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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 22870
Erfahrung:  Vertiefte Kenntnisse im Miet- & WEG-Recht
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ra-huettemann ist jetzt online.

Hallo und guten Tag! Ich schildere mal mein Problem: Bei

Beantwortete Frage:

Hallo und guten Tag!
Ich schildere mal mein Problem:
Bei einer Geburtstagsfeier wurde in einer Gemeindehalle der Boden stark in Mitleidenschaft gezogen.
Leider wurde keine spezielle Haftpflicht abgeschlossen.
Der Boden musste abgeschliffen und neu versiegelt werden.
Es waren 5 Jugendliche beteiligt.
Von allen 5 Parteien zeigten sich die Versicherungen von Ihrer guten Seite und zahlen anteilig jeweils 20%.
Allerdings nur den Zeitwert. "Ausgehend von einem Alter der Versiegelung von 2 Jahren und einer Nutzungsdauer von 10 Jahren ergibt sich ein Zeitwertabzug von 20%". 80% wurden als gezahlt.Es bliebt ein Betrag von 674,68 offen. Davon trägt der Vermieter (eine Gemeinde) 20%.
Macht einen Endbetrag von € 539,74.Nun meine zwei Fragen:
Ist es korrekt, das die Gemeinde nur die 20% auf den nicht von der Versicherung gezahlten Betrag anwendet oder muss sie nicht auch von der Gesamtrechnung ausgehen?
Müssen wir als Mieter diesen offenen Betrag überhaupt zahlen oder können wir uns auch auf die 20% berufen und sagen, auch wir als Mieter müssen nur für 80% gerade stehen und die 20% Zeitwertabzug hat der Vermieter zu akzeptieren? Oder kann der Vermieter sagen, das am Ende die Gesamte Rechnung zu zahlen ist und der Zeitwertabzug ist für die Versicherung gültig, nicht aber für den Mieter?
Freue mich auf Ihre Unterstützung!LG tom
Gepostet: vor 1 Monat.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

um Missverständnisse auszuschließen, muss ich zunächst nachfragen: Aus welchem Grund trägt die Gemeinde hier denn überhaupt einen Teil des Schadens, da diese doch Vermieterin war?

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Entschuldigung, schlecht erklärt. Danke ***** *****Ich schrieb damals an die Gemeinde:
"Rechnung generell: Die Versicherungen zahlen abzüglich einem Zeitwertabzug von 20%, ausgehend vom Alter der Versiegelung und einer Nutzungsdauer von 10 Jahren. Ist es dann nicht rechtens, dass wir dieses Zeitwertabzug gleichermaßen vornehmen?"Diese Antwortete:
"Den Zeitwertabzug werden wir entsprechend berücksichtigen."Wie das nun zu deuten ist? Die haben das wohl in der Weise berücksichtigt, von der übrig gebliebenen Endforderung 20% abzuziehen.
LG tom
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 1 Monat.

Vielen Dank für Ihre Klarstellungen!

In der Tat ist zutreffend, dass im Zuge der Schadensregulierung lediglich der Zeitwert zu ersetzen ist, denn der Geschädigte soll nicht mehr erhalten, als die bschädigte Sache zum Zeitpunkt des Schadenseintritts noch an Wert besitzt (= schadensrechtliches Bereicherungsverbot).

Diese Grundsätze gelten aber nicht nur für die hier regulierende Versicherung, sondern hierauf können sich auch die Mieter vollumfänglich berufen - auch diese müssen Ersatz nur unter Zugrundelegung des Zeitwertes leisten, können also den entsprechenden Abzug vornehmen!

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Sie können nach Ihrer jetzigen Bewertung jederzeit und beliebig oft nachfragen!

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 1 Monat.

Sind denn nun noch Fragen offen geblieben?

ra-huettemann und weitere Experten für Miet- & WEG-Recht sind bereit, Ihnen zu helfen.