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webpsychiater
webpsychiater, Dr. Med.
Kategorie: Neurologie
Zufriedene Kunden: 2325
Erfahrung:  Innere Medizin, Neurologie und Psychiatrie
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Sehr geehrte Damen und Herren! Im Zuge einer Burnout-Behandlung

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren!
Im Zuge einer Burnout-Behandlung nehme ich seit Mitte März 2011 Cipralex - zuerst 5 mg, seit 5 Wochen nun 10 mg. Was Stimmung, Motivation und Emotion betrifft, bin ich mit der Wirkung des Medikaments äußerst zufrieden. Meinen zurückgewonnenen Arbeitswillen kann ich jedoch kaum umsetzen, da sich bei mir zeitgleich mit der positiven Wirkung eine unheimlich starke Müdigkeit eingestellt hat, die mich bereits nach dem Frühstück am Schreibtisch einschlafen lässt. Auch Bewegung hilft mir nicht wirklich weiter. Mein Blutdruck war heute 102:87 (ich bin 30 Jahre alt, weiblich).
Meine Frage ist nun, ob die Chance besteht, dass die Müdigkeit nachlässt - oder ist das Medikament für mich ungeeignet?
Besten Dank für eine Antwort!
D.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Neurologie
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag !

Cipralex ist ja ein Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (SSRI). Im Grund genommen machen diese Medikamente nicht müde, sondern gelten sogar als eher antriebssteigernde Antidepressiva. Was sie erleben ist nun keine Nebenwirkung, sondern eine "Wirkung" des Medikamentes.

Stellen sie sich ein Schwimmbecken vor. In dem Becken haben sich emotionaler Ba-Last wie Schwebeteilchen am Becken abgesetzt. Eigentlich würde nun in der Nacht eine Art Putzroboter (der Traumschlaf / REM-Schlaf) da ein Aufräumprogramm machen. Erholsamer Schlaf wäre, wenn man am nächsten Morgen fit und ausgeruht wäre.

Burnout heisst, dass das System verschlackt ist, d.h. der Roboter kommt nicht mehr hinterher mit der Arbeit und streikt dann auch irgendwann. Zudem läuft dann auch tagsüber der Versuch, dass das Aufräumprogramm weiterläuft (daher auch ein Teil ihrer Müdigkeit).

Ein Antidepressivum macht das jetzt "spürbarer" bzw. hilft auch teilweise die Branddecke über dem ganzen Mülle (die vorher als Gefühl der Gefühllosigkeit bestand) zu lichten.

Aufräumen im Becken müssten sie aber eher durch Verhaltensänderung oder Psychotherapie. Ggf. hätte ich noch ein Spezialverfahren an der Hand....

Wo in etwa wohnen Sie denn ?

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