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webpsychiater
webpsychiater, Dr. Med.
Kategorie: Neurologie
Zufriedene Kunden: 2325
Erfahrung:  Innere Medizin, Neurologie und Psychiatrie
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Neurologie.Es begann vor ca 1 Jahr Ohrenschmerzen; die Haus rztin

Kundenfrage

Neurologie.Es begann vor ca 1 Jahr: Ohrenschmerzen; die Hausärztin stellte eine leichte Entzündung fest, so bekam ich Tropfen: ERgebnis ein Tinitus.. Ohrenschmerzen hörten nicht auf- die Schmerzen wanderten: vorerst meist Ohr, aber auch Seitnstrang und Kiefer.
Ohrenarzt bestätigte mir ein dem Alter entsprechendes gutes Gehör. so versuchte ich den Zahnbestand abzuklären- alles in Ordnung. Ich bat um eine Zuweisung für ein CT wurde zum Röntgen überwiesen. Hier wurde festgestellt, daß das rechte Kiefergelenk- wie sage ich es - sich schon am Knochen bewegt. Es könnte daher ein Auslöser für die spontan auftretenden Schmerzen sein. Welche anderen Möglichkeiten gibt es .Muß ich mich mit der
"möglichen Ursache zufrieden geben"? Würde man mit einem CT mehr erkennen?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Neurologie
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag !

Ich habe selber lange auf einer Schwerpunktstation für Tinnitus gearbeitet. Wie sie vielleicht wissen, hat Tinnitus nur sehr selten "objektive" Ursachen. Vielmehr sind es eher Verarbeitsstörungen im Gehirn, die zu der Beschwerdesymptomatik führen.

Wichtig abzuklären wäre, ob sich die Beschwerden durch Kiefer- / Kaubewegungen oder Kopfwendebewegungen verändern. Hier denke ich u.a. an Kieferknirschen / Bruxismus, was ja offenbar abgeklärt wurde.

Sonst sieht man in der Bildgebung fast immer keine Veränderungen, die auch nur annähernd die Beschwerden erklären würden.

Die Ohrenschmerzen entstehen ja durch eine Verspannung der Muskelgruppen, die dort im Ohrbereich ansetzen. Das sind Muskeln, die u.a bei Stress und Alarm aktiviert werden, weil sie urgeschichtlich zur sog. Atemhilfsmuskulatur gehörten und bei Flucht oder Kampf quasi noch für eine kurze Zeit als Ergänzung genutzt werden konnten.

Haben Sie Erfahrungen mit Entspannungsverfahren / Atemtherapie oder Körpertherapie ? Das wäre für derartige Beschwerden richtig.

Sonst empfehle ich den Kontakt zur Deutschen Tinnitusliga als Selbsthilfegruppe.

Es ist sehr wichtig, dass sie nach über 1 Jahr aus dem Stadium der sinnlosen und immer und immer wiederkehrenden "Diagnostik" hin zur Krankheitsbewältigung kommen. Sonst werden die Beschwerden eben immer als "Gegner" bzw. Kampf angesehen.

Gute Besserung !
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
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