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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 23651
Erfahrung:  Vertiefte Kenntnisse im Miet- & WEG-Recht
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ra-huettemann ist jetzt online.

Ist in Berlin (mit Kappungsgrenze 15%) eine Mieterhöhung

Diese Antwort wurde bewertet:

Ist in Berlin (mit Kappungsgrenze 15%) eine Mieterhöhung nach 24 Monaten um 15% zulässig auch wenn die Vergleichsmiete nach der Erhöhung unterschritten bleibt ?
bzw, welche Erhöhung ist nach 24 Monaten zulässig ?
mfg T. Hoffmann

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Der Vermieter kann die Zustimmung zu einer Erhöhung der Miete bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete verlangen, wenn die Miete in dem Zeitpunkt, zu dem die Erhöhung eintreten soll, seit 15 Monaten unverändert ist. Das Mieterhöhungsverlangen kann frühestens ein Jahr nach der letzten Mieterhöhung geltend gemacht werden.

Liegt daher in Ihrem Fall die letzte Mieterhöhung bereits 24 Monate zurück, so kann gemäß § 558 Absatz 1 BGB auch eine weitere Mieterhöhung erfolgen.

Das gilt auch dann, wenn die Vergleichsmiete nach der Erhöhung unterschritten beiben sollte.

Zur Höhe und Kappungsgrenze:

Gemäß § 558 Absatz 3 BGB in Verbindung mit der Kappungsgrenzen-Verordnung Berlin vom 7. Mai 2013 darf in Berlin die Miete bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete innerhalb von drei Jahren um höchstens 15 % steigen.

Es ist also zu ermitteln, um wie viel Prozent die Miete bei der ersten Erhöhung der Miete zur Vergleichsmiete erhöht worden ist: Sollte nach Ermittlung dieses Ergebnisses noch Anpassungsspielraum nach oben zur ortsüblichen Vergleichsmiete bestehen, so kann eine entsprechende Erhöhung der Miete um diesen Differenzprozentsatz erfolgen.

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Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Die letzte Mieterhöhung vor 2 Jahren betrug ebenfalls 15% nach 3 Jahren!
alles unterhalb der orstüblichen Vergleichsmiete.
Welche max Erhöhung kann somit jetzt nach 24 Monaten erfolgen ?
mfg T. Hoffmann

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung!

Unter diesen Umständen müssen Sie leider noch ein weiteres Jahr warten, um eine neuerliche Mieterhöhung nach § 558 BGB vornehmen zu können, denn erst nach Ablauf eines weiteren Jahres ist der nach § 558 Absatz 3 BGB magebliche 3-Jahreszeitraum abgelaufen, innerhalb dessen eine Erhöhung um jeweils maximal 15 % erfolgen darf.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
leider keine genaue Antwort auf meine konkrete Frage. wie hoch denn jetzt also nach 2 Jahren die Erhöhung
ausfallen darf ? das 15 % nicht zulässig habe ich verstanden . Muss also noch ein Jahr abgewartet werden oder ist eine
geringere ERhöhung jetzt möglich möglich ? wenn ja wieviel %
mfg T. Hoffmann

Da Sie vor 24 Monaten eine Erhöhung um 15% vorgenommen haben, ist jetzt keine weitere Erhöhung möglich, da - wie bereits dargestellt - innerhalb eines Dreijahreszeitzraumes eine Erhöhung nur um maximal 15 % erfolgen darf.

Sie müssen daher noch ein Jahr warten (s.o.).