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webpsychiater
webpsychiater, Dr. Med.
Kategorie: Neurologie
Zufriedene Kunden: 2325
Erfahrung:  Innere Medizin, Neurologie und Psychiatrie
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webpsychiater ist jetzt online.

Unsere Tochter ( 13 Jahre ) hat seit mehreren Jahren immer

Kundenfrage

Unsere Tochter ( 13 Jahre ) hat seit mehreren Jahren immer wieder starke Kopfschmerzen/Verdacht auf Migräne. Die Kopfschmerzen sind häufig begleitet von Übelkeit/ Erbrechen.
Trotz vieler Arztbesuche u.a. auch CT Untersuchung ist keinerlei Besserung eingetreten.
Oft treten die Beschwerden nach psychischer Anspannung Schule /Wettkampf auf.

Über einen Hinweis der zur Besserung oder zur weiteren Vorgehensweise beiträgt würden wir uns sehr freuen.
Dies wäre für uns als Eltern sicherlich das schönste Weihnachtsgeschenk !
Gerne kann man uns auch telefonisch erreichen , auch bis spät abends/ 24 Uhr
Tel. 09151/70885
Wäre kurzfristig auch ein Termin in der Kopfklinik in Erlangen möglich ??

Mfg, Elke und Ralph Böhm
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Neurologie
Experte:  Dr. Schaaf hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Morgen,

Sie schildern, dass Ihre Tochter sehr gründlich untersucht wurde und sich dabei gottseidank kein krankhafter Befund ergeben hat.
Des Weiteren schildern Sie, dass die Kopfschmerzen besonders konstant nach Anspannung und körperlicher Belastung auftreten.
Beides zusammen legt den Schluss nahe, dass die Kopfschmerzen eher keine körperliche, sondern eine psychische Ursache haben.
Der wichtigste nächste Schritt wäre demnach der Besuch bei Kinderpsychologen, um herauszufinden, ob sich auf diese Weise die Beschwerden bessern lassen. Haben Sie darüber schon mal nachgedacht?

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Schaaf
_________
Vergessen Sie bitte nicht, hilfreiche Antworten zu "AKZEPTIEREN". Danke.
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Bitte akzeptieren Sie die Antwort von Dr. Schaaf

Ich wollte nur eine kleine Übung zum Ausprobieren gegen Stress bzw. Kopfschmerzen empfehlen :

Wenn ihre Tochter so sensibel ist, wie ich annehme könnte ein Übersetzen des Stress bzw. Kopfschmerz (besser Stress, weil der kommt ja vor dem Schmerz) in Bilder hilfreich sein. Ich empfehle bei Kindern und Teenagern Obst oder Gemüse. Also eher eine Art Spiel, als eine Therapie (das wäre ja nur neuer Stress und die Arzttermine ohne rechten Befund machen ja auch nur Angst....).

Wenn die Anspannung ein Obst oder Gemüse wäre, was passt spontan ?
Wäre es schwer oder eher leicht ?
Welche Farbe passt spontan (die muss keine natürliche Gemüsefarbe sein)
Wäre das Gemüse oder Obst roh oder gekocht ?
Fest oder hart ?
Wie wäre es innen?
Hat es eine Dynamik, d.h. bewegt es sich ?

Nun soll sie sich das Gemüse mal vor ihrem Auge vorstellen und dann 10 Augenbewegungen von rechts nach links machen (oder sie tippen abwechselnd auf die Schultern). Augen zu und wieder auf. Es kann sein, dass sich das Bild verändert.
Dann weitermachen !

Nun soll sie sich mal ein Acker oder Haufen des Gemüses vorstellen, weil es ja etliche frühere Stressoren gab. Dies wiederum einmal sich unscharf vorstellen und Augenbewegungen machen.

Dann soll sie sich mal IHR Lebensgefühl (also beispielsweise die Sorgen, die sie wegen der Kopfschmerzen haben) als Obst oder Gemüse vorstellen und die Übung wiederholen....

Schauen sie mal auf www.emoflex.de , da wird dieses Verfahren weiter erklärt. Die Workshops kann ich sehr empfehlen. Aber ich finde Kopfschmerzen doof, daher der zusätzliche Tip zum selber ausprobieren...
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Der Tip mit dem Kinderpsycologen ist nicht neu. Nach einem Besuch bei einem KInderpsychologen haben sich unmittelbar neue Kopfschmerzen eingestellt, was den Schluss nahelegt, dass der Besuch an sich als neuer Stressor gesehen wurde.
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Daher mein Tip es mit dem von mir beschriebenen Verfahren erstmal selber zu versuchen :-)

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Kinder bzw. Jugendliche damit spielerisch leicht umgehen können.

Andererseits ist es natürlich auch kein Gegenargument, dass nun Kopfschmerzen beim Besuch eines Kinderpsychologen auftreten. Das die auftreten können, ist ja klar. Sie sollen aber ja durch die Behandlung verschwinden. Wenn man zum Zahnarzt geht, hat man auch (häufig) Zahnschmerzen. Es wäre blöd, nicht zum Zahnarzt zu gehen, weil man Zahnschmerzen bekommt.

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