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drhippokrates
drhippokrates, Dr. Med.
Kategorie: Neurologie
Zufriedene Kunden: 1990
Erfahrung:  Mehrjährige klinische Erfahrung in Innere Medizin, Neurologie und Psychiatrie
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Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Neurologie hier ein
drhippokrates ist jetzt online.

Gr Gott , Ich werde demn chst eine Neurologische Station

Kundenfrage

Grüß Gott ,
Ich werde demnächst eine Neurologische Station mit 27 Betten plus 4 Stroke Unit plus 4 Rehab Betten übernehmen .(Stationsleitung) Unsere PDL möchte eine komplette Umstrukturierung dieser Station .Vielleicht können Sie mir aus ärztlicher Sicht sagen was Sie von einer Stationsleitung erwarten und was auch für die Patienten eine wichtige Sache wäre .
Bis jetzt ist zum Beispiel die Stationsleitung nie mit zu Visiten gegangen und nahm auch nicht an den Gesprächen mit Therapeuten und Logopäden teil .
Auch Angehörigensprechstunden fänd ich zum Beispiel toll .Danke XXXXX XXXXX im voraus Anke Weckel
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Neurologie
Experte:  drhippokrates hat geantwortet vor 7 Jahren.
Guten Abend !

Spontan dachte ich : Sie haben grosse Pläne - aber möglicherweise nur begrenzt Zeit und Kraft

Es wäre zunächst zu klären, welchen Alltagsprogramm sie zu erledigen haben. So wie ich es kenne, ist die Stationsleitung für die Dienstplanerstellung und etwaiger Änderungen aber auch für alle möglichen Materialsachen zuständig. Es kann sein, dass es bei ihnen anders geregelt ist.
Dann gibt es Besprechungen auf verschiedenen Eben auch ausserhalb der Station selber.

24 plus 4 Akutbetten plus 4 Rehab ist schon eine Menge Holz (bzw. dann auch Personal). Je nachdem in welchen Schichten sie sich einteilen bzw. ob sie in den anderen Schichten (2 Schichtdienst plus Nacht oder 3 Schichten ?) eine Vertreterin haben, werden da auch Absprachen notwendig sein.

Teilnahme an Visiten finde ich persönlich schon sinnig. Aber Therapeutengespräche / Logopädentermine etc. werden sie nie im Leben schaffen. Soviel Stunden hat ihr Tag nicht.

Wichtig für eine Stationsleitung ist, dass sie die verschiedenen einlaufenden Aufgaben und Informationen aufnimmt, filtert und weitergibt. Gut delegieren kann und dennoch eben den Informationsfluss aufrecht erhält. Beispielsweise auch an den Sozialdienst bzw. eben Planung der weiteren nachstationären Behandlung. Bei einer so grossen Station mit so verschiedenen beteiligten Berufsgruppen ist das eine grosse Herausforderung. Eher ein Managerposten. Wenn sie in der Frühschicht arbeiten (ohne Wechselschicht) werden sie beispielsweise weniger Angehörigenkontakt haben als die Spätschicht. So wichtig es auch wäre, die relevanten Informationen an die Angehörigen weitergeben zu können.

Die Station neu zu erfinden ist mutig. Ich würde an entsprechenden Fachseminaren teilnehmen und dann eher eine schrittweise Modifikation als eine Revolution

Mir wäre wichtig :
1. Aktive Kommunikation
2. Mit eigenen Worten zusammenfassen und wiederholen, was gesagt wurde
3. Gute und einfache Dokumentation (Tafel für Termine ect)
4. Faire Dienstplaneinteilung