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Dr. med. N. Gabriel
Dr. med. N. Gabriel, Fachärztin
Kategorie: Neurologie
Zufriedene Kunden: 338
Erfahrung:  Fachärztin für Gynäkologie, breites Wissen Allgemeinmedizin und Psychiatrie
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Dr. med. N. Gabriel ist jetzt online.

KANN MAN DER ALTERUNGSPROZESS DES GEHIRNS DURCH BESTIMMTE LEBENSMITTEL

Kundenfrage

KANN MAN DER ALTERUNGSPROZESS DES GEHIRNS DURCH BESTIMMTE LEBENSMITTEL BREMSEN ?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Neurologie
Experte:  Dr. med. N. Gabriel hat geantwortet vor 6 Jahren.
Es gibt verschiedene Gründe, warum die Hirnfunktion im Alter abnehmen kann. Grundsätzlich gilt aber, jede Form der Demenz ist eine Krankheit und kein normaler Alterungsprozess. Es gibt Menschen, die mit 90 noch Bücher schreiben oder mathematische Probleme lösen. Für die 2 häufigsten Formen der nachlassenden Hirnfunktion gilt Folgendes:
1. Eine sehr häufige Ursache ist die sogenannte vaskuläre Demenz. Hierbei kommt es durch Verkalkung der Arterien zu einer Mangeldurchblutung und kleinsten Miniinfarkten im Gehirn. Um dem vorzubeugen, muss man alles tun, was Arterienverkalkung und einen hohen Blutdruck verhindert. Ernährungstechnisch ist das der Verzicht auf salzige Speisen, tierische Fette (kein Käse, Wurst, Fleisch, Butter, Sahne) und viel Verzehr von Salat, Gemüse, Ballaststoffen und pflanzlichen Fetten sowie Fisch.
2. Gegen Alzheimer kennt man die Zusammenhänge von Ernährung und Erkrankung noch nicht genau.
3. Alkohol in niedrigen Mengen (2 Drinks/Woche) hilft sowohl gegen nachlassen Hirnleistung auf Grund einer Arterienverkalkung, als auch gegen Alzheimer.

Ich hoffe, dass ich Ihnen mit der Frage weiterhelfen konnte und stehe für Rückfragen gerne zur Verfügung. Übrigens falls Sie im Englischen versiert sind, empfehle ich Ihnen das Buch: "Eat, Drink and be Healthy" von Walter Willet. Der ist Epidemiologe der Harvard Universität und hat die weltweit einzigartig größte Ernährungsstudie ausgewertet, in der seit über 30 Jahren u.a. die Ernährungsgewohnheiten von zigtausenden Krankenschwestern ausgewertet wurden und bzgl Krankheiten untersucht wurden. Ein sehr sehr interessantes Buch auch für Nicht-Mediziner!