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Schiessl Claudia
Schiessl Claudia, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 16953
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel, , 20 Jahre Anwaltserfahrung, Korrespondenzsprachen deutsch und englisch, Vorsitzende des Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
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Schiessl Claudia ist jetzt online.

Wir wohnen in einem 3-Parteien-Haus und jeder Partei hat im

Beantwortete Frage:

Wir wohnen in einem 3-Parteien-Haus und jeder Partei hat im 3-Wochen-Turnus die Kehrwoche zu übernehmen. Nun ist es so, dass unser Vermieter nach Gründen sucht, uns kündigen zu können.
Wir würden u.a. abgemahnt, weil wir die Kehrwoche nicht vollständig verrichten. Speziell wird uns vorgeworfen, dass wir das Unkraut zwischen den Bodenplatten der Zuganswege nicht entfernen würden. Nach der ersten Aufforderung haben wir das sofort erledigt, da wir bis dato dachten, dass die Reinigung der Zuganswege das Kehren beinhaltet.
Nun ist es so, dass die anderen Parteien ihre Kehrwoche ebenfalls nicht so vollziehen wie es der Vermieter von uns verlangt. Damit hat er aber offensichtlich kein Problem, da er uns abgemahnt hat und sonst niemanden.
Uns ist klar, dass Vermieter ihre Mieter ungleich behandeln dürfen. Ein Recht auf Gleichbehandlung gibt es im Mietrecht nicht. Da wir davon ausgehen, dass es bald zur fristlosen Kündigung kommt und wir uns vor Gericht Wiedersehen werden, frage wir uns, ob wir diese Ungleichbehandlung für uns ‚nutzen‘ können oder ob das niemanden interessiert? Sollen wir den Vermieter schon im Vorfeld darauf hinwiesen, dass die Partei, die sich über uns beschwert, selbst nicht ihren Pflichten nachkommt oder sollen wir das erst bei Gericht ansprechen oder gar nicht?
Gepostet: vor 1 Monat.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrter Ratsuchende,

Zunächst einmal muss man abklären ob die Kehrwoche überhaupt wirksam mietvertraglich vereinbart ist?

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Ja, das ist sie. Die Hausordnung ist Bestandteil des Mietvertrages.
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrter Ratsuchender, Vielen Dank für die freundliche Klarstellung.

Wegen solcher Kleinigkeiten kann man nicht fristlos kündigen.

Insbesondere dann nicht, wenn es andere Parteien gibt die eben so etwas übersehen .

Ob das Unkraut zwischen den Bodenplatten der Zugangswege überhaupt zur Kehrwoche gehört ist schon zweifelhaft.

Normalerweise würde ich das als Gartenpflege betrachten und die muss im Mietvertrag eben so auf sie wirksam umgelegt sein. Ist sie das nicht müssen Sie das gar nicht machen

Kehrwoche beinhaltet nur das reine kehren, nicht das Entfernen von Unkraut.

Von daher können Sie einer fristlosen Kündigung beruhigt entgegensehen. Sie haben mehrere Einwände zum einen ist die Pflichtverletzung zu geringfügig um deswegen gleich fristlos zu kündigen, zum anderen müssten sie das gar nicht machen und drittens machen die anderen Parteien das ebenso wenig

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Liebe Frau Schiessl,herzlichen Dank für Ihre ausführliche und schnelle Antwort. Sie haben uns damit sehr geholfen.Wir sind uns bewusst, dass es sich hier um eine Kleinigkeit handelt. Aber unser Vermieter ist eben auf der Suche nach Gründen, um uns kündigen zu können.Seit dem Einzug der neuen Mieter unter uns, stellt auch unser Gießverhalten und die Blätter unserer Pflanzen auf dem Balkon eine Belästigung da. Wir wurden aufgefordert, dass künftig kein Gießwasser und Laub von unserem Balkon nach unten fallen darf.Da unsere Pflanzen alle auf der Innenseite des Balkongeländers befästigt sind und davor eine Regenrinne verläuft, ist es nur schwer vorstellbar, dass REICHLICH Gießwasser nach unten gelangt. Und unsere Pflanzen blättern zwar, aber sehr wenig. Was sollen wir bei solchen Vorwürfen machen? Für den normalen Menschen Kleinigkeiten, für unseren Vermieter Grund uns zu ermahnen.
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrter Ratsuchende, jedes Gericht sieht, dass das lachhaft ist. Fallende Blätter sind ortsübliche Beeinträchtigungen, dagegen kann niemand etwas unternehmen.

Hier gibt es nach dem Gesetz keinen Anspruch das muss Hierged hier gibt es nach dem Gesetz keinen Anspruch under werden

Ebenso ist es mit dem Gießwasser.

Ihr Vermieter schikaniert sie ganz einfach.

Diese Vorwürfe müssen Sie einfach ignorieren müssen

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Vielen Dank ***** ***** Mal für Ihre Antwort. Es tut gut so etwas von einer neutralen Person, die vom Fach ist, zu hören. Ihnen ein schönes Wochenende!
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 1 Monat.

Ich wünsche Ihnen alles Gute und ebenso ein sonniges und schönes Wochenende. Über eine positive Bewertung würde ich mich wirklich sehr freuen

Schiessl Claudia und weitere Experten für Miet- & WEG-Recht sind bereit, Ihnen zu helfen.