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webpsychiater
webpsychiater, Dr. Med.
Kategorie: Neurologie
Zufriedene Kunden: 2325
Erfahrung:  Innere Medizin, Neurologie und Psychiatrie
53212237
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webpsychiater ist jetzt online.

Ich habe gestern am Nachmittag eine f r mich sehr unangenehme

Kundenfrage

Ich habe gestern am Nachmittag eine für mich sehr unangenehme Feststellung gemacht.
Während des Essens bemerkte ich, daß mein ganzer Rücken auf eimal Anfing, sich irgentwie zu verändern. Er fühlte sich an als wäre er mit Wasser gefüllt,ein taubes Gefühl machte sich breit.
Etwas später beim Abwaschen des Geschirrs, bemerkte ich an beiden Unterschenkeln ein beginnendes mitelmässiges Krampfen. dies entwickelte sich soweit, daß ich nicht mehr ruhig stehen konnte.
Also begann ich am Stand zu tretten um den Krampf nicht noch Schlimmer werden zu lassen. Danach legte ich mich hin,doch es änderte sich nicht und so habe ich weiter unentwegt die Unterschenkel gegeneinander gerieben. Ich schätze so nach einer viertel Stunde legte sich dieser Krampfzustand. In weiterer folge setzte am Linken Bein, in der Höhe der ersten Lendenwirbel ein Zustand ein, denn ich als Laie, als eine immer wieder kehrende Entladung von Elektrischer Energie bezeichnen würde, ein. Dieser Zustand dauerte ungefähr fünf Minuten, danach war alles wieder vorbei.
Meine Frage an sie. Ist dieser Zustand NEUROLOGISCH erklährbar. Danke
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Neurologie
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Morgen !


So wie Sie die Beschwerden schildern, erscheint mir eine neurologische Erklärung sehr unwahrscheinlich, aber nicht auszuschliessen. Aber dazu brauche ich noch weitere Erklärungen bzw. ggf. Auskünfte.

1. Sie beschreiben an beiden Unterschenkeln krampfartige Beschwerden.

Das ist insofern "merkwürdig", weil die Motorik im Gehirn jeweils halbseitig organisiert ist. Eine Störung in den Beinen kann also vom Gehirn quasi nicht so erklärt werden. Theoretisch könnte sie nur im Rückenmark als sog. Spinalkanalstenose = Einengung auf Rückenmarksebene zu erklären sein. Oder aber als sog Syrinx = Höhlenbildung.

Beides würde aber doch eher mit anderen Beschwerden wie Gangunsicheheit, Lähmung, Gefühlsverlust und Taubheitsgefühl einhergehen. Dagegen spricht dann auch die vorrübergehenden Beschwerden, d.h. Rückbildung

2. Die Veränderungen im Rücken sind so in der Neurologie nicht beschrieben. Es handelt sich aber vermutlich um Missempfindungen, die man im Rahmen von Verspannungen haben kann. Die Veränderungen im Lendenwirbelbereich könnte eine Reizung einer Nervenwurzel sein. Merkwürdig dabei aber, dass nun beide Beine betroffenen sein sollten. Wenn es also "nur" um das linke Bein ginge, wäre es mit einem sog. Wurzelkompressionssyndrom = Reizung und Druck durch auf die Bandscheibe durch Muskeln oder Bandscheibenvorwölbung möglich

3. Verkrampfungen dieser Art können mal als eine Somatisierung auftreten. Elektrisierende Missempfindungen / Schmerzen etc sind im Rahmen von starker innerer Anspannung möglich. Dann meistens als eine Mischung aus vorbestehenden körperlichen Verspannungen / Fehlhaltungen und innerer Anspannung.

Können Sie mir noch ein paar mehr Auskünfte zu sich geben : Wie alt sind Sie ?
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Weiter Informationen:

Ich bin 53 Jahre und habe 2002 Urplötzlich schwere Psychische Probleme bekommen. Panikatacke , Depressionen, Angstzustände. Es folgten lange Krankenstände, REHA-aufenthalte und schliesslich die I-Pension.

Mein Hausarzt meint, daß ich bevor es zu Psychischen Problemen kommt, sehr stark über den Körperlichen Schmerz reagiere, ( zum Beispiel habe ich oft sehr starke Kreuzschmerzen, die aber keinen Befund zulassen ) und dies Psychosomatisch bedingt ist.

Auch zu der Aussage,daß es im linken Fuss zur Entladung von Energie die meist sehr stark ausgeprägt ist kommt, wurden schon Untersuchungen ohne einen etsprechenden Befund gemacht. Danke

Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
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Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Mein Antworten dazu lauten:

1. mittelschwer ( bei einer Skala 1-10, 1-leicht 10-sehr schwer ) würde ich 6-7 angeben

2. eher weich und flüssig, schwammig

3. eckig

4. rot

5. eher unbeweglich

Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
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Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Tut mir sehr Leid, mit ihrer letzten Antwort kann ich überhaupt nichts anfangen.

Zu ihren Fragen habe ich klare Antworten gegeben.

Ehrlich gesagt habe ich jetzt das starke Gefühl,sie wollen mich verschaukeln.

Sollte das wirklich der Fall sein, tut es mir sehr Leid, mich so offen auf sie eingelassen zu haben und alle Mühen wären umsonst gewesen.

Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
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Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Heute habe ich ihnen mitgeteilt, daß ich Psychische Propleme habe.

Weiers teilte ich ihnen mit, es könnte sein das die Ursache auf der Psycho-somatischen Ebene zu suchen ist.

Disbezüglich war ich ca.10 Wochen auf einer Psychosomatischen Station in Behandlung.

Spätestens jetzt erhoffe ich mir eine klare und auch speziffisch Relevante und aussage kräftige letzte Antwort.

 

Auf Wiedersehen Karl

 

 

Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Was genau wurde denn dann in der Psychosomatik gemacht ???? Zu welchen eigenen Erklärungen bzw. Störungsmodell sind sie mit den Therapeuten gekommen ?

Ihre Ausgangsfrage war : Ist das Neurologisch ? Meine Antwort : Nein, es ist psychosomatisch erklärbar. Das habe ich versucht darzustellen.

Ich habe versucht ihnen darzustellen, dass man derartige körperliche Symptome auch als sog. Somatisierungsstörung verstehen muss oder kann. Bei ihnen aber vermutlich eben auch in Form von einer zusätzlichen traumatischen Komponente (Dissoziation)Das bedeutet, dass ein emotionales Problem (oder die Anhäufung vieler emotionaler Alarmsituationen) in Form von körperlichen Symptomen spürt, obwohl es keine "körperliche" Erklärung gibt.

Mein Versuch war, an die Ursache auf psychischer Ebene heran zu kommen. Dazu wolle ich über eine sog. Timeline = Zeitleiste herausfinden, welche emotionalen Erlebnisse zur Entwicklung der Symptomatik beigetragen haben. Schade, dass das nicht geht. Aber kein grundsätzlich unmögliches Unterfangen.

Grundsätzlich müsste man aber in einer psychosomatischen Therapie eine bessere Übersetzung für ihre Beschwerden entwickeln. Dies kann körpertherapeutisch orientiert geschehen, mit einer klassischen Verhaltenstherapie oder Tiefenpsychologie, mit Kunsttherapie oder aber mit Medikamenten.

Es tut mir leid, wenn ich das nicht klarer beleuchten kann. Aber angesichts der Ursprungsfragestellung bin ich mir ehrlich gesagt immer noch unklar, welche Antwort sie jetzt erwarten.

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