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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 22351
Erfahrung:  Vertiefte Kenntnisse im Miet- & WEG-Recht
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ra-huettemann ist jetzt online.

Wir sind in eine neue Wohnung gezogen haben nicht gesagt das

Kundenfrage

Wir sind in eine neue Wohnung gezogen haben nicht gesagt das wir zwei Hunde haben diese sind miteinbezogen. Französische Bulldoggen
Also keine Kampfhunde, sie Blende nicht und sind die meiste Zeit mit uns im Garten im Frühjahr noch und sommer. Vermietung sagt nur ein hund oder zwei Katzen aber im nebenhaus sind auch welche mit zwei Hunde
Meine Frage ist nun muss ich eventuell einen hund abschaffen oder kann ich irgendwas erreichen??? Sie sind echt lieb und unsere Hunde kacke geben wir auch mit hundekottüten auf.
Gepostet: vor 1 Monat.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

zur abschließenden Bearbeitung Ihrer Anfrage benötige ich noch folgende Informationen: Ist Ihr Vermieter denn auch der Vermieter der Mieter im Nebenhaus?

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Ja also das ist ein Wohnblock und selbe Vermieter
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 1 Monat.

Vielen Dank für Ihre weiteren Mitteilungen!

Unter diesen Umständen kann Ihnen der Vermieter die Haltung der beiden Hunde nicht untersagen!

Der Bundesgerichtshof hat zunächst einmal eine Grundsatzentscheidung zugunsten von Mietern getroffen.

Nach dieser Entscheidung ist ein generelles Verbot von Katzen- und Hundehaltung unwirksam.

Nach Ansicht des Gerichts benachteiligt ein solches pauschales Verbot den Mieter unangemessen, weil es ihm eine Hunde- und Katzenhaltung ausnahmslos und ohne Rücksicht auf besondere Fallgestaltungen und Interessenlagen verbietet.

Ob eine Tierhaltung zum vertragsgemäßen Gebrauch im Sinne dieser Vorschrift gehört, erfordert eine umfassende Interessenabwägung im Einzelfall. Ein generelles Verbot würde - in Widerspruch dazu - eine Tierhaltung auch in den Fällen ausschließen, in denen eine solche Abwägung eindeutig zugunsten des Mieters ausfiele.

Es gilt nach dieser neuesten Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes daher nun Folgendes: Der Vermieter muss in jedem Fall prüfen, ob es Gesichtspunkte gibt, die der Haltung des Hundes entgegenstehen. Das wäre etwa dann der Fall, wenn von dem Hund eine Gefahr (etwa Kampfhunde) für Mitmieter ausgeht oder wenn es zu permanenten Lärmbelästigungen kommt.

Da solche Umstände in Ihrem Fall aber überhaupt nicht vorliegen, haben Sie einen Anspruch darauf, dass der Vermieter Ihnen die Hundehaltung erlaubt. Der Vermieter kann Ihnen daher nicht die Haltung der Hunde verweigern, denn von diesen gehen keinerlei Gefahren und Risiken für Dritte au, die ein Verbot der Haltung des Hundes tragen und rechtfertigen würden.

Zudem ist der Vermieter auch deshalb mietvertraglich verpflichtet, Ihnen die Haltung BEIDER Hunde zu gestatten, weil er dies den anderen Mietern ebenfalls gestattet - der Vermieter ist hierdurch rechtlich gebunden und hat Ihnen die Haltung der beiden Hunde ebenfals zu erlauben!

Sie können daher die Forderung des Vermieters unter ausdrücklicher Berufung auf die vorstehend erläuterte und ganz klare Rechtslage zurückweisen!

Klicken Sie abschließend oben auf die Sterne (=3-5 Sterne), wenn Sie keine Nachfragen ("Dem Experten antworten") haben, denn nur dann erhalte ich von dem Portalbetreiber Justanswer meine Vergütung.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 1 Monat.

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Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 1 Monat.

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Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt