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Dr. K. Hamann
Dr. K. Hamann, Doktor
Kategorie: Neurologie
Zufriedene Kunden: 6667
Erfahrung:  Fachärztin Allgemein und Innere Medizin
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Dr. K. Hamann ist jetzt online.

Demenz

Kundenfrage

Seit mehreren Jahren beschaeftigt sich mein Vater intensiv mit dem Thema Demenz und hat sich im Internet ueber den zeitlichen Ablauf einer dementiellen Erkrankung informiert.Er ist 73, ohne bemerkenswerte Vorerkrankung, hat eine Hypercholesterinaemie, die MIT Simvastatin gut eingestellt ist. In der Familie sind keinerlei Neurologische oder psychatrische Erkrankungen bekannt.Er ist FELSENFEST davon ueberzeugt, an Demenz vom Alzheimer-Typ erkrankt zu sein und fuehrt es darauf zurueck, dass ihm kleine Versprecher unterlaufen: Redet mich MIT dem Namen meiner Tochter an, mit der er einige Augenblicke zuvor gesprochen hatte, korrigiert sich jedoch blitzschnell; beklagt, die falsche Kuechenschranktuer geoeffnet zu haben, um eine gespuelte Tasse wegzustellen. Ich halte diese Symptome eher fuer mangelnde Konzentration Oder schlechtes multiple-tasking. Jedoch faellt auf, dass er sehr aergerlich, manchmal mit Wutausbruechen reagiert, wenn man versucht, ihn darauf hinzuweisen, das gelegentliches Verlegen Von Gegenstaenden, selbst Versprecher nicht untruegliche Zeichen einer Demenz Sind. Ein Kopf-MRT 2009 und ein MMST warren unauffaellig.Sollte man ein erneutes MRT durchfuehren ? Waeren obige "Symptome" wirklich fruehe Zeichen einer Demenz, muesste man dann in der bildgebenden Diagnostik bereits Veraenderungen sehen oder wann sind ueblicherweise strukturelle Veraenderungen im MRT zu sehen? Koennte es sich um eine klinische Depression handeln?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Neurologie
Experte:  Dr. K. Hamann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Morgen,

In der Demenzdiagnostik gibt es die sogenannten psychometrischen Tests, deren Aussagekraft sehr hoch ist. Sie haben den MMST bereits angesprochen, weitere wären der Demtec oder auch der Uhrentest.
Die Demenzwahrscheinlichkeit nimmt mit steigendem Alter zu. Die Diagnostik sollte ein Neurologe vornehmen, der die oben genannten Tests durchführt, aber auch bildgebende Verfahren wie CT oder MRT zu Hilfe nimmt.

Die Symptome, die ihr Vater schildert, können Ausdruck einer beginnenden Demenz sein. Wenn er darauf besteht, an Demenz zu leiden, dann würde es durchaus helfen, mit ihm zu einem Neurologen zu gehen, erneut die Tests zu machen und auch den Schädel mit CT oder MRT zu untersuchen. Ggf. Bekommt ihr Vater die passenden Medikamente und ist damit unter Umständen zufrieden und glücklich, weil er ernst genommen wird.

Dass sie sich hier an uns wenden, zeigt ihre Besorgnis. Reden sie ihm die Demenz bitte nicht aus, ich kann ihre Sorgen verstehen. Suchen sie bitte einen Neurologen vor Ort auf, der die Tests und Untersuchungen vornimmt.

Ich wünsche ihnen alles Gute

Mit freundlichen Grüssen

Dr. K. Hamann
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
vielen Dank fuer Ihre information, Ich bin jedoch daran interessiert zu erfahren, ob man davon ausgehen kann, dass, angenommen, es wuerde eine Demenz vorliegen, man dann in einem erneuten MRT (2009 oB) strukturelle Veraenderungen sehen muesste?! Oder wuerde ein erneuter MRT-Normalbefund eine Demenz ausschliessen?
Experte:  Dr. K. Hamann hat geantwortet vor 6 Jahren.
hallo, selbst wenn eine Demenz vorliegt, muss das MRT nicht zwingend auffällig sein. Da die Demenz verschiedene Ursachen hat, sind aber nicht alle im MRT sichtbar.
Jetzt 2 Jahre nach dem unauffälligen MRT von 2009 kann sich etwas zeigen, es ist aber nicht zwingend so zu erwarten.

Also, ein unauffälliges MRT ist kein Demenzausschluss, es kann trotzdem eine Demenz vorliegen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. K. Hamann
Experte:  Dr. K. Hamann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo, sie haben meine Antwort gelesen, wie soll es jetzt weiter gehen? Kann ich ihnen noch eine offene Frage klären helfen?

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Mit freundlichen Grüssen

Dr. K. Hamann




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