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webpsychiater
webpsychiater, Dr. Med.
Kategorie: Neurologie
Zufriedene Kunden: 2325
Erfahrung:  Innere Medizin, Neurologie und Psychiatrie
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webpsychiater ist jetzt online.

Hallo, meine Frage an Sie ist f r meine Mutter (85 Jahre)

Kundenfrage

Hallo,
meine Frage an Sie ist für meine Mutter (85 Jahre) bestimmt.
Sie ist seit ca 1,1/2 Jahren durch einen Sturz in einem Rollstuhl,
kann also nicht mehr laufen, hat Parkinson und ist zum Teil Demenz.
Seit einigen Tagen hat Sie starke Schmerzen in den Händen und Sie kann auch nichts mehr greifen oder in der Hand halten. Wir mussten meine Mutter füttern und es fällt Ihr sichtlich schwer mit den Händen etwas zu machen.
Wir waren vor einigen Monaten schon einmal bei einem Nervenarzt wo auch die Nerven bahnen gemessen worden sind. Das Ergebnis war nicht sehr gut und er meinte es wäre vielleicht eine minimale Chance den Karbaltunnel operieren zu lassen.Ob es besser wird???
In der Zeit kam jedoch eine Hornhauttransplantation dazwischen. Aber so kann es nicht weiter gehen. Meine Mutter hat wirklich starke Schmerzen auch wenn Sie schon 85 Jahre alt ist, möchte ich Ihr helfen. Wir sind in Herzogenaurach und es sind Pfingstferien. Unser Nervenarzt ist nicht da und viele andere sind im Urlaub. Bitte helfen Sie uns.

Mit freundlichen Grüße

S. Brunner
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Neurologie
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Abend !

Ich kann gut verstehen, dass Sie sich grosse Sorgen um ihre Mutter machen. Aber beim Lesen ihrer Zeilen habe ich mich gefragt, wie man denn die LEBENSQUALITÄT am besten verbessern kann. Wenn ich sie richtig verstehe, erwägen sie eine Karpaltunnelop. Sicher kein grosser Eingriff, aber ich bezweilfe ernsthaft, dass er einen Nutzen in funktioneller Hinsicht hat. Die anschliessende Rehabiliation bzw. Wundentwicklung ist möglicherweise nicht einfach. Und die Aussicht auf Verbesserung nach meiner Einschätzung gering.

Ich würde vielmehr auf eine gute Schmerzmedikation mit Antiphlogistika, ggf. aber auch stärkeren Medikamente und Schmerzmodulatoren wie Gabapentin bzw. Lyrica setzen und dann eine gute Hilfsmittelversorgung zum weitestgehenden Erhalt der Selbstständigkeit und Lebesnqualität hoffen.

Eine Op in diesem Gesamtzustand erscheint mir da keine gute Lösung.