mehr wünschen, als eine stationäre Behandlungsmöglichkeit.


 


Aufgrund der sehr stark ausgeprägten MCS ist dies nicht möglich. Es gab in der Vergangenheit bereits Schockreaktionen ,wie ich bereits schrieb. Ein anaphylaktischer Schock ist nicht hilfreich. Die Medizin ist hier sehr unflexibel, hält an alten Behandlungsschemata fest, auch wenn dadurch Lebensgefahr besteht, ohne neue Krankheiten einzubeziehen.


 


Ich bitte um Beantwortung eines fachkundigen Neurologen.


 


Danke!

Experte:  Dr. Höllering hat geantwortet vor 4 Jahren.
Die Frage ist immer noch frei für alle Experten, aber die Tatsache, dass kein anderer sich hier äußert, spricht dafür, dass alle dasselbe denken. Ich wollte Sie nur nicht ganz ohne Antwort lassen.

Diese Auskunft ist natürlich kostenlos. Alles Gute!
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.


Vielen Dank für Ihre gutgemeinte Antwort.


 


Die von Ihnen beschriebene Tatsache zeigt, dass eine stark wachsende Patientegruppe ohne Behandlung ist. Es gibt erste geeignete Patientenzimmer (z.B. Asklepios Hamburg), aber nicht für Notfälle. Wenn Sie wüßten, dass Ihr Familienmitglied bereits im Krankenwagen bewußtlos wird , um dann nur auf den Zugang mit einer Schockreaktion und Thrombophlebitis zu reagieren, würden Sie den Notarzt rufen ?


 


Würden Sie tatsächlich eine Behandlung anordnen, auf die der Patient mit einem anaphylaktischen Schock reagiert ?


 


Wir wünschen Ihnen auch alles Gute !


 

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