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drhippokrates
drhippokrates, Dr. Med.
Kategorie: Neurologie
Zufriedene Kunden: 1990
Erfahrung:  Mehrjährige klinische Erfahrung in Innere Medizin, Neurologie und Psychiatrie
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drhippokrates ist jetzt online.

seit 15jahren habe ich r ckenschmerzen.,habe 3 kuren hinter

Kundenfrage

seit 15jahren habe ich rückenschmerzen.,habe 3 kuren hinter mir dauer therapie-kranken gimnastik,akkupunktur fast alles mögliche ausprobiert-kämpfe mit übergewicht.Bin 5cm geschrumpft im laufe de jahre,mit cortison-morfium voll gepumt-keine verenderung,laut diagnose chronische artritis-lws 3.4.5.hals wirbel verletzung- schulter verletzung so das ständig eingerengt wird,bin 56 jahre alt und nicht mehr berufs tätig,dadurch werde ich auch psyhisch behandelt.meine frage was für alternative habe ich -Beruf?-REnte wenn ja-wie geht das ganze prozes.
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Neurologie
Experte:  drhippokrates hat geantwortet vor 7 Jahren.

Guten Tag !

 

Wenn es um die Frage der Berentung bzw. weiteren Erwerbsfähigkeit UND der Linderung bzw. Behandlung ihrer Beschwerden geht, sollten sie über einen Antrag auf Medizinische Rehabiliationsmaßnahmen nachdenken.

 

Nach iher Schilderung wäre aus meiner Sicht einerseits eine schmerztherapeutische Behandlung CHRONISCHER Schmerzen erforderlich. Morphium bzw. Cortison kann dabei eine Option sein, letztlich behandelt man aber chronische Schmerzen eben multimodal mit Schmerzmitteln UND Antidepressiva oder Mitteln zur Schmerzdistanzierung (wie z.B. Lyrica), physikalischer Therapie und Krankengymnastik, Psychotherapie etc.

 

In einer Reha würde sowohl die Behandlung eingeleitet bzw. optimiert, wie auch eine sozialmedizinische Beurteilung hinsichtlich ihrer Leistungsfähigkeit gemacht. Nun ist es so, dass sie (vermutlich) trotz der Beschwerden für leichte bis mittelschwere Tätigkeit "arbeitsfähig" eingestuft werden könnten. Das gilt speziell dann, wenn sie derzeit arbeitslos sind, weil dann die Kriterien extrem patientenfeindlich sind. Zudem muss man festhalten, dass eine Berentung meist bedeutet, dass man auf dem Stand der Grundsicherung / Hartz IV ist (aber eben der Arbeitsagentur nicht mehr ständig nachweispflichtig ist). Andererseits kann es aber eben auch in der Reha so sein, dass man Möglichkeiten der Umschulung bzw. Berufsförderung überlegt (mit 56 keine ganz leichte Sache...).

 

Hier sollten sie sich umfangreiche beraten lassen. Beispielsweise in einer Servicestelle der Rentenversicherungen, die es in fast jedem grösseren Ort gibt oder auch bei ihrer Krankenkasse.