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drhippokrates
drhippokrates, Dr. Med.
Kategorie: Neurologie
Zufriedene Kunden: 1990
Erfahrung:  Mehrjährige klinische Erfahrung in Innere Medizin, Neurologie und Psychiatrie
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drhippokrates ist jetzt online.

Hallo ich hatte einen Termin bzw. eine Krankeneinweisung f r

Kundenfrage

Hallo ich hatte einen Termin bzw. eine Krankeneinweisung für die Neurologische Klinik Selzer in Baiersbronn. Der Aufnahnetag war gesichert - nach 1 Übernachtung und nach dem Aufnahnmegesräch wurde mir mitgeteilt dass ich die Klinik verlassen kann, ich war 700 jn von meinem Heimatort entfernt und ohne Kraftfahrzeug, mit 3 schweren Koffern (obwohl ich nur 5 kg heben darf) Ich verbrachte 4 Tage im Freien auf einem Bahnhofsgelände. Wer wäre für diese Angelegenheit verantwortlich bitte. Ich bin 70% behindert hatte 3 Schlafanfälle und sollte in dieser Klinik medikamentös eingestellt werden
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Neurologie
Experte:  drhippokrates hat geantwortet vor 7 Jahren.
Guten Tag !
Nur zur Klarstellung : Sie hatten eine Krankenhauseinweisung für diese Klinik vom Arzt. Oder war es eine stationäre Rehabiliationsklinik, d.h. eine Reha-Maßnahme über die Krankenkasse oder Rentenversicherung ?

Warum wurde die Behandlung dort nicht gemacht ? Das muss ihnen zumindest ansatzweise mitgeteilt worden sein (beispielsweise zu pflegebedürftig, falsche Indikation ? Fehlende Kostenzusage ?)

Bei der Rehabiliationsmaßnahme werden in der Regel die Fahrkosten vom Reha-Träger übernommen. Kosten für Unterkunft aussehalb der Klinik nach / vor der Behandlung werden aber nicht übernommen. Und warum waren sie 4 Tage im Freien am Bahnhof ???

Sie sollten sich ggf. an ihre Krankenkasse wenden, um das dort klären zu lassen.

Leider ist es so, dass die Klinikärzte vermutlich formal richtig, aber menschlich unmöglich gehandelt haben.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Ja ich war vor 2 Jahren schonmal in dieser Klinik und wurde dort von Fachärzten behandelt mit Erfolg (Schmerztherapie) Ambulant wurde mir Medikamente verabreicht 15 Tabl. am Tag. Mir ging es monatelang sehr schlecht habe nur noch erbrochen und 20 kg abgenommen. Es war mein Wunsch in diese Klinik eingewiesen zu werden. Ich hatte die Einweisung von meinem Hausarzt der zwar zu dieser Zeit in Urlaub war, hatte eine schriftliche Genehmigung der Krankenkasse (musste vom med. Dienst genehmigt werden)und über die Aufnahme der Klinik den Zeitpunkt der Aufnahme. Um geringe Kosten zu machen für die Krankenkasse habe ich angeboten die Fahrtkosten privat zu übernehmen und lies mich mit einem Mietwagen dorthinbringen. Ich bin nicht pflegebedürftig habe nur 70% ohne Merkzeichen. Ich gab den Mietwagen am Sonntag ab und begab mich in die Klinik. Bei der Aufnahme setzte sich der Krankenarzt mit meinem Hausarzt in Verbindung die wohl sagte diese Angelegenheit wäre vor Ort zu machen gewesen. Das war wohl der Grund meiner Entlassung. Ich war eingerichtet für 3-4 Wochen. Dass ich auf dem Bahnhof bleiben musste, war der Grund ich musste mich zum nächstgrößeren Bahnhof bringen lassen mit der Taxe (40 km) und stand dann mittellos. Der Mietwagen hatte mich ebenfalls 500 Euro gekostet aber das hatte ich ja gesagt wollte ich privat übernehmen. Mein Geld reichte dann nicht mehr aus um mir eine Fahrkarte zu holen um die Wegstrecke Baden Baden nach Kiel zu bezahlen. Bekannte haben mir eine Bahnkarte besorgt und ich konnte nach 3 Tagen nach Hause fahren. Ich denke mal das wäre eine Artikel in der Zeitung wert, denn ich stand ja auch ohne Medikamente. Ich fand das menschlisch unmöglich und ohne Medikamente ging es mir eh besser als mit diesem Cocktail von Tabletten. Ich danke XXXXX XXXXX für Ihre Antwort.
Experte:  drhippokrates hat geantwortet vor 7 Jahren.
Ja, ich kann sie gut verstehen. Dennoch hat die Klinik vermutlich richtig gehandelt. Es ist halt so, dass die Krankenhausärzte verpflichtet sind die Aufnahmenotwendigkeit zu überprüfen. Die Klinik hat Akutkrankenhausstatus, ist also keine Kur- oder Rehaeinrichtung. "Nur" für eine Medikationsumstellung ist eine mehrwöchige Behandlung kaum zu rechtfertigen. Dennoch verstehe ich das Verhalten nicht.

Für die entstandene Materielle Not ist allerdings die Klinik nicht verantwortlich. Nicht umsonst heisst es bei Krankenhausbehandlung : Die nächstmögliche geeignete Klinik. Da wäre sicher eine nähere neurologische Abteilung in Deutschland zu finden gewesen. Vielleicht aber eben nicht so vertrauensvoll und nett wie in der Selzer-Klinik.
Experte:  drhippokrates hat geantwortet vor 7 Jahren.
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