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Dr. med. N. Gabriel
Dr. med. N. Gabriel, Fachärztin
Kategorie: Neurologie
Zufriedene Kunden: 338
Erfahrung:  Fachärztin für Gynäkologie, breites Wissen Allgemeinmedizin und Psychiatrie
36668105
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Dr. med. N. Gabriel ist jetzt online.

Welche Kliniken, die sich auf besonders schierige F lle im

Kundenfrage

Welche Kliniken, die sich auf besonders schierige Fälle im Bereich der Neurochirurgie spezialisiert haben können Sie mir empfehlen?
Mein Vater ist in Heidelberg nicht korrekt behandelt worden und mittlerweile 5-mal in den vergangenen 10 Wochen operiert worden.
Seine Wirbelsäule hatte sich in sich verdreht und er hatte mehrere Bandscheibenvorfälle.
In den vergangenen 6 Jahren ist es nun das 3.Mal, dass er in diesem Bereich operiert wurde.
Leider hatten wir sehr viel Hoffnung in diese OP gesetzt, da er danach sofort sein linkes Bein wieder spürte, was seit der letzten OP taub war.
Doch nun kamen zich Infektionen nacheinander.
In dieser Woche hat man auch noch festgestellt, dass er den ganzen Rücken voller Nervenwasser hatte und punktierte ihn.
Nun wurde ihm mitgeteilt, dass wohl auch Bakterien in der Flüssigkeit vorhanden währen, die bereits die Knochen angegriffen hätten, weshalb er nun ersteinmal über den Tropf mit Antibiotika therapiert werden wird und monatelang ein Korsett tragen sowie in der Klinik bleiben müsse.
Ich denke man kann verstehen, dass wir als Familie sowie unser Vater selbst langsam den Überblick verlieren, da uns anscheinend wichtige Informationen vorenthalten werden.
Es wurde nämlich bereits vor 2 Wochen, bevor er wieder zurück in die REHA kam, auf Austritt von Nervenwasser überprüft, da stetig Sekret aus der Wunde austrat und zwar zunächst sogar in ungewöhnlich hohen Mengen.
Warum es nun doch Nervenwasser ist, obwohl vor 2 Wochen nocheinmal operativ überprüft wurde, ob eine Austrittsstelle vorhanden ist, kommt mir äußerst seltsam vor.
Er hatte bereits von der eigentlichen OP einen Riss in der harten Hirnhaut, was der operierende Arzt nach Feststellen wohl einfach einmal über Nacht bis zum nächsten Nachmittag vergessen hatte seinem Kollegen mitzuteilen.
Deshalb wurde mein Vater erst 3 Tage nach der OP, als er bereits aufstehen durfte um zur Toilette zu gehen, informiert, dass er strikte Bettruhe in Rückenlage zu halten habe.
Wie sollten wir als Familie nun vorgehen?
Sollten wir dafür sorgen, dass er in eine andere Klinik kommt oder würde sich dies eventuell negativ für ihn auswirken?
Mir würde hierfür nur Freiburg einfallen, aufgrund des allgemein sehr guten Rufes.
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Neurologie
Experte:  Dr. med. N. Gabriel hat geantwortet vor 7 Jahren.
Guten Abend! Das von Ihnen geschilderte Geschehen zeugt von besonders ausgeprägten Komplikationen einerseits, aber auch von teilweise fahrlässigem Verhalten des medizinischen Personal andererseits. Ich bin ziemlich schockiert, das zu lesen. Ist das etwa in der Heidelberger Uniklinik passiert? Ich würde Ihnen erstmal empfehlen, sich im Chefarztsekretariat einen Termin für ein Angehörigengespräch zu holen. Bei diesem Gespräch sollten Sie dem Chefarzt alles mitteilen, was in Ihren Augen schief gegangen ist. Machen Sie deutlich, wie unzufrieden Sie mit der Behandlung sind. Ich würde nicht zu aggressiv auftreten, aber den Begriff Fahrlässig ruhig mal im Nebensatz fallen lassen. Dann werden die meisten Ärzte hellhörig. Die Konsequenz wäre dann hoffentlich, dass der Chefarzt dafür sorgt, dass Ihr Vater die bestmögliche Behandlung seiner Komplikationen bekommt, die machbar ist. Eigentlich hat die Heidelberger Uni einen guten Ruf, nur bei ihrem Vater scheint wirklich einiges schief gegangen zu sein. Ich hoffe, dass er wieder geheilt werden kann. Wenn sich keiner ernsthaft mit Ihnen für ein Gespräch hinsetzen möchte, würde ich Ihnen auch empfehlen, die Klinik zu wechseln und da wäre die Freiburger Uniklinik schon eine gute Wahl. Im Übrigen können Sie auch in Erwägung ziehen einen Fachanwalt für Medizinrecht hinzuzuziehen. Dass macht Ihren Vater zwar nicht gesund, aber liefert evtl über Schadensersatzzahlungen Geld für eine bestmögliche Reha.