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Dr. Holger Traub
Dr. Holger Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 6093
Erfahrung:  Vertragsrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht, Immobilienrecht, Gesellschaftsrecht und Steuerrecht
88853042
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Dr. Holger Traub ist jetzt online.

Ein von mir verwaltetes Haus wurde verkauft Übergabe Termin

Kundenfrage

ein von mir verwaltetes Haus wurde verkauft Übergabe Termin war der 01.05.2016 bis zu diesem Zeitpunkt habe ich die anfallenden Nebenkosten an die Versorger bezahlt angefallene Zahlungen 5000€ Zahlungseingang 3000 €
Der neue Eigentümer erstellt die Nebenkostenabrechnung für das Jahr 2016 da ich hierzu nicht verpflichtet bin.
Ich habe jedoch dem neuen Eigentümer die von mir bezahlten Rechnungen vorgelegt und ihn gebeten diese Rechnungen die alle durch mietvertragliche Vereinbarungen abgedeckt sind und über die Nebenkosten abgerechnet werden können
bei der Nebenkostenabrechnung 2016 die von ihm zu erstellen ist zu berücksichtigen. Und dann nach Anerkennung und Bezahlung der Mieter an mich auszukehren sind,
Der neue Eigentümer lehnt die Übernahme der Rechnungen in die von ihm zu erstellenden Nebenkostenabrechnung ab.
Wenn die Ausgaben Januar bis April nicht berücksichtigt werden entsteht mir ein Schaden Differenz Nebenkostenvorauszahlung und wirklich geleistete Zahlung an die Versorger in diesem Falle 3000 e
Die Mieter haben ebenfalls einen Anspruch auf Abrechnung aus den gezahlten Nebenkostenvorauszahlungen die kann aber nur erfüllt werden wenn die Ausgabenund Einahmen in die Nebenkostenabrechnung einfliesen was aber wie bereits ausgeführt von den Ersteller und neuen Eigentümer verweigert wird.
Gepostet: vor 1 Monat.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für die Nutzung von JustAnswer. Gerne will ich Ihnen Ihre Frage auf Grundlage des geschilderten Sachverhalts beantworten und Ihnen bei Ihrem Anliegen weiterhelfen.

Der neue Eigentümer hat für das gesamte Jahr die Nebenkosten abzurechnen. Demnach sind die Ausgaben des gesamten Jahres in die Abrechnung mit aufzunehmen.

Ebenso sind die von Ihnen im Rahmen der Verwaltung verauslagten Kosten vom neuen Eigentümer bzgl. der Mietverwaltung zu erstatten. Ansonsten hätte diese der neue Eigentümer ggf. mit Verzugskosten zu bezahlen gehabt (wenn Sie die Verwaltung eingestellt hätten).

Der dem neuen Eigentümer hierdurch ersparte Ausgabenbetrag ist aufgrund einer ungerechtfertigten Bereicherung nach den §§ 812 BGB auszukehren.

Stellen Sie diesem daher die Sach- und Rechtslage entsprechend dar und setzen Sie eine Frist zur Erstattung des verauslagten Betrages (ca. 14 Tage).

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Für weitere Fragen stehe ich über den Button "Experten antworten" zur Verfügung.

Über eine positive Bewertung Ihrerseits (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen) für meine Ausführungen würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Der neue Eigentümer bzw dessen Anwalt lehnt aber die Übernahme in die Nebenkostenabrechnung grundsätzlich ab
mit der Begründung ich solle mich an die Eigentümer vor Übernehme wenden .
Es geht auch nicht darum wer die vorauslagten Kosten bzw die Differenz zu den Vorauszahlungen und den geleisteten Kosten an mich zu begleichen hat.
Es geht darum ist er neue Eigentümer nach Zusendung der Rechnungen und Zahlungsbelege verpflichtet die Ausgaben in der von ihm zu erstellenden Nebenkostenabrechnung zu berücksichtigen? Sollte er dies wie von ihm abgelehnt nicht tun ersteht mir ein Schaden da ich ja bei den Mieter nicht mehr abrechnen kann.
Auch die Mieter haben ja einen Rechtsanspruch dass über die von ihnen bezahlten Nebenkostenvorauszahlungen abgerechnet wird
Bitte beantworten Sie mir die Frage muß der neue Eigentümer die Auslagen Januar bis April für die ja von den Mietern
Nebenkostenvorauszahlungen geleistet wurden in die von ihm zu erstellenden Nebenkostenabrechnung aufnehmen
Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

gerne will ich Ihre Frage auf den Punkt bringen.

