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webpsychiater
webpsychiater, Dr. Med.
Kategorie: Neurologie
Zufriedene Kunden: 2325
Erfahrung:  Innere Medizin, Neurologie und Psychiatrie
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webpsychiater ist jetzt online.

Ich nehme seit zwei Jahren paroxat 20 gegen meine Angst und

Kundenfrage

Ich nehme seit zwei Jahren paroxat 20 gegen meine Angst und Depressionen ein. Habe seit ca 3 Monaten auf 1/4 (5 mg) reduziert. Ich letzter Zeit hat ich sehr viel beruflich Stress und wirde innerlich total unruhig. Am Wochenende fuhr ich alleine Autobahn und es gab mir einen Stick und fing an Händen und Füßen zu zittern an. Ich war froh dass ich den zum nächsten Parkplatz kam und mich abholen ließ.
Meine Frage: Es geht mir zur Zeit beschissen habe Ruhepuls von 120 und bekam Betablocker. Trau mich nicht mehr außer Haus, bin diese Woche krank geschrieben und habe Angstzustände zu versagen. Kann es sein, dass das ganze jetzt von vorne beginnt und was kann ich dagegen tun ?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Neurologie
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Abend !
Hier müsste man ein wenig mehr über die Zusammenhänge von Angst und Depressionen bei ihnen wissen. Generell gesagt : Angst neigt dazu sich auszubreiten, wenn sie nicht im Rahmen einer Psychotherapie mit Konfrontationsbehandlung (Expositionsbehandlung) beseitigt wurde.

Die medikamentöse Behandlung mit einem SSRI wie Paroxetin (Paroxat) ist sicher eine häufig wirksame Behandlung, gerade wenn es im Zusammmenhang mit Depressionen auftritt. Es war vielleicht etwas problematisch, die Dosis soweit zu reduzieren, weil 5 mg sicher auch als Erhaltungsdosis zur Prophylaxe eines Rückfalls zu gering sind. Eigentlich spricht aber viel dafür, dass jetzt eher die erneuten Stressoren zu einer Reaktivierung der Angst geführt haben.

Das wäre nicht ungewöhnlich, speziell wenn bisher keine gezielte Verhaltenstherapie (oder aber längere tiefenpsychologische Therapie) gegen die Angst durchgeführt werden konnte.

Grundsätzlich würde man in einem solchen Fall kurzfristig eine Wiederaufnahme der früher wirksamen Medikation empfehlen. Dann aber baldigst eine Verhaltenstherapie gegen die Angststörung. Ihr Vermeidungsverhalten (nicht aus dem Haus gehen) ist dabei sehr relevant und muss möglichst schnell beseitigt werden. Wenn erforderlich ggf. auch in einer psychiatrischen Tagesklinik. Die Zielsetzung muss jetzt sein : das Vermeiden VERMEIDEN und möglichst schnell an Erfolge der bisherigen Therapie anknüpfen.

Wo wohnen Sie denn in etwa ?
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
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