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Kategorie: Mobbing
Zufriedene Kunden: 1
Erfahrung:  Die Beste
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Seit Ende Oktober bin ich nach knapp 1 1/2jähriger

Kundenfrage

Seit Ende Oktober bin ich nach knapp 1 1/2jähriger psychischer Erkrankung wegen Problemen am Arbeitsplatz wieder gesund und habe ich arbeitslos suchend gemeldet. Ich war seit 2010 insgesamt 4 Jahre als Verwaltungsangestellte bei der Ruhr-Universität Bochum angestellt. Dort hatte ich 1 Jahr an der Biologischen Fakultät mit einem befristeten Teilzeit-Vertrag (4 Stunden) gearbeitet, dann habe ich mich bei der Geographischen Fakultät beworben, da ich Diplom-Geographin bin und dort ein unbefristeter Teilzeit-Arbeitsplatz (4 Stunden) ausgeschrieben war. Ich wurde dort eingestellt, jedoch wurde mein Vertrag nicht entfristet mit mehreren hinhaltenden Begründungen. In dieser Zeit wurde mir eine Vertretungsstelle (Teilzeit 4 Stunden) im Sekretariat des Botanischen Gartens angeboten, welche ich annahm. Nach Auslauf der Geographenstelle habe ich 6 Stunden im Botanischen Garten gearbeitet, meine Vorgesetzte, meine Kollegen und auch der Direktor des Gartens waren mit meiner Art und mit meiner Arbeit sehr zufrieden. Ende 2012 habe ich mich in die erhebliche PCP- und Dioxinproblematik an der Uni Bochum eingearbeitet und versucht, für meine Kollegen und natürlich auch mich diverse Dinge einzufordern, z.B. die Reinigung der Räume, die Umsetzung in andere Büros und Gesundheitsuntersuchungen. Dies gefiel der Sekretärin des Gartendirektors nicht und so kam es zu einem Verhalten dieser Mitarbeiterin, welches mich über die Wochen und Monate hin krank machte. Ich habe mit dem psychologischen Dienst der Uni gesprochen, die dortige Mitarbeiterin sagte mir, ich sei nicht die erste, die einen derartigen Fall schildert. Ich habe mit dem Betriebsrat gesprochen, auch dort bekam ich entsprechende Hinweise, dass "diese Frau campusweit bekannt" sei. Ich habe eine Gesprächstherapie beim psychologischen Dienst der Uni gehabt. Anschließend fühlte ich mich gekräftigt, ein Gespräch mit dem Direktor zu führen, obwohl mir der psychologische Dienst davon abriet, da dies fruchtlos verlaufen würde. Dieses Gespräch fand zusammen mit der Mitarbeitern des psychologischen Dienstes und einer Mitarbeiterin des Personalrates statt. Es war ein Gespräch von 60 Minuten, welches letztlich einen 50minütigen Monolog des Direktor darstellte, also in der Tat kein Ergebnis brachte. Der Direktor hat mir jedoch auf direkte Frage zugesichert, dass mein Vertrag, welcher immer noch befristet war, verlängert würde, da er mit meiner Arbeit sehr zufrieden sei. Da ich jedoch trotz vieler Unterstützung meiner Vorgesetzten und anderer Kollegen das teils schikanöse, teils hinterhältige Verhalten der Sekretärin wie auch das anschließende Verhalten des Direktors (Kontrollen hinter meinem Rücken und direktes Suchen nach möglichen Fehlern) nicht durchstehen konnte, wurde ich psychisch krank. Dies artete derart aus, dass ich wochenlang das Haus nicht verlassen konnte und nur geweint habe. Die Erkrankung hat sich durch viele intensive Gespräche mit meiner Hausärztin, welche Psychotherapeutin ist und mich seit vielen Jahren gut kennt, gebessert und ich wurde nach langer Zeit wieder gesund. Nun möchte ich höflich anfragen, ob es sinnvoll wäre, Schmerzensgeld zu fordern. Ich habe aufgrund der befristeten Stelle nun keine Arbeit und mit 52 Jahren ist diese auch nicht leicht zu finden. Erwähnen möchte ich an dieser Stelle, dass ich die Krankheitsvertretung für eine Kollegin übernommen hatte, welche ebenfalls in erheblicher Weise von den beiden besagten Personen schikaniert wird (mir wurde wörtlich vom Direktor zu Beginn meiner Tätigkeit dort gesagt: "Die Frau F. muss weg, dann bekommen Sie die Stelle ganz"). Frau F. ist wegen ihres unbefristeten Vertrages zum Glück nicht "wegzubekommen".

Wichtig wäre mir zu wissen, wie meine Chancen für einen Erfolg bei einer außergerichtlichen Einigung stehen, ich bin nicht rechtsschutzversichert.

Für eine kurze Nachricht bedanke ***** ***** sehr herzlich und sende Ihnen freundliche Grüße

Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Mobbing