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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 27406
Erfahrung:  Vertragsanwalt des BWE
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RASchiessl ist jetzt online.

Hallo, mein Vermieter besitzt ein Autohaus er ist auch

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo, mein Vermieter besitzt ein Autohaus er ist auch gleichzeitug Hauptkunde bei uns in der Lackiererei. 2013 habe ich dort ein neues Auto gekauft, doch das sind laufend die Bremsscheiben kaputt, die Reparatur ging nie auf Garantie und eine Ursache dafür kann man mir nicht nennen! So bin ich in ein anderes Autohaus und als die Bremsscheiben wieder kaputt waren, hab ich beschlossen dort ein neues Auto zu kaufen. Vor der Auslieferung hat es aber mein Vermieter heraus bekommen, er hat mich dadurch zum Rücktritt des Vertrages gebracht indem er meinem Chef keine Aufträge mehr erteilt hat! Er meinte ich solle vom Vertrag zurück treten, was mich eine Vertragstrafe von 2200,00 € gekostet hat und er würde mir dann ein gutes Angebot machen, doch als ich dann dort wer meinte er: Unter diesen Umständen würde er mir kein Auto verkaufen!
Also habe ich das Auto auf Halde stellen lassen und die Vertragsstrafe haben wir als Anzahlung genommen. Seit März 2017 war ich jetzt auf Wohnungssuche und endlich habe ich eine gefunden, gesternhab eich die mündliche Zusage bekommen, jetzt kann ich aber schon zum 01.04.18 einziehen.
Ich habe mir letztes Jahr schon einmal Rat von Euch geholt und da hieß es: Durch die Vertragsstrafe hat er mich geschädigt und ich könne fritslos kündigen! Doch leider hat inzwischen der Mechaniker irgendwie erfahren, dass mein Auto auf Halde steht und so weiss es bestimmt auch schon mein Vermieter. Damit kann ich nun also nicht mehr kommen! Kann ich es begründen dass er unser Problem auf dem Rücken meines Arbeitgebers ausgetagen, somit meinen Arbeitsplatz und mein Einkommen gefährdet hat?
Kann ich überhaupt noch fristlos kündigen, wenn dies alles schon bald ein Jahr her ist!
?
Wie schreibe ich das am Besten, wenn ich mich zwar auf mein fristloses Kündigungsrecht berufe, aber vorsorglich zum 31.03.2018 kündige.
Vielen Dank ***** ***** Ihr bemühen.
Beate Rudolph

Sehr geehrte Ratsuchende,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Bei einer fristlosen Kündigung ist zum einen erforderlich, dass der Vermieter den Mietvertrag erheblich verletzt hat und zum anderen muss die Kündigung auch zeitnah erfolgen. Zeitnah bedeutet innerhalb einer Zeitspanne von 2 Wochen nach Eintritt des Kündigungsgrundes.

Wenn Sie der Vermieter hier mit dem Autokauf unter Druck gesetzt hat, dann stellt dies keinen wichtigen Grund dar, den Mietvertrag fristlos zu beenden. Wäre es ein wichtiger Grund so hätte die Kündigung dann auch binnen einer Frist von 14 Tagen erfolgen.

Auch die Tatsache dass er mit Auftragsentzug droht, hat mit dem Mietvertrag selbst direkt nun nichts zu tun. Meiner Ansicht nach können Sie dem Mietvertrag daher nur ordentlich mit frist zum 30.04.2018 kündigen.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Ich wohne nun seit 08.208 in dieser Wohnung, habe bisher aber nur eine Nebenkostenabrechnung von 2008 erhalten, ich hatte ihn auch schon 2 - 3 mal drauf angesprochen, aber er meinte er komme nicht dazu, durch Umbau usw. . Da wir die Nebenkostenzahlungen vom Vormieter übernommen haben, das war eine 4köpfige Familie, ich bin seit Dez. 2009 alleine in der Wohnung, kann ich da die Miete für April mit der Abrechnung verrechnen lassen? Er hätte mir auch laut Gerichtsbeschluss einen neuen Mietvertrag der nur auf mich alleine läuft ausstellen müssen, den Beschluss habe ich ihm gleich im Januar 2010 in Kopie, mit der Bitte dies zu tun gegeben, aber der Mietvertrag läuft immer noch auf meinen Ex und mich, einen neuen habe ichnicht erhalten! Kann er mir da was anhaben oder kann ich da was für die Kündigung benutzen?

Sehr geehrter Ratsuchender,

wenn Sie keine Nebenskostenabrechnung erhalten, dann dürfen Sie die laufenden Betriebskostenvorauszahlungen einstellen, solange bis die Abrechnungen vorgelegt werden. Ist das Mietverhältnis beendet worden, so können Sie vom Vermieter sogar die bislang geleisteten Vorauszahlungen zurückverlangen. Die übernommene Abrechnung können Sie grundsätzlich nur vom Vormieter zurückverlangen. Was nun den Beschluss anbelangt, so reicht dieser auch nicht für eine fristlose Kündigung, Sie können den Beschluss aber mit Zwangsgeld und Zwangshaft gegen den Vermieter durchsetzen.

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

RASchiessl und weitere Experten für Miet- & WEG-Recht sind bereit, Ihnen zu helfen.