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webpsychiater, Dr. Med.
Kategorie: Neurologie
Zufriedene Kunden: 2325
Erfahrung:  Innere Medizin, Neurologie und Psychiatrie
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mein name ist manuela nguyen, ich leide seit kurtzem an ms

Kundenfrage

mein name ist manuela nguyen, ich leide seit kurtzem an ms und seit längerem an chronischer depression. es geht mir seit ca. einer woche stimmungsmäßig und auch körperlich nicht besonders gut. Jetzt weiß ich nicht, ob es ein neureologisches oder phychologisches problem ist. Ich habe wieder verstärkte gangschwierigkeiten, dreh- und schwangschwindel, schmerzen im rechten bein, rückenschmerzen, sprachschwierigkeiten, bin aber auch unwarscheinlich unruhig (hyperaktiv), kann nicht gut schlafen und neige zu starken stimmungsschwankungen von euphorisch bis tief traurig. Was ist jetzt mein problem ms oder depression??? Ich weiß langsam nicht mehr zu welchem arzt ich gehen soll, phychologen oder neurologen. Ich bin ziemlich verzweifelt, weil ich nicht weiß, was mit mir los ist. Mein neurologe denkt, dass es ein phychologisches und mein phychologe denkt, dass es ein neurologisches problem ist. Und ich bin total verwirrt. Ich bitte, sie um ihre meinung! Danke! Manuela Nguyen
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Neurologie
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Abend !

Grundsätzlich wären sie bei einem Psychiater bzw. Nervenarzt richtig, der sich auf MS spezialisiert hat. Nervenärzte haben ja sowohl eine Fachartzqualifikation im Bereich Neurologie wie auch psychiatrische bzw. psychotherapeutisch Erfahrung.

Tatsächlich sind die Beschwerden der MS ja sehr vielfältig und es ist häufig so, dass sich darunter einerseits Stimmungsprobleme (Weinerlichkeit, Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit) verbergen. Aber es kann eben auch sekundär = als Folge der MS eine zusätzliche Depression sich einstellen.

Neurologische Symptome wie Schwindel, Sprachstörungen und Gangstörungen würde ich bis zum Beweis des Gegenteils immer eher der MS zuordnen und als neuen Schub sehen. Richtig ist aber, dass die Überlagerung eine schwere Beurteilung bedingt.

Grundsätzlich würde ich in so einem "Fall" eine antidepressive Medikation empfehlen und auch über eine stationäre Reha in einer auf MS und Depressionen spezialisierten Rehaklinik nachdenken.

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