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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 26896
Erfahrung:  Vertragsanwalt des BWE
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Rechtsauskunft zu einem Maklervertrag - DRINGEND - *** Die

Beantwortete Frage:

Rechtsauskunft zu einem Maklervertrag - DRINGEND -
*** Die Anfrage bitte nur von Herrn Schiessl beantworten lassen ****In dieser Angelegenheit hatte ich bereits Kontakt mit Herrn Schiessl. Da der Vorgang länger als 4 Wochen zurückliegt, stelle ich die Anfrage auf Anraten der Moderation noch einmal neu.
Der Sachverhalt stellt sich wie folgt dar: Am 4.1.2017 haben wir einen Maklervertrag zur Vermarktung einer Immobilie unterzeichnet. Der Vertrag sah eine feste Laufzeit von 6 Monaten vor und hätte sich jeweils um einen Monat verlängert (max. bis zu einer Laufzeit von 12 Monaten), wenn er nicht rechtzeitig gekündigt werden würde. Wir haben den Vertrag fristgerecht nach 6 Monaten gekündigt.
(Der Vertrag und weitere Anlagen sind weiter unten angefügt)
Wir streiten uns gerade mit dem Makler über eine Aufwandsentschädigung für seine Marketingaufwände. Der Passus im Vertrag dazu lautet: "Sollte der Auftraggeber währender der Vertragslaufzeit seine Verkaufsabsicht aufgeben oder aus einem anderen Grund von dem Vertrag zurücktreten, so ist ein Aufwendungsersatz in Höhe von max. 2000 € + MwSt für nachgewiesene Kosten für Werbung vereinbart."
Im Telefonat mit Herrn Schiessl hat dieser darauf hingewiesen, dass es gleich mehrere Gründe gibt, warum die Forderung des Maklers unzulässig ist und empfohlen, der damals bereits vorliegenden Mahnung zu widersprechen.
Diesem Rat haben wir dann Folge geleistet.
In der Zwischenzeit hat der Makler seinen Anwalt mit dem Einholen dieser Forderung beauftragt. Es liegt uns nun ein Schreiben der beauftragten Anwaltskanzlei vor, in der in dürren Worten die Rechtmäßigkeit der Forderung beschrieben und eine Frist zur Begleichung der Forderung gesetzt wird.
Meine Frage an Herrn Schiessl ist nun: Wie sollen wir in dieser Angelegenheit weiter verfahren. Da die Frist zur Begleichung der Forderung auf den 24.8 gesetzt wurde, bitte ich das Anliegen dringend zu behandeln.
Ich bin per Email unter***@******.*** oder besser telefonisch unter 0***-***-****0312 zu erreichen. Vielen Dank für die Unterstützung vorab.Mit freundlichen Grüssen
Klaus RauschFolgende Anlagen sind separat angefügt:1) Schreiben v. Anwalt des Makler
2) Mahnschreiben Makler Götze
3) Makleralleinauftrag
4) Widerruf
5) Schriftverkehr zur Kündigung des Maklervertrages
Gepostet: vor 3 Monaten.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Monaten.

Sehr geehrter Ratsuchender,

die von Ihnen angekündigten Unterlagen sind leider nicht beigefügt.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Sehr geehrter Herr Schiessl,vielen Dank für Ihre schnelle Rückantwort. Meiner Antwort habe ich noch einmal ein Dokument angefügt, das zum einen die Fragestellung, dann aber auch die referenzierten Anhänge beinhaltet.
Falls dies erneut nicht funktionieren sollte, bitte ich Sie mir eine Email-Adresse, an die ich die Datei direkt zustellen kann, zukommen zu lassen.Vielen DankMit freundlichen GrüssenKlaus Rausch
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Monaten.

Sehr geehrter Ratsuchender,

leider habe nur die erste Seite des Anwaltsschreibens und auch nicht die Kostenaufstellung des Maklers erhalten.

Vielleicht können Sie dies noch nachholen?

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Sehr geehrter Herr Schiessl,anbei das vollständige Anwaltsschreiben. Das Mahnschreiben von Herrn Götze ist uns nur elektronisch ohne die referenzierte Kostenaufstellung zugegangen.Mit freundlichen GrüssenKlaus Rausch
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Monaten.

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für die Übermittlung des Schreibens. Einen Aufwendungsersatz kann der Makler zwar geltend machen. Dies ist auch in § 652 II BGB. Dies betrifft aber Posten die der Makler konkret nachweisen muss und vor allem Posten wie Fahrtkosten, Inseratskosten, Telefonkosten und so weiter beinhaltet. Solche Kosten müssen Sie gegen Nachweis ersetzen.

Eine Aufwendungsersatzpauschale lässt der BGH aber nur in engen Ausnahmefällen zu (BGHZ 99,374).

Angebliche Aufwendungen von über 5000 EUR dürften jedenfalls deutlich übersetzt sein.

Wenn der Makler Ihnen gegenüber seine Aufwendungen auch nicht konkret belegt hat, dann dürfte eine Zahlungspflicht auch insoweit nicht bestehen.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Sehr geehrter Herr Schiessl,vielen Dank für Ihre Nachricht. Auch wenn wenn wir die detaillierte Aufstellung der Kosten nicht bekommen haben, so gehe ich davon aus, dass der Makler dies ohne Schwierigkeiten nachholen kann und wird.Ungeachtet dessen stellt sich für mich die Frage ob überhaupt (pauschal oder einzeln nachgewiesen) eine Entschädigung für Marketingaufwendungen bezahlt werden muss. Nach meinem laienhaften Verständnis zieht diese Vertragsklausel, wenn "der Auftraggeber während der Vertragslaufzeit seine Verkaufsabsichten aufgibt, oder aus einem anderen Grund von diesem Vertrag zurücktritt". Wir haben weder die Verkaufsabsichten aufgegeben, noch sind wir von dem Vertrag zurückgetreten. Wir haben den Vertrag zum Ende der vereinbarten Mindestlaufzeit gekündigt.Mit freundlichen GrüssenKlaus Rausch
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Monaten.

Sehr geehrter Ratsuchender,

diese von mir genannten Aufwendungen kann der Makler grundsätzlich dann verlangen wenn sie vertraglich vereinbart worden sind. Allerdings muss er sie dann konkret beweisen.

Allerdings habe ich hier Zweifel dass die Aufwendungen des Maklers hier angemessen sein dürften. Mit den konkreten Aufwendungen sind wie gesagt, Inseratskosten, Telefonkosten und Fahrtkosten gemeint, also Kosten die sich Erfahrungsgemäß im dreistelligen Bereich bewegen.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

RASchiessl und weitere Experten für Miet- & WEG-Recht sind bereit, Ihnen zu helfen.