Der neue Eigentümer tritt nach § 566 BGB in die Verpflcihtugn des Voreigentümers ein.

Dies bedeutet, dass der neue Eigentümer in die Abrechnungsverpflichtung des Vorgängers eintritt und ab dem Zeitpunkt abrechnungspflichtig ist, ab dem er die Stellung des Vermieters hat. Die Verpflichtung zur Erstellung der Nebenkostenabrechnung erstreckt sich immer auf einen vollständigen Abrechnungszeitraum und damit in der Regel das ganze Kalenderjahr. Eine Aufspaltung dieser Verpflichtung etwa auf den neuen und alten Eigentümer ist nicht möglich.

Beantwortet dies Ihre Frage?

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Dr. Holger Traub und weitere Experten für Miet- & WEG-Recht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Vielen dank für die Beantwortung leider hat der neue Eigentümer mir heute mitgeteilt das er die gesetzlich vorgeschrieben
Rauchmelder die seit 4 Jahren in den Wohnungen angebracht und auch über die Ista abgerechnet wurden ausbauen lies
und von einer Fa seiner Wahl neue Rauchmelder einbauen lies.
Für die Rauchmelder gibt es einen Vertrag Miete/Wartung der noch eine Laufzeit von 6 Jahren hat.
Dem Käufer war seit Einbau und auch bei Besichtigung des Anwesen bekannt das Rauchmelder eingebaut sind.
er hat gekauft wie besichtigt.es geht ihm offensichtlich darum mir Schaden zuzufügen.
Die Rauchmelder Miete/Wartung werden von den Mieter über die Nebenkosteabrechnung seit 4 Jahren abgerechnet
es bestand kein nachvollziebarer Grund die Rauchmelder auszutauschen zumal durch den Verbleib dem neuen Eigentümer keine Kosten entstanden.
Mußte er die Rauchmelder die seit 4 Jahren im Anwesen waren übernehmen oder nicht er hat laut Kaufvertrag wie besichtigt übernommen also auch die Rauchmelder in den Wohnungen.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Bitte beantworten Sie noch meinen Nachtrag Rauchmelder
MFG Engl
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Ich hatte noch die Frage der Rauchmelder zugesandt und bitte um Stellungnahme
Muß der neue Eigentümer die Rauchmelder übernehmen wenn Sie seit 4 Jahren eingebaut sind also auch bei Übernahme des Anwesens vorhanden waren dies war auch dem Käufer durch Besichtigung bekannt Im Kaufervertrag ist nicht aufgeführt
Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

nein, wenn vertraglich nichts vereinbart ist, muss er die Rauchmelder nicht übernehmen. Insbesondere muss er nicht laufende Verträge fortführen.

Ggf. können Sie den Vertrag bzgl. der Rauchmelder mit dem Abrechnungsunternehmen wegen Wegfall der Geschäftsgrundlage vorzeitig beenden.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Das kann ich so nicht nachvollziehen er hat doch gekauft wie besichtigt und die gesetzlich vorgeschriebenen Rauchmelder
waren ja seit 4 Jahren eingebaut was auch bekannt war. Er ist doch auch zur Schadensmilderung verpflichtet es entstehen ihm
ja durch die Rauchmelder keine Kosten da die Miete und Wartung von den Mieter zu übernehmen sind es ist also reine Willkür die Rauchmelder auszubauen und durch andere zu ersetzen Erwähnenswert ist noch das die Rauchmelder zugelassen sind und von einer Fachfirma nämlich Ista eingebaut und gewartet wurden
Ich bitte nochmals um ihre Stellungnahme
Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

wenn im Kaufvertrag der Immobilie nicht festgelegt ist, dass der neue Eigentümer nicht in die Verträge bzgl. der Rauchmelder einzutreten bzw. diese fortzuführen hat, besteht hierfür keine Pflicht.

Der Vertrag wurde mit Ihnen und dem entsprechenden Unternehmen geschlossen.

Eine explizite Regelung wie § 566 BGB existiert im Gesetz bzgl. einer Vertragsübernahme nicht. Dies muss zwischen den Parteien vereinbart werden.

Wurde dies versäumt, kann der neue Eigentümer wählen, ob er bei dem bisherigen Unternehmen bleibt oder nicht.

Ich bedaure Ihnen keine positivere rechtliche Einschätzung übermitteln zu können.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-