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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 22599
Erfahrung:  Vertiefte Kenntnisse im Miet- & WEG-Recht
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ra-huettemann ist jetzt online.

Hallöchen wieder einmal! Ich hoffe Ihnen und der Familie

Beantwortete Frage:

Hallöchen wieder einmal!
Ich hoffe Ihnen und der Familie geht es gut?Eine AOK-Versicherte brach sich die Kniescheibe. Sie musste ins KH, wurde noch am gleichen Tag operiert. Tags darauf wurde ihr eine Knieorthose angelegt (Hartrahmenorthese)
Dafür musste sie einen Kostenvoranschlag unterschreiben. Dies war am 17.08.2017.
Am 13.09.2017, also ganze 27 Tage später, wurde der Kostenvoranschlag abgelehnt. So,
eine Laie bekam eine Orthese vom Operateur angelegt, was auch vom Operateur als richtig
und wichtig eingestuft wurde.
Die Versicherte legte einen Widerspruch ein mit den Begründungen, dass sie als Laie keinen
Einfluss auf die Orthese hatte, dann es ja nicht ihre Schuld sei, dass es ganze 27 Tage Bearbeitungszeit brauchte. Die Orthese kostet etwa 6- 700,00€ Miete.
Das Schreiben erfolgte prompt einen Tag später (17.09. weggeschickt und am 18.09.2017 kam bereits das Antwortschreiben, mit folgendem Inhalt:
" Auch bei Klinikversorgungen muss es der Krankenkasse gestattet sein, eine Überprüfung durch den MDK der Krankenkasse, zu veranlassen, auch wenn die Versorgung unter Umständen schon erfolgt ist, bis über den Antrag entschieden ist. Die Prüfung durch den MDK nimmt leider etwas Zeit in Anspruch, so dass wir über den am (erst) 06.09.2017 bei uns eingegangenen Antrag erst eine Woche später entscheiden konnten.
Der MDK wurde eingeschaltet, da ärztlicherseits nicht konkret das beantragte Hilfsmittel oder genaue Produktart verordnet wurde, sondern ganz allgemein eine "Knieorthese zur Miete".Daraus geht ja hervor, dass der Anbieter der Orthese den Kostenvoranschlag bei weitem zu spät bei der Kasse eingereicht hat- nämlich 21 Tage zu spät.Nun meine Fragen hierzu sind wie folgt:
.. wer muss die Tragezeit (Miete) bis zur Entscheidung der Kasse bezahlen?
Ohne diese Orthese wäre eine Behandlung bzw. Therapie nicht möglich gewesen und hätte
medizinische fatale Auswirkungen gehabt.
.. Des Weiteren hat das Sanitätshaus den Kostenvoranschlag erst nach 21 Tagen an die
Kasse weitergeleitet. Kann diese Firma in Regress genommen werden?
.. und ist die Krankenkasse verpflichtet auf Verlangen, den Arzt zu nennen, denn er muss
doch eine schriftliche Begründung, bei Ablehnung mitteilen. Wir möchten wissen, welcher
Arzt diesen Kostenvoranschlag bearbeitet hat.Ihnen meinen Dank und alles Gute.
Gepostet: vor 1 Monat.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Danke ***** ***** zunächst - alles bestens!

Leider muss ich Ihnen mitteilen, dass der behandelnde Arzt oder die Firma nur in Regress genommen werden können, wenn Sie unter Beweis stellen könnten, dass eine schuldhafte Verletzung von Vertragspflichten (verzögerte Bearbeitung) gegeben ist - ein Schadensersatzanspruch auf Verdachtsbasis ist nicht möglich.

Diese Beweisführung erachte ich unter den mitgeteilten Umständen als rechtlich überaus schwierig.

Die KK ist grundätzlich nicht verpflichtet, den Arzt zu benennen, es sie denn, Sie benötigen dessen Namen, um gegen diesen Schadensersatz geltend zu machen.

Ich bedaure außerordentlich, Ihnen keine angenehmere Mitteilung machen zu können, aber ich bin als Rechtsanwalt verpflichtet, Ihnen die Rechtslage wahrheitsgemäß darzustellen.

Geben Sie abschließend Ihre Bewertung für die erbrachte anwaltliche Beratung ab, indem Sie oben auf die Sterne (=3-5 Sterne) klicken, wenn Sie keine Nachfragen ("Dem Experten antworten") haben, denn nur dann erhalte ich von dem Portalbetreiber Justanswer meine Vergütung.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
ich danke ***** ***** immer für Ihre wahrheitsgemäße Mitteilung.
Ich will keinen Schadensersatz erwirken sondern nur, dass eine zügige Weiterbehandlung gegeben wird.
Es ist ärgerlich das der Versicherte auf die Kosten sitzen bleibt -und auch, sollte der Vermieter die Orthese wegnehmen und der Heilungsprozess unterbrochen wird, fatal sein könnte.
Dennoch, Ihnen wie immer meines herzlichsten Dank.LGCustomer
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 1 Monat.

Ich rate Ihnen an, in jedem Fall die Ärztekammer als Aufsichtsbehörde einzuschalten und nach dorthin Beschwerde zu erheben: Der Ärztekammer gegenüber muss die KK den Arzt auch benennen!

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Vielen Dank!

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Kristian Hüttemann
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