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ragrass
ragrass, Sonstiges
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 6472
Erfahrung:  Rechtsanwältin
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ragrass ist jetzt online.

Ich besitze ein 1 Familienhaus und habe dieses frisch

Beantwortete Frage:

Ich besitze ein 1 Familienhaus und habe dieses frisch renoviert und ohne Schäden vor 7 Jahren an einen heute 83 jährigen Professor vermietet. Auflage im Mietvertrag:: Rückgabe besenrein und natürlich ohne Beschädigungen. Da das Haus 500km von meinem jetzigen Wohnort liegt, wurde die Rücknahme von einem von mir Bevollmächtigten durchgeführt. Der Auszug vollzog sich erst 8 Tage nach Mietende ( Kündigung erfolgte durch Mieter).Gem. Protokoll und Fotos: Entrümpelung von nicht zum Haus gehörigen Dingen und Möbelstücken ausreichend für ca die Hälfte eines Carports nötig, Grundreinigung erforderlich ( im auch von ihm unterzeichneten Protokoll steht das Wort dreckig). Für die Zeitüberschreitung will ich 8 Tage anteilige Nutzungsentschädigung, ausgehend von der Miete berechnen.
Sind diese drei Dinge ( Entrümpelung, Grundreinigung, Entschädigung) erfolgversprechend einklagbar bei Bedarf ( incl. anfallender Anwalts- und Gerichtskosten)? MfG
Gepostet: vor 1 Monat.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  ragrass hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrter Fragesteller,

danke, ***** ***** Justanswer genutzt haben.

Für die Zeitüberschreitung, hierzu zählen auch die Tage, die Sie benötigen, um das Haus wieder herzurichten, haftet der Mieter unter dem Gesichtspunkt des Schadensersatzes. Die Rückgabe hat so (pünktlich) zu erfolgen, dass der Vermieter im Grund am nächsten Tag neu vermieten könnte.Problematisch ist bei Ihnen nur, dass die Immobilie nicht mehr vermietet werden soll. Damit würde leider in Ihrem Fall der Nutzungsersatz durch Überschreiten der Rückgabezeit ausscheiden.

Für Schäden bzw. für Umstände, die nicht vertragsgerecht sind (nicht geräumt, nicht gesäubert), können Sie natürlich Ersatz verlangen.Sie müssten hierzu allerdings den Mietern eine Frist einräumen, um die Räumung und Säuberung selber vorzunehmen. Kommt der Vermieter dieser Aufforderung nicht fristgerecht nach, können Sie die für diese Tätigkeiten entstehenden Kosten als Schadensersatz fordern.

Sie sollten sich entweder Kostenvoranschläge besorgen oder die Rechnungen der Firman ugrundelegen, wenn Sie die Arbeiten in Auftrag geben.

Wichtig: Führen Sie sämtliche Korrespondenz per Einwufeinschreiben und beachten Sie die 6monatige Frist ab Übergabe der Immobiie.

Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein und darf um Bewertung der Antwort bitten. Falls Rückfragen bestehen, nehmen Sie bitte Kontakt auf. Vielen Dank !

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

